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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    herold Gast

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    Zitat Zitat von evi60 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    mich würde mal interessieren, wie ihr zum Glauben, bzw. zur Religion gekommen seid. Vor allem interessiert mich die Reihenfolge. Was kam bei euch zuerst? Seid ihr durch den Glauben an Gott zur Religion, zur Kirche und zum Bibel-Lesen gekommen oder hat euch umgekehrt die Religion, die Kirche oder die Bibel den Glauben an Gott nahe gebracht?

    Bei denjenigen, die sich, wie ich, zur ersten Kategorie zählen, würde mich weiter interessieren, was Gott für euch war, bevor er/sie/es durch Religion, Kirche und Bibel "in Form gepresst" wurde? Stimmt das, was ihr in eurer Religion über Gott erfahren habt mit eurer vorherigen Vorstellung überein?

    Ich würde mich freuen, viel Antworten zu diesem Thema zu erhalten.

    Liebe Grüße,
    Evi
    hallo evi
    das sind sehr komplexe fragen. daher gibt es sicher vielseitige antworten.
    daher muss ich zuerst fragen, was ist glaube überhaupt.
    Rö 1:17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.»
    hier ist in einem vers 3x das wort glauben geschrieben. und es sind zwei verschiedene glauben, die es darin gibt. nun, welchen meinst du denn jetzt?

    auch wenn ich mich noch nicht kategorisieren kann, so ist es mitr doch schon möglich, mal ganz kurz die zweite frage zu beantworten:
    nein, meine erfahrungen stimmen überhaupt nicht mit meinen ersten vorstellungen überein. gott hat meine vorstellungen völlig übertroffen. ich bin dadurch dahingelangt, mir möglichst keine vorstellungen mehr zu machen, sondern immer mehr zu sagen:lehre mich herr!
    ich bin dabei, alles was ich war für dreck zu erachten, damit ich mehr von seiner herrlichkeit gewinne und ihn ergreifen kann, sowie ich ja bereits von ihm ergriffen bin. ich kann es nicht nur sagen, weil es das wort sagt, sondern weil ich es erfahren habe: es gibt nur einen erlöser für die menschheit:jesus christus.

    einzelheiten dazu vielleicht später.
    lieben gruss.

  2. #2
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    05.02.2009
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    Kiel
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    77

    Standard

    also ich bin auch christlich aufgewachsen und so geh auch sonntags zur kirche also hab den glauben eigl. weil meine mutter gläubig ist und mit mit viel über gott und so geredet hat :D

    aber ich hatte als kind immer so zweifel und hab nich so wirklich an gott geglaubt aber dann auch irwie schon xD es war irwie son wechsel dann hab ich wieder so gelebt als gäbe es keinen gott also hab mir über gott keine gedanken gemacht erst jetzt wo ich so vierzehn bin hab ich so "richtig" zum glauben gefunden ...
    hoff ich jedenfalls :D
    erst jetzt mache ich mir so richtig gedanken und bin trotz dem ich manchmal zweifel hab eigl. überzeugt von der existenz Gottes
    liebe grüße

  3. #3
    luxdei Gast

    Standard

    Der Glaube an Gott oder etwas Göttliches war bei mir wohl älter als die Bindung an eine Religion oder ein Buch. In einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen zeigte ich erste religiöse Neigungen in einem Alter, in das meine Erinnerungen nicht zurückreichen. Ich kann mich da nur auf Erzählungen anderer stützen.
    Im ersten Teil meiner Kindheit war ich Kind ohne besonders religiös zu sein. Der Weihnachtsgottesdienst war berührend, der Religionsunterricht interessant. Auch betete ich phasenweise. Eine Anbindung an eine Religion kam mit neun oder zehn Jahren. Ich orientierte mich am Christentum evangelischer Prägung. Eine andere Religion gab es in meinem Umfeld auch nicht. In der Pubertät erwachte mein Interesse am Zen und den Yoga-Lehren (Und hier nicht unbedingt der Hartha-Yoga. Yoga ist weit mehr ;-) ). Dies kolledierte recht klar mit den christlichen Ansichten, die mich bisher geprägt hatten. Daß später Kartenlegen, I-Ging und - noch später - Hypnose hinzukamen, vereinfachte die Sache auch nicht gerade. Ich fand im Christlichen keine Antworten mehr auf meine Fragen. Keinen Ansatzpunkt für meine Erfahrungen. Diese Antworten und Ansatzpunkte lieferten mir Zen und Yoga. Folglich kehrte ein wenig Frieden in mein Gemüt ein. Aber eine Frage blieb. Waren religiöse Erfahrungen nichts weiter als (auto-)suggestive Phänomene? Es dauerte lange, bis ich eine Antwort darauf fand, und verstand, was mir zuvor nicht klar war.
    Heute bin ich religiös, jedoch ohne zu meinen, daß das Göttliche einer bestimmten Religion angehören müsse. Ich würde ich als Yogi bezeichnen. Ich bin tolerant geworden, und kritisch zugleich. Und wie ich gerade merke, dem Göttlichen zutiefst dankbar.

    Gruß
    LD

  4. #4
    Zeuge Gast

    Standard

    Ich hab ja von klein von meinen Eltern (Mennoniten) von Gott gehört, aber kennengelernt habe ich ihn durch das Bibellesen. Als ich Gott (mit 24) kennenlernen wollte, hab ich die ganze Bibel etwa in einem Monat durchgelesen. Mit einmal wurde Jesus für mich zu einer lebendigen Person, eine neue Welt öffnete sich mir, und ich wurde ein anderer Mensch. Ich war von Jesus begeistert.

    Nun, ich dachte alle Gläubigen hatten solches Erlebnis. Mußte aber bald feststellen, daß es nicht der Fall ist. Und die ersten Probleme traten auf als ich mich bei den Baptisten taufen lassen wollte (eine andere Kirche oder Gemeinde gab es dort nicht). Ich mußte entdecken, daß die Lehre nicht mit der Bibel übereinstimmt. Weiter mehr. Da ich aber Gott durch die Bibel kennengelernt habe, ist sie für mich die höchste Autorität. So bin ich nach und nach vom Baptismus, und dann auch vom traditionellem Christentum abgekommen.

    Dafür aber hat Gott mir in der Bibel Sachen gezeigt, von denen die Religionen nicht mal zu träumen wagen.


 

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