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  1. #1
    poetry Gast

    Standard Ich will auch was wissen:

    Wir haben 20 KM von hier eine Synagoge, die ich gern mal besuchen möchte, deshlab meine Fragen:

    - Was hab ich dort zu beachten?
    - Was sind do's & don'ts?
    - Gibt es Zeiten, die ich meiden sollte?


    Beste Grüße

    poetry

  2. #2
    Samu Gast

    Standard

    Das beste wäre, du rufst vorher an! Erkundigst dich über die Besuchszeiten für nicht jüdische Besucher! Es wird nicht so gern gesehen, wenn in den Gottesdiensten "Fremde" sind. Zum einen ist es aus Sicherheitsgründen und zum anderen merkt man schon ganz schnell, ob du Jude bist oder nicht!

    Nun zu beachten gibts zwei Dinge! Kopfbedekung - Kippa ist Pflicht! Gibts meistens auch in der Synagoge zum ausleihen und ganz wichtig, vor Betreten der Synagoge, am Türpfosten ist eine Mesusa, berühre sie mit deiner linken Hand! Damit verschaffst du dir schon mal "Respekt"!

    Meide die hohen Feiertage und die Hauptgebetszeiten - darfst da eh nicht rein ggg!

    Bleibe in den hinteren Reihen! Gehe nie zum Toraschrein, wenn dir es nicht ausdrücklich gestattet ist. Trage keien kurzen Hosen! Achte darauf, ob Männlein und Weiblein getrennt sind oder zusammen sitzen!

    Knie nie in einer Synagoge! Ein Jude würde NIE vor Gott knien!!! Ich auch NIE! ggg

    Dann mal viel Spass bei deiner kulturellen Begegnung!

    Samu

  3. #3
    poetry Gast

    Standard

    Dank Dir Samu :)

    Ich werd vorher anrufen und mal schauen. Ich möcht aber schon so ein bißchen Jüdisches Leben dort schnuppern, einfach nur so zum Angucken war ich schon in eine der ältesten Synagogen in D.

    Die Kippa hatte ich gar nicht bedacht - das wäre schon ein reinfall gewesen, mal sehen, ich werd mir eine eigene leisten. Kann ja nicht schaden.

    Das mit der Mesusa kenn ich, hab selber eine am Türpfosten ;)

  4. #4
    Samu Gast

    Standard

    Du hast auch eine Mesusa! WOW! Finde ich Großartig!!!

    Samu

  5. #5
    Registriert seit
    11.07.2006
    Beiträge
    5.546
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    7

    Standard

    hi ihrs

    hab auch ne mesusa, aber dass man die mit der linken hand berühren soll ist mir neu. schon wieder was gelernt, danke ihr lieben.

    Fischi

  6. #6
    poetry Gast

    Standard

    Yepp, unsere Gemeinde fährt viel nach Israel und ganz viele von unserem Hauskreis haben eine Mesusa am Türrahmen. Ich fand den Sinn einfach phantastisch und so hab ich mir auch eine besorgt.

  7. #7
    poetry Gast

    Standard

    Und wo wir grad bei der "Ich frag den Samu Löcher in den Bauch Show" sind:

    ich hab mich heute gefragt, wie man eigentlich zum jüdischen Glauben kovertieren kann? Es gab vor 3 Jahren mal die Frau von Friedmann, die ist vom christlichen zum jüdischen Glauben übergegangen.

    Sicher müssen Einstellung, Glauben etc. stimmen, aber gibts da noch äußerliche Sachen? Übergabegebet etc.? Muss man sich als Mann dann beschneiden lassen?

    Fragen über Fragen,

    der Poetry

  8. #8
    JC-Freak Gast

    Standard

    Zitat Zitat von poetry
    Und wo wir grad bei der "Ich frag den Samu Löcher in den Bauch Show" sind:
    Ich mach auch mit!

    - Sollte man als weibliche Besucherin besondere Kleidung beachten oder sowas?

    - was eine Mesusa ist hat mir nun Wikipedia schon verraten. Aber was hat es mit der linken Hand auf sich?

    - Warum würde kein Jude vor Gott knien?

    VLG!

  9. #9
    Samu Gast

    Standard

    Ok, langsam ihr Lieben!

    zu poetry: Konvertieren kann jeder, allerdings ist das ziemlich langwierig und auch sehr schwierig. Das Judentum ist ja keine Missionsreligion, ja es ist sogar unerwünscht zu missionieren. Nun für eine Frau dauert die Aufnahme so ca. 1 -2 Jahre. Bei einem Mann mindestens 2 Jahre (wir brauchen halt länger ggg).
    Der Übertritt erfolgt mit dem Bekenntnis zum Shma Jisrael und der Taufe (Mikwe - dem rituellen Reinigungsbad). Danach ist man Vollmitglied einer jüdischen Gemeinde - Prosylet. Natürlich müssen sich die Männer beschneiden lassen! Ganz dem Bund entsprechend. Übrigens war in der Frühchristenheit bis zum 200 Jahrhundert es auch für Männer pflicht sich beschneiden zu lassen!

    In der Aufnahmezeit, hat der Prosylet Zeit, sich auf das Judentum vorzubereiten. Gebote und auch Sprache zu verstehen und zu erlernen.


    So, mein Guter, noch Fragen?


    Samu

  10. #10
    poetry Gast

    Standard

    Fragen zum Ursprung meines Glaubens hab ich immer ;) Erstmal vielen Dank, ich saug solche Sachen auf wie ein Schwamm.

    Zur Beschneidung hab ich mal gelesen, dass das hygienische Gründe hatte und heute einfach ein Gehorsamsschritt ist. Wird das eigentlich unter Narkose gemacht?

    Zur Sprache: Ich habe mir vorgenommen hebräisch zu lernen. es ist zwar eine völlig neue Schrift etc. aber kyrillisch kann ich auch, das dürfte nicht der Test werden. Ich hatte zwar im Internet eine Plattform gefunden, wo man das lernen kann, aber man bekommt halt die Aussprache nicht mit, was ein riesiges Manko ist - nu such ich hier vor Ort.

    Wie ist eigentlich die Mikwe? Ganz untertauchen?

    Danke schonmal im Voraus.


 

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