Ich würde mich aber auch dafür interessieren, weshalb du eine naheliegende Therapie ausschließt... oder doch zumindest eine seelsorgerliche Hilfe vorzuziehen scheinst. Hast du schlechte Erfahrungen oder Erwartungen mit bzw. bezüglich Therapeuten? Vielleicht würde das Wissen um die Gründe für deine Entscheidung helfen dir einen besseren Rat zu geben, denn ich denke man muss nicht gleich die schlimmsten Pauschalerwartungen haben - ich kenne einige Psychologen und Therapeuten, die durchaus auch Christen sind.
Ich möchte aber noch etwas anderes ansprechen, dass bisher nicht gesagt wurde. Ich bin mir sicher, dass du dir der Verantwortung gegenüber deinem Kind bewusst bist. Und ich vermute dass du gerade auch deshalb und aus der Verantwortung Gott gegenüber den von dir bevorzugten Weg gehen willst. Aber du solltest auch bedenken, dass der Staat dich in Verantwortung ihm gegenüber sieht, ob du dem umfassend zustimmst oder nicht. Worauf ich hinaus will ist, dass eine christliche Führung und seelsorgerische Begleitung sicherlich nicht der falsche Weg ist, aber wenn du dich doch gegen einen Besuch beim Kinderarzt bzw. Therapeuten entscheidest und ausschließlich auf die Seelsorge vertraust, könnte das vielleicht auch später noch Probleme mit dem Jugendamt geben, wenn diese zu dem Schluss kommen, dass der Umstand auf therapeutische Hilfe verzichtet zu haben eine Kindeswohlgefährdung darstellt.
In diesen Fragen bin ich kein Experte, aber ich würde mich da an deiner Stelle erst einmal juristisch beraten lassen, bevor du auf ärztliche Hilfe verzichtest und womöglich riskierst deinen Sohn zu verlieren. Bei dieser Beratung solltest du dich dann gleich auch noch darüber informieren lassen, inwiefern du dich mit dem Unterlassen einer Strafanzeige möglicherweise juristisch strafbar machst oder nicht. Auch hier kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich weiß dass bei sexuellem Missbrauch gegenüber Kindern i.d.R. von Wiederholungstätern ausgegangen wird und eben weil ich mich nicht näher damit auskenne würde ich dir eben raten, dich dahingehend abzusichern.
Das nur als allgemeine Bemerkung, ansonsten kann ich dir nur raten, dich über Internet an entsprechende Beratungsstellen zu wenden, diese haben i.d.R. auch das mit entsprechenden Kompetenzen versehene Personal, die dir eine anonyme Erstberatung bzw. weiterführende Kontaktadressen geben können. Denn eines sollte dir klar sein..... nur weil Gott dir geholfen hat, heißt das nicht, dass ER auch bei deinem Sohn alles ungeschehen macht, noch heißt es, dass dein Sohn nicht später Probleme bekommt kann – mal davon abgesehen, dass dein Sohn sich selbst noch entscheiden werden muss, ob er Gott (und dessen Hilfe) annimmt oder nicht. Ich bin mir aber sicher, wenn du mit einem gesundes Maß an Eigenverantwortung und mit der besten Absicht für deinen Jungen ärztliche Hilfe aufsuchst, wird Gott kaum etwas dagegen haben, oder?[/QUOTE]
ich will mich der verantwortung nicht drücken,auf keinen fall,ich will das es meinen sohn gut geht,der der es bei meinen sohn getan hat,ist selbst noch ein kind,also 13 jahre alt,und ihm wiederrum ist es selbst passiert,ich habe nicht gesagt das ich mir keine hilfe holen werde,hab mir gedacht mit christliche unterstützung,wäre mir lieber,ich glaube das du kein christ bist,deswegen verstehst du nicht was ich meine,ER kann bei meinem sohn nichts ungeschehen machen,das ist schon klar,aber ich vertraue auf ihm,er wird alles zum guten wenden.



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