Draußen ist der Himmel bedeckt, es sieht grau aus. Die ersten Leute hört man auf der Straße, mit schnellen Schritten hasten Sie vielleicht zur Arbeit. Ich hab noch etwas Zeit, um einen Moment zu verweilen. Ein paar Zeilen zu schreiben, meine Gedanken mit Euch zu teilen.
Gestern rief mich jemand aus unserer Frauengruppe an. Sie berichtete mir, dass ihr Enkelkind gestorben war. Sie bat mich für Sie eine Kerze mit einem Engel zu gestalten.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich meine Tochter nach der Geburt im Arm hatte. An das unendliche Glück nach dem Heranwachsen des Lebens im eigenen Körper das kleine neue Wesen z erblicken, welches alles hatte was es zum Leben braucht.
Ich hab nicht genau nachgefragt, die Nabelschnur war irgendwo festgewachsen. Das Baby kam mit schwerster Behinderung zur Welt.
Wir Christen beantworten die Frage: Warum passiert so was? Auch wenn es uns schwer fällt.
Für mich ist es mit den Glauben etwas leichter geworden, es hilft mir es zu akzeptieren. Es fallen mir einige Argumente ein und dagegen werden die stehen die von den Heiden kommen.
Die Mutter hat bereits Kinder. Ich habe sie und auch ihre Familie eingeschlossen in mein Gebet. Auch diese kleine Menschenseele, die in meinem Gefühl ganz nah bei Gott ist; auch wenn sie sich noch nicht zu ihm bekennen konnte; vielleicht ist der Gedanke falsch, aber
Wenn er meine Traurigkeit zu besiegen hilft, kann er auch Gott gefallen.
In den Bäumen zwitschern die Vögel und auch dieser Tag ist ein Geschenk, ich habe am Vormittag Zeit, kann mich aufs Fahrrad setzen und die Gemeinschaft in der Kirche genießen und mit den Frauen in der Bibel lesen, frühstück, singen und Gott danken.
Euch ein schönen Tag!



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