Grüß Gott
Burgenspiel
Ein Kind spielt im Sand und baut sich eine schöne Burg.
Da kommen einige Menschen vorbei und finden es spaßig, diese Burg zu zerstören.
Das Kind baut sich seine Burg neu, ohne Groll, ohne Zorn, sondern mit Liebe.
Und wieder kommen die gleichen Typen vorbei und zertreten die Burg.
Das Kind baut erneut, unverdrossen mit Liebe an seiner Burg.
So geht es eine Weile fort.
Auf eine Bank daneben sitzt ein Mensch und sieht dem Treiben zu.
Nach einigen Malen fragt er schließlich das Kind,
warum es immer wieder seine Burg aufbaut,
obwohl diese doch ständig wieder zerstört wird.
Darauf antwortet das Kind:
,,Meine Welt ist unzerstörbar und was ich davon im Äußeren aufbaue,
kann wohl vom Unverstand zertreten werden,
aber meine Kraft ist unbegrenzt,
so daß der Widersacher irgendwann zum Erliegen kommt."
Darauf antwortet der Mann auf der Bank:
„Aber das ist doch sinnlos.
Du vergeudest deine Kraft und Energie für Menschen,
die es in keiner Weise wert sind.“
„Du vergist die Regeln Gottes,
unsres Himmlischen Vaters.
Jede Tat trägt ihren Lohn in sich
und wer heute die Werke eines anderen Menschen zerstört,
wird morgen seine eigene Welt in Trümmern liegen sehen.
Darin besteht das ewige göttliche Gesetz vom gerechten Ausgleich,
oder jeder ist seiner Zukunft Schmied!“



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