Wobei auch hierbei eine Rückrechnung stattfindet, welche eine Kontinuität annimmt bzw. zugrunde legt.
Der Bericht aus der Tora widerspricht aber dieser Annahme, da hier die Welt von G'tt aus sich heraus in einem fertigen Zustand erschaffen wurde. Es läuft allso hiernach eben nicht alles rückläufig, sondern nur bis zum Zeitpunkt der Erschaffung. Dieser kann dann theoretisch bei jedem Zeitpunkt liegen, ohne dabei in Widerspruch zu obigen wissenschaftlichen Betrachtungsweise zu geraten. Alleine die Annahme eines solchen Zeitpunktes wäre spekulativ bzw. durch die Tora begründet.
Auf der anderen Zeiten gibt es auch andere Zählungen, selbst innerhabl der Orthodoxie, welche zu anderen Jahreszahlen kommen. Hierzu muss man beachten, dass bei der Rückrechnung aufgrund der Tora an einigen Stellen Begriffe interpretiert und mit Zeiträumen gleichgesetzt werden, welche dort nicht genannt werden. Bei dieser Interpretation kann man verschieden vorgehen und damals war es wohl etwas undenkbar, dass die Welt schon soo alt ist, dass man hierbei oft den kleinsten Zeitraum annahm, welcher durch den Begriff in der Tora angemessen ist.
Andere Gelehrte sind mit modernem Wissen über die Welt bei anderen Interpretationen auf Zahlen gekommen, welche dann auch fast mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmen.
Hierbei tritt allerdings das Problem auf, dass dieses dann in Widerspruch zu meinem ersten Punkt gerät, dass nämlich G'tt selbst die verschiedenen Aspekte der Welt so schuf und die einzelnen Schöpfungstage eben nach der Tora nicht Folgen von einander sind, sondern konkrete Handlungen von G'tt.
Letztlich bleibt dann die Frage offen, wie relevant es für unser heutiges Leben wirklich ist, zu wissen, wie alt die Welt nun ist...




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