Wo steht denn dass der Mensch die „Krone der Schöpfung“ sei? Nur damit man mal das genauer studieren könnte. Worin begründet diese Behauptung?
Aber nun zum Herrschen:
1.Mose 1,28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere (in denen eine lebende Seele ist V30), die sich auf der Erde regen!
כּבשׁ (kabash)
לכבוש unterwerfen, bezwingen, bewahren, aufbewahren, schützen, drücken
כבש Rampe, Brücke, Schaf, Eroberer
רדה (radah)
לרדות unterjochen, bestrafen
Die Erde untertan machen ... herrscht, befehligt denn der Mensch über Fische und Vögel und alle Tiere? Nein, dies hat er sicher nicht erreicht. Die Zerstörung der Natur ist weiter als das beherrschen. Und bei Gen-Manipulation usw kommen dann jene, die sagen, ja nicht in die Schöpfung Gottes eingreifen!
Letzhin sagte jemand, dass Adam und Eva total perfekt gewesen wären, bis zum „Sündenfall“. Nur, kann etwas derartig perfektes Fehler machen? Oder waren die gar nicht so perfekt, wie man meint und somit bekommt auch die Geschichte im Garten Eden doch auch eine andere Bedeutung.
Wollte Gott gar diesen „Sündenfall“? Aber sicher anders, als man das Geschehen im Garten Eden im Allgemeinen interpretiert. Denn da geht es um den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, und was hat dem Menschen schon diese Erkenntnis gebracht, als Brudermord und missbrauch der Erde und dem Ewigen vorschrieben zu wollen, was nun Gut oder Böse sei, wie er zu handeln und zu tun habe?
Die Erde gilt es nicht zu beherrschen, denn dies gelingt dem Menschen doch nicht, und sein streben danach bringt ihn ins Verderben, sondern die Erde soll verwahrt, bewahrt sein. Das „beherrschen“ ist die Auswirkung dieser „Frucht“, dieses Begehrens wollens.
Lehit
Alef



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