Kurz gesagt, ganz Wesentliches und ebenso viel ganz Wesentliches nicht!
Ich weiß, es klingt etwas „spröde“, aber ich frage mich gerade ob dieses Forum ganze Bücher fassen könnte.
Zudem frage ich mich, welches Judentum und welches Christentum – sprich Richtungen – sollen jetzt als Beispiel herhalten? Oder geht es nur um oberflächliche Antworten?
Absalom
Hier stimme ich dem User absalom zu 50% zu und zwar würde ich es umschreiben mit "ganz Wesentliches Gemeinsames gibt es nicht".
Im Allgemeinen beschäftigt sich das Judentum eher wenig mit dem Christlichen und das in fast allen Richtungen des Judentums nicht, also nicht mit Gemeinsamkeiten zu anderen Religionen. Man liest aber, in gebildeten Kreisen die christlichen Bücher und nennt dazu seine jüdisch geprägten Meinungen, Gedanken und Schlüsse.
Mitmenschen, welche christlich vorgeprägt sind hingegen beschäftigen sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten des Jüdischen und Christlichen.
Die zumeist christlich geprägte Annahmen, dass Juden und Christen den selben G"tt kennen würden stimmt aber nicht.
Gemeinsam scheint oberflächlich gesehen die Einzigartigkeit und Einzigkeit G"ttes zu sein, welche aber die Theologie der "Dreieinigkeit" und die christliche Bedeutung von Jesus wieder zerstört.
Meiner Meinung gibt es kaum Gemeinsames.
Ich lasse mich aber gerne darin Aufklären
lehit
Isaak
Gemeinsames?
- Nun, das AT respektive die Tenach als Gotteswort, wobei auch schon hier eher die Septuaginta für die Christen, sicher hat man einige wenige Dinge gemäss masoretischem Text nachkorrigiert. Von der Interpretaion ganz zu schweigen.
Aber wie kann man Gemeinsamkeiten haben, wenn das Christentum, sorry, wenn auf Konzilen beschlossen wurde, möglichst nichts Gemeinsames mehr mit diesem xxxx Volk der Juden zu haben?
Alef
Lieber Alef,
wenn der eine den Apfel zum füttern seiner Kinder Verwendet und der Andere aber den Apfel als Frucht des Wissens erkort, bleibt zwar der Apfel an sich der Selbe, aber ist für die Anwender etwas völliges verschiedenes.
So ähnlich sehe ich das auch mit den Büchern Tanach und schon die Verwendung der Namensgebung weist darauf hin, dass das "Alte Testament" dem Christen etwas anderes ist als die Bücher Tanach dem Juden.
Also meiner Ansicht nach ist die Schrift nichts Gemeinsames, selbst wenn sie das Selbe wären.
Die vielen Beschlüsse und zwar dass man sich vom Jüdischen distanziert und es als überholt abhandelt und christlich jesuitisch als für glaubende Christen erfüllt erklärt, stehen zumindest dem gegenüber, dass sich einige christlich vorgeprägte Mitmenschen auch deshalb von christlichen Kirchen abwenden. Aber eine Gemeinsamkeit erzielt dies natürlich ebenfalls nicht.
lehit
Isaak
Gemeinsam ist nur, was man teilen will oder möchte .....
Alef
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