Ich finde das Vergeben ist ein wichtige Sache. Vor einem Jahr war es das Thema eines Refarats an dem ich teilnahm. Mir war sofort klar, dass es einen Menschen gibt dem ich vergeben könnte.
Aber das ist nicht einfach so; zack ich sag jetzt ich vergeben, das ist ein langer Prozeß. Der Verstand kommt als erstes und das Gefühl eine ganze weile später. Das dieses Thema mit dem Glauben in Verbindung gebracht wird ist logisch. Ohne hätte ich es früher als Verzeihen bezeichnet. Irgendwie ist es als wenn ein kleines unsichtbares Band die beiden betreffenden Personen
mit einander verbindet. Es ist gut und wichtig es zu klären; manchmal heißt es Trennung für immer, manchmal rückt man vielleicht wieder zusammen; manchmal kann es nichts mehr ändern, weil der oder die jenige verstorben sind. Doch für einem selbst da klärt sich was, wenn man vergibt. Mir ging es jedenfalls so. Auf diesem Weg bin ich erst auf die Idee gekommen mir selbst auch zu vergeben. Am Anfang wußte ich nicht mal was, aber irgendwie hat sich der Kreis geschlossen, ganz sicher bin ich mir noch nicht aber ich bin auf dem besten Weg dazu, es zu akzeptieren wie es war. Ich bin mir auch sicher, dass es richtig war.
Das Gott allen vergibt, die darum bitten ist für mich ein anderer Schuh.



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