Das 4. Buch Esra ist eine pseudepigraphische christianisierte Apokalypse jüdischer Herkunft, die um 100 n. Chr. entstanden ist. Sie ist ursprünglich hebräisch geschrieben, dann ins Griechische und von dort in andere Sprachen übersetzt (nur diese Zweitübersetzungen sind vollständig erhalten).
Anscheinend ist für Neuapostolen das Buch sehr wichtig, wobei ich hier niemandem etwas unterstellen will, sondern nur zusammenhänge darstelle.

Leider hatte dieses dem jüdischen fremdartigen Denken starken Einfluss auf die Schreiber des NT.

Also da beruft sich Paulus auf etwas, was nach ihm christianisiert wurde? Paulus, der Überlieferungen als Fabeln verwirft, greift selber auf solche zu. Dem sage ich sehr „glaubwürdig“.



Dass jeder Mensch die Ruach Gottes hat, sagt Gott selber NACHDEM Adam und Eva aus dem Gan Eden raus mussten. Das war keine Trennung zur Verdammnis.


In Klagelieder steht, dass aus dem Munde Gottes das Gute und das Böse kommt .... oder andernorts, dass Gott Heil und Unheil schafft.....

Und so „geistlich“ erscheint mir die Christenheit dann doch auch wieder nicht, als dass sie nicht mehr der Sünde frönen würde.


Lehit

Alef


PS: Und wer Bibelverse im Forum Rumschreit (also alles Grossschrift), ist wohl eher am Ende seiner Weisheit.