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Was für ein Sündenfall?
Die Mythologie von Adam und Eva?
Eine Erbsünde gibt es nicht, denn kein Mensch ist schuld an den Fehlern eines anderen Menschen.
Den Sündenfal als das Einschlagen des Weges der Selbstbehauptung in der Entwicklung der Menschheit gibt es wohl, wie auch die Ebsünde als die Neigung zum selbsthaberischen Verhalten.

Ein Gott, der einem Menschen die Fehler eines anderen Menschen anlasten würde, wäre ein Gott mit einem äußerst geringen IQ.
Eine Diagnose hat nichts mit Anlasten zu tun.

Eine Welt ohne "Sünden" wäre eine Welt der Stagnation, denn wie wäre es möglich, Seelenqualitäten wie Vergebung zu erlernen, wenn es nichts mehr zu vergeben gäbe?
"Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren." (Denis Diderot.)

Aber dennoch: wir haben vergessen, was unsere Seelenqualitäten sind.
Hierin bestehen die meisten Schwierigkeiten der aktuellen Weltsituation.
Die Schwierigkeiten der aktuellen Weltsituation bestehen in der Annahme, daß wir Erwachsene sind, und wissen was gut und böse, richtig und falsch ist. Ein solcher "Wissender" ist nicht bereit zu lernen, sondern will zunächst von anderen als Wissender akzeptiet werden, um dann sein "Wissen" den übrigen aufzuzwingen.

Der einzig Wissender ist Gott. Und wenn wir seine, in den Schriften bereits gegebene, Meinung nicht zu Rate ziehen, dann können wir nicht erwarten, daß er uns pesönlich seine Meinug mitteilt, und zwar solche, die uns zusagt.

"Werdet wie Kinder", und lernt fleißig vom Vater.