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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Registriert seit
    06.12.2006
    Beiträge
    2.934

    Standard

    Wo steht denn dass der Mensch die „Krone der Schöpfung“ sei? Nur damit man mal das genauer studieren könnte. Worin begründet diese Behauptung?


    Aber nun zum Herrschen:

    1.Mose 1,28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere (in denen eine lebende Seele ist V30), die sich auf der Erde regen!


    כּבשׁ (kabash)
    לכבוש unterwerfen, bezwingen, bewahren, aufbewahren, schützen, drücken
    כבש Rampe, Brücke, Schaf, Eroberer


    רדה (radah)
    לרדות unterjochen, bestrafen


    Die Erde untertan machen ... herrscht, befehligt denn der Mensch über Fische und Vögel und alle Tiere? Nein, dies hat er sicher nicht erreicht. Die Zerstörung der Natur ist weiter als das beherrschen. Und bei Gen-Manipulation usw kommen dann jene, die sagen, ja nicht in die Schöpfung Gottes eingreifen!


    Letzhin sagte jemand, dass Adam und Eva total perfekt gewesen wären, bis zum „Sündenfall“. Nur, kann etwas derartig perfektes Fehler machen? Oder waren die gar nicht so perfekt, wie man meint und somit bekommt auch die Geschichte im Garten Eden doch auch eine andere Bedeutung.
    Wollte Gott gar diesen „Sündenfall“? Aber sicher anders, als man das Geschehen im Garten Eden im Allgemeinen interpretiert. Denn da geht es um den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, und was hat dem Menschen schon diese Erkenntnis gebracht, als Brudermord und missbrauch der Erde und dem Ewigen vorschrieben zu wollen, was nun Gut oder Böse sei, wie er zu handeln und zu tun habe?


    Die Erde gilt es nicht zu beherrschen, denn dies gelingt dem Menschen doch nicht, und sein streben danach bringt ihn ins Verderben, sondern die Erde soll verwahrt, bewahrt sein. Das „beherrschen“ ist die Auswirkung dieser „Frucht“, dieses Begehrens wollens.


    Lehit

    Alef

  2. #2

    Standard

    Der Mensch muss erkennen, dass er der Erde Untertan ist.
    Wenn wir nicht unseren Energiebedarf, unseren Wasserverbrauch, unseren Fleischkonsum, die Umweltverschmutzung, die Artenzerstörung, die Treibhausgase drastisch mäßigen, dass kann sich die Erde auch eines Untertanes entledigen.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<

  3. #3
    Zeuge Gast

    Standard

    "Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Kraut gegeben, daß auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samentragende Frucht ist: es soll euch zur Nahrung dienen." (Gen. 1:29.)

    So teilte Gott dem Menschen mit, daß er, der Mensch, den Wachstum der, für seine Enährung notwendigen, Kräuter und Bäume beeinflußen kann.
    Was die Tiere nicht bewußt machen können. Sie fressen "alles grüne Kraut", also das, was bereits gewachsen ist.

    Wenn wir dann den zweiten Kapitel nicht als Wiederholung, sondern als Fortsetzung des ersten vestehen, dann lesen wir:
    "und noch gab es keinen Menschen, den Erdboden zu bebauen"
    Keiner benutzte sich der, bereits gegebenen, Information.

    Weiter heißt es dann: "da bildete Gott, der HERR, den Menschen"
    Wenn wir jetzt das Wort "bildete" als Ausbildung nehmen, dann sehen wir hier einen Menschen, der in der Schule Gottes die längs gegebene Information vom "samentragenden" überdenkt, und das erste mal in der Praktik anwendet:
    "Und Gott, der HERR, (durch Menschenhände) pflanzte einen Garten ..."

    "Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn ihn den Garten Eden (ließ ihn seßhaft weden), ihn zu bebauen und ihn zu bewahren."

    In diesen zwei Wörtern liegt die Herrschaft des Menschen über die ganze Erde.

    "Denn nicht den Engeln hat er den zukünftigen Erdkreis unterworfen, von dem wir reden;
    es hat aber igendwo jemand bezeugt und gesagt: Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, oder der Menschen Sohn, daß du auf ihn achtest?
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekönnt;
    du hast alles unter seine Füße gelegt.
    Denn indem er ihm alles untewarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.
    Wir sehen aber Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, wegen des Todesleidens mit Herlichkeit und Ehre gekrönnt."
    (Hebr. 2:5-9.)

    Erst wenn die Menschheit sich in Christus zu eine Gemeinschaft zusammenschließt, wid sie ihre Herrschaft über die Ede, im Gottgewollten Sinn, antreten können.


 

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