Die Christen im Irak bilden unter den Religionsgemeinschaften im Irak von jeher eine religiöse Minderheit, die einer andersgläubigen Mehrheit, zunächst dem Zoroastrismus, seit dem 7. Jh. dem Islam, gegenübersteht. Kirchengeschichtlich entstammen sie überwiegend dem syrischen, daneben vor allem dem armenischen Christentum.

Nicht in allen Islamischen Ländern werden Christen benachteiligt oder gar verfolgt. Bei allem Recht auf Glaubensfreiheit kommt man nicht darum herum sich mit der Mehrheit auseinanderzusetzen und auch sich gegen sie, bei Menschenrechtsverletzungen zu wehren.

Dennoch sind christliche Missionsbewegungen maßgeblich an Verschärfungen von christlich islamischen Konflikten beteiligt. Man sollte in Ländern wo die Christen in der Minderheit sind christlich Religiöses so gut wie möglich hinten an stellen und Menschenrechte, wie Freiheit zum freien Glauben, voranstellen und das mit den Mehrheiten anstreben und nicht gegen sie damit vorgehen.

Oder was würden wir hier in Europa sagen und machen, wenn der Islam gegen alle Nichtmoslime vorgehen würde?

Shalom

Isaak