Guten Morgen,Auch wenn dieses Forum den Anspruch erhebt, christlich zu sein, sind hier nur antibiblische Ansichten wirklich willkommen.
Man darf hir uneingeschrenkt die Bibelschreiber diffamieren und denunzieren. Es macht keinem etwas aus.
Sobald aber jemand mit dergleichen Münze diesen Möchtegernbibelkritikern antwortet, wird er mundtot gemacht.
Bedeutet "christlich" hier gleich "antibiblisch"?
ich brauchte, das muss ich gestehen, erst eine Weile und ein bisschen Nachlesen in anderen Threads, um für mich selbst den Hintergrund dieser Frage herzustellen.
„Christlich“ kann, so meine ich persönlich, nicht „antibiblisch“ bedeuten, weil sich rein sachlich betrachtet, das „Christsein“ je nach Ausrichtung in mehr oder weniger ausgeprägten Formen auf die Bibel beruft.
Selbst innerhalb des „Christsein“ (sollte das eine seltsame Formulierung in manchen Augen sein, bitte ich um Entschuldigung) gibt es Menschen, die sich in Lesen, Verstehen und Interpretation von Bibelstellen stark unterscheiden.
So besteht, glaube ich, in einem Forum, in dem nun auch dazu noch sehr viele „anders gläubig verstehende Menschen“ agieren wie hier, ein noch breites „Farb- und Meinungsbild“.
Selbst „Christen“ untereinander diskutieren Bibelstellen sehr konträr und leben sehr unterschiedlich. Eben ein Jeder nach seinem eigenen Verstehen und anderen Komponenten (Erziehung, Kultur, etc)
So frage ich mal eben in den Raum, was ich spontan bei Zeuges Frage zuerst dachte:
Was ist „christlich“?
Was ist „antibiblisch“ ?
Gleichzeitig hoffe ich, dass ich selbst nirgends „antibiblisch“ argumentiert habe und wenn doch, so wäre es nicht meine Absicht gewesen, sondern allein das, was ich nun mal persönlich subjektiv lese und verstehe.
„Christlich“, das gebe ich gern zu, also strikt nach „das oder jenes musst du glauben oder tun, um Christ zu sein“… lebe und glaube ich, bonnie, nicht und bin demzufolge wohl kein „Christ“. Sehr viele „christliche Grundaussagen“ verstehe ich so auch nicht, kann so manche Theorien und Thesen nur schwerlich nachvollziehen.
Was jedoch nicht in meiner Absicht wäre, dass sich „Christen“ hier nun irgendwie in ihrem Christsein von dem, was ich schreibe, eingeschränkt oder angegriffen fühlen sollten. Für mich sind wir alle Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen, die ich gleichwertig respektiere.
Ich fand fairen Austausch und selbst, wenn es manchmal „heiß herging“, hier im Forum sehr interessant. Für mich ging es dabei nie um „wer hat Recht“ oder „was ist wahr“.
So macht es scheinbar, wenn ich richtig verstehe, den Anschein, dass Christen hier argumentativ in die „Ecke“ gedrängt werden? Sollte ich dazu beigetragen haben, dann täte es mir leid.
Vielleicht halte ich mich in der nächsten Zeit etwas zurück, wenn es hilft, dem Einen oder Anderen hier wieder mehr das Gefühl zu geben, dass jeder seinen Glauben und sein Denken ausleben darf.
Doch noch immer würde mich interessieren, was steckt hinter „Christlich“ und „antibiblisch“? Zeuge, da du diese Worte/Begriffe eingebracht hast- ob du mir kurz umreißen kannst, was du darunter verstehst?
lg bonnie






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