Lieber Jerom
Kann es sein, dass Du vergisst was für Sündenvergebungsgesetze (Opferkult) bis zu Jesus Erscheinen vorherrschten, von denen Jesus seine jüdischen Geschwistern auch rrlösen wollte?
Vergebungsbereitschaft des wahren GOTTES, wie sie Jesus damals seinen jüdischen Glaubensgeschwistern beibringen wollte war damals und ist auch meines Erachtens wichtig für solche Christen, die noch immer dem konzilisch abgesegneten christusfernen Sühneopfertoddogma verfallen sind.
Zudem: Eine bereinigte Ausgangslage ist auf dem Weg ins Licht doch gleichermassen wichtig, wie Selbstkritikfähigkeit. Es empfiehlt sich ja eine gelegentlich Standorbestimmung vorzunehmen. Und da gehört auch dazu, ob noch jedwelche unbereinigten Konflikte in mir "wüten" oder ob mein Tempel nun noch immer frei davon ist.
Unversöhnlichkeit kann ja zu sündigem, lieblosen, verletztenden Verhalten führen der Macht der Finsternis dienstbar machen. Wer noch Groll in sich trägt, liebt ja noch nicht wirklich, wie es ja befreiend wirkt und auf dem Weg ins Licht zweckdienlich ist.
GOTT ist LIEBE und wer in der LiEBE bleibt, bleibt in GOTT und GOTT in IHM. Wenn er die Ungerechten, teuflisch gesinnten Menschen zu deren Auftraggeber schickt, dem Teufel, dann ist das doch gerecht sondern deren eigener Verdienst ;-) sie sollten den Lohn von dem bekommen, dem sie dienten......
Du kennst ja die Trennung in Schafe, stehend für die Gerechten, die Nächstenliebe selbstverständlich lebten und in Böcke, die Ungerechten, selbstgefälligen Egoisten..
Du sprichst immer wieder die Stelle in der Offenbarung an, wo es heisst, Jesus käme bald und würde jedem den entsprechenden Lohn geben sie dessen Werke sind. Das sehe ich nicht als Drohung. In der Offenbarung gibt es sowieso ein hinundher zwischen Moses und Jesus Gottverständnis. (Sogar ein Gläubiger Christ sagte, er würde sich nicht mehr länger mit der Offenbarung beschäftigten, und frage sich, was der Schreiber zuvor eingenommen habe ;-) ) nicht meine sondern seine Worte.
lg starangel
PS: Für mich persönlich war es wichtig und richtig, meinen einstigen Peinigern in der Kindheit zu vergeben, um aus dem langjährigen mich als Opfer glauben herauszufinden, wie ein Raupe, die nach bestimmter Zeit aus dem Kokon (wo auch Finsternis herrschte) als Schmetterling ins Licht, befreit von der einstigen Dunkelheit schweben konnte. Wer einst erlittene psychische/physische Verletzungen NICHT vergeben kann (man muss sie nicht schön reden aber Peiniger als womöglich einstige Opfer sehen) zieht ja immer wieder unbewusst Täter an, die den Opferglauben füttern, sozusagen bestätigen.
Ich sehe in GOTT sowieso keine Person, weder weichliche noch strafende, sondern erlebe GOTT im Alltag als schöpferische KRAFT, heilsame ENERGIE, die mir half und hilft, meinem ureigenen Lebenssinn zu erkennen und mit Freude zu erfüllen. Jesus Christus weist den Weg, wer ihn geht, dankt ihm damit mehr, als wenn man in als wahren Menschen und wahren Gott bezeichnet, jedoch versäumt das von Jesus Gelehrte anzuwenden.



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