Ein halbes Jahrhundert lang war ich ein aktiver Freikirchler. Mit der Sonntagschule begann es. Das liebste, das ich hatte, war der Name Jesus. Aber dann kam alles ganz anders.
Heute erkenne ich Jesus primär in Holz geschnitzt in einer Weihnachtskrippe oder an einem Kruzifix - was hätte dies mit einem jüdischen Rabbi Jeshua von Nazaret zu tun? Ich erkenne heute in Jesus den Gott-Sohn der "heiligen Dreieinigkeit" - was hat das mit einem jüdischen Rabbi Jeshua BenJosef zu tun? Jesus Christus wurde von der heiligen Gottesmutter, heiligen Jungfrau und Himmelskönigin Maria in die Welt gesetzt, Jeshua hingegen von einer torahtreuen Jüdin namens Mirjam - auch hier ein Widerspruch! Jesus wurde an Weihnachten geboren, Jeshua hatte seine BarMitzva am jüdischen Pessach-Fest bekommen - noch nicht einmal der Geburtstag stimmt!
Um Jesus Christus ranken sich so viele Widersprüche, dass ich heute der Auffassung bin: Diesen ursprünglich katholischen Jesus kann es gar nie gegeben haben und wenn, dann wurde der alte heidnische Götze Mithras in "Jesus" umgetauft und mit Informationen anderer heidnischer (Sonnen-)Gottheiten und des jüdischen Rabbiners Jeshua versetzt. Sogar die Todesumstände von Jesus Christus sind so absurd, dass sie niemals auf Jeshua passen können. (Gemäss damaliger römischer Prozessordnung fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und es konnte gar niemand gerufen haben: "Kreuzige ihn". Jeshua war gemäss eigenen Aussagen drei Tage und drei Nächte im Schoss der Erde, Jesus Christus vielleicht gerade die Hälfte: von Karfreitag bis Ostersonntag nämlich).
Wollen wir aufwachen oder weiter an eine katholische Märchenfigur namens Jesus glauben? Wollen wir weiterhin zu einem Holzgötzen Jesus ohne Weihnachtskrippe und ohne Kruzifix beten?
Und dieser katholische Jesus soll vor der ewigen Hölle retten? Das kann ja nur ein übler Scherz sein! - Wer's glaubt wird selig - wenn er Glück hat. Diese Aussagen lassen sich sogar mit dem sog. "NT" belegen, aber ich nehme einmal an, dass die Meinungen hier bereits gemacht sind - ich verzichte also darauf.
Ich nehme auch an, dass poetry sich in seiner üblichen Vehemenz gegen diese Info wehren wird - du darfst es; ich kann und will niemandem seinen Götzendienst mit "Jesus" verwehren.



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