Liebe Jenna,
ich entschuldige mich, wenn der Eindruck entstanden ist, ich würde dir unterstellen dich vor der Verantwortung drücken zu wollen. Ich bin mir sicher, dass du eine gute und liebende Mutter bist, meine Aussage war auch nur vorsorglich gemeint. Das es sich um einen so jungen Täter handelt ist erschreckend, leider aber kommt es aber immer wieder vor, dass Mißbrauchsopfer später selbst zu Tätern werden. Um so mehr ist es wichtig auch in Bezug auf den Täter das ganze den Behörden zu melden, damit auch dieser eine entsprechende Behandlung bekommen kann - auch hier läßt sich vielleicht noch etwas retten.
Wie gesagt, dass du eine christliche Unterstützung suchst, dafür habe ich vollstes Verständnis, auch wenn du mir dies wohl nicht so recht glauben magst. Denn du hast zwar sehr feinfühlig erkannt, dass ich kein Christ bin, aber dies macht es mir ja nicht unmöglich mit anderen Menschen zu empfinden. *gg* Und ich bin mir sicher, dass Gott alles zum Guten wenden wird - diese Erfahrung habe ich selbst auch - aber auch darum müssen wir uns bemühen, und ich habe den Eindruck du siehst es nicht wirklich so anders.
Auf alle Fälle wünsche ich dir und deinem Sohn alles Gute und dass du jene Hilfe finden wirst, nach der du dich aktuell sehnst. Ich bin mir auch sicher, dass dir hier viele anbieten werden ein offenes Ohr zu haben und dir ihrer christlicher Meinung nicht vorenthalten werden, wenn du sie darum bittest. Und auch andere die du weniger als Christen akzeptieren wirst sind sicherlich bereit dir durch eigene wohlwollende Gedanken den Rücken zu stärken. Ansonsten bleibt mir nur dir viel Kraft zu wünschen, Gottes Beistand und den auch weiter unerschütterlichen Glauben an die Wende zum Guten.
Ergebenst
Kasper



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