Wir müssen einmal Protest anmelden. Wir, die Dreieinigkeit, waren auch dabei. Wir haben das Aquarium gehalten und den Kochlöffel hat Bruder Paul geschnitzt. Also immer schön bei der Wahrheit bleiben.
diedrei
Wir müssen einmal Protest anmelden. Wir, die Dreieinigkeit, waren auch dabei. Wir haben das Aquarium gehalten und den Kochlöffel hat Bruder Paul geschnitzt. Also immer schön bei der Wahrheit bleiben.
diedrei
Aus archöologischer Sicht ist das Thema bestimmt interessant, ebenso aus dem theologischen Blickwinkel. Allerdings befinden wir uns hier in einem christlichen, und nicht heidnischen Forum, und darum frage ich mich, wass dieses mit der Bibel oder dem Christentum im weitesten Sinne zu tun hat?
Richtig, christlich.
Das heißt? Gott ist den christlichen Vorstellungen unterworfen?
Absalom
... oder germanische Sagen haben Ähnlichkeit mit biblischen Geschichten
....oder aber man findet in allen Religionen und Kulturen Ähnlichkeiten zu der eigenen Religion oder Kultur?
Wie dem auch sei, ob Christentum, Islam oder Judentum, keine dieser Religionen hat sich aus dem Nichts selbst erfunden und schöpft sein Dasein und „Wissen“ nicht aus dem luftleeren Raum, sondern ist immer auch Erbe anderer Kulturen und Religionen. So finden wir im alten Israel ebenso wesentliche Elemente aus dem alten Ägypten, Kanaan und Babylon, im Christentum den Hellenismus in all seiner Bandbreite und im Islam neben jüdischen und christlichen Einflüssen eben auch Altarabische.
Ich sehe darin eigentlich eine sehr natürliche Entwicklung und all das hat nur wenig mit Gott oder Göttin, sondern vielmehr mit Menschen zutun. Oder ist gar Gott Religionsgründer und gehört Gott etwa einer Religion an? Wäre es so, dann sollte Gott sich doch endlich einmal für eine Religion entscheiden und die anderen Religionen als Irrtümer abschaffen. Bisher tat Gott/In das nicht und es scheint dieses Wesen auch nicht wirklich ernsthaft zu interessieren – diese nur all zu menschlichen Religionen.
Zum Christentum kann man nur sagen, Jesus war zeitlebens Jude, lebte und glaubte als Jude und hat nie eine neue Religion gegründet. Es ist schon etwas paradox, dass ein Mensch zum maßgeblichen Inhalt einer Religion wird, der jedoch selbst einer anderen Religion angehörte. Aber auch das gab’s schon mehrfach.
Absalom
Dativ, das Christentum ist voller heidnischer Elemente.
Alle Religionen haben offensichtlich einen gemeinsamen Kern. Und das ist doch auch nicht verwunderlich. Schließlich sind die "Ur-"Erfahrungen der in die Schöpfung geworfenen Menschheit die gleichen gewesen. Was die Religionen eine unterschiedliche Entwicklung nehmen ließ, scheinen mir dann eher kulturelle Einflüsse gewesen zu sein. Wobei es im Laufe der Geschichte offenkundig wieder wechselseitige Beeinflussungen gab.
Statt also abzugrenzen und auszuschließen, sollten wir prüfen und das gute und sinnvolle übernehmen.
Gruß
LD
Toller Text, danke dafür!
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