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#1
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Wie weit gehen Eltern, um aus ihren Kindern Filmstars zu machen?
stern TV hat den Test gemacht: Als angebliche Kindercasting-Agentur schalteten wir eine Anzeige im Internet: Angeblich würden Schauspieltalente im Alter von drei bis 16 Jahren gesucht - für eine Neuverfilmung von "Sindbad der Abenteurer", hieß es in dem Anzeigentext. 50 Eltern meldeten ihren Nachwuchs daraufhin zum Casting an, füllten bereitwillig einen Fragebogen aus und schickten Fotos ihrer Kleinen. Auf das Casting folgt ein Nachgespräch - bei dem Kais Vater mit allerlei Forderungen konfrontiert wird. Für die Rolle müsse seinem Sohn ein Zahn gezogen werden, sagen wir ihm. Der Vater stimmt zu: "Wenn wir das bei seiner Zahnärztin machen lassen, hat er damit kein Problem", entscheidet er für seinen Sohn. Auch gegen Arbeitszeiten von bis zu 24 Stunden am Stück hat er nichts - dabei ist gesetzlich festgelegt, dass ein Fünfjähriger maximal zwei Stunden täglich in einem Film schauspielern darf. Bei einem Wüstendreh werde sein Sohn extremer Hitze und Sandstürmen ausgesetzt, sagt der vermeintliche Caster - damit Kai im Film auch die richtigen Emotionen zeige: "Wir werden ihn da auch kurzzeitig mal aussetzen mit dem Hubschrauber, ihn ein paar Stunden alleine lassen." Eigentlich müsste der Vater spätestens jetzt Reißaus nehmen. Doch auch hier reagiert er gelassen. Als der Vater später erfährt, dass es sich bei dem Casting nur um einen Test von stern TV gehandelt hat, findet er immer noch nichts Schlimmes daran, auf die absurdesten Forderungen eingegangen zu sein: Er sei davon ausgegangen, dass Ärzte, Psychologen und Lehrer beim Dreh vor Ort seien, sagt er. Ein weiterer Castingteilnehmer ist der achtjährige Turan. Auch seine Mutter ist bereit, ihren Sohn echten Gefahren auszusetzen: Ob es in Ordnung wäre, wenn ihr Sohn einen Bungee-Sprung von einem 100 Meter hohen Felsen machen müsse, wird sie gefragt: "Ich denke nicht, dass er so ein ängstlicher Typ ist", stimmt die Mutter für den Nachwuchs zum Felsensprung zu. Auch damit, dass das Filmteam etwas nachhilft und ihn vom Felsen schubst - für den Fall, dass der Achtjährige doch Angst hat - hat sie kein Problem. Die Mutter des siebenjährigen Daniel hätte etwa kein Problem damit, wenn ihr Sohn im Film mit echten Waffen kämpfen würde. Wenn es mal blute, sei das nicht so schlimm: "So lange nicht gleich der Arm ab ist", sagt die Mutter. Auch gegen Dreharbeiten im Irak hat sie nichts. Ob sie auch zustimmen werde, wenn ihr Sohn drei Monate dort bleiben müsse und sie keinerlei Kontakt zu ihrem Sohn hätte, will der vermeintliche Caster wissen: "Ja, muss ich, wenn er da mitmachen will", sagt die Mutter nur. Eine weitere Mutter ist dazu bereit, ihren Fünfjährigen im Film von echten Haien attackieren zu lassen. Selbst wenn ein Hai mal zuschnappe, mache das nichts: "Im letzten Jahr hat er sich bei einem Sturz den Arm gebrochen", erklärt die Mutter, "und er hat kaum geweint." Ihren Sohn könne man eigentlich mit gar nichts schocken: "Weder mit Arzt, Krankenhaus oder mit irgendwas anderem." Insgesamt zehn Eltern kommen mit ihrem Nachwuchs zum Casting - und die meisten haben keinerlei Probleme damit, ihre Kinder für eine vermeintliche Schauspielkarriere Gefahren und Qualen auszusetzen. Nur eine Mutter zögert sofort: Als sie hört, dass ihre Kinder im Film Stunts machen müssen, ist sie verunsichert: "Wenn es nicht gefährlich ist, dann ja", sagt sie. Kurz darauf bricht sie das Gespräch aber ab: Dass sich ihre Kinder bei Dreharbeiten für einen Film möglicherweise verletzten könnten, ist für sie als einzige Testteilnehmerin unvorstellbar. quelle wie seht ihr das wozu wärd ihr bereit wie teuer darf ruhm sein und wollen nicht alle eltern stolz auf die kinder sein und fördern sie wo es nur geht |
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#2
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Ich würde Viktor und Anna nie so etwas aussetzen, solche Eltern projizieren eigene Wünsche auf ihre Kinder ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache Geld und Karriere. Mir ist wichtiger daß ich Zeit verbringe mit meinen Kindern und daß ihnen gut geht.
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Alle sinnlichen Genüsse regen bei edlen Naturen den Geist an. Bei unedlen Naturen jagen sie ihn davon. - Waldemar Bonsels Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht. - Sextus Empiricus )O( |
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#3
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Ist schon erschreckend, wozu manche Eltern bereit sind.
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#4
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Ich sah die Sendung im TV und war zutiefst erschrocken über die Eltern (meistens Mütter) was die für eine TV Karriere der Kinder alles in Kauf nehmen würden. Ich war fassungslos....
Zitat:
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#5
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aber sie machen es doch für ihre kinder wolen das bester für sie das sie mal berümt werden und es einfacher haben im leben wie die eltern vieleicht leben sie in ihren kindern auch nur die eigenen wünsche und träume die sie selber nich verwirklichen konten
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#6
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Ich finde es sowieso schlimm, wenn Kinder den Lebenstraum der Eltern erfüllen müssen. Ich kann nur an so Karriere besessene Eltern appellieren, dass sie ihre Kinder noch Kind sein lassen so lange es geht - der ernst des Lebens beginnt sowieso viel zu früh.
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#7
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wan begint den der ernst des lebens dan wen man selber kinder hat für mich begint der ernst des lebens imer nach dem urlaub aufs neue
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#8
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Zitat:
Aber hast schon recht, dass nach einem ausgiebigen Urlaub auch wieder für Erwachsene der Ernst des Lebens losgeht :) |
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#9
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Ich finde es schlimm,wenn Kinder nicht das werden dürfen,was sie von klein auf sehen und erleben...
schon erschreckend wie fisch bereits sagte... |
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#10
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Wurde da nicht auch was in dem Film von Sasha Baron Cohen was dokumentiert? Glaub der Film war Brüno oder so...
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