Wenn ich Dich richtig verstanden hab sagst Du das es ja eh selbstverständlich ist daß die Liebe Gottes Bedingungslos ist
guten morgen net.krel,

da entdecke ich vermutend einen unterschiedlichen Blickwinkel ;-)

Liebe ist für mich Liebe, im Wesen, wie sie ist.
Ich überlege, wie ich das in Worte setzen kann, und finde leider nur beispielhafte Erklärungen, denn Liebe ist für mich im Wesen (ansich) "vollständig".
Das lieber net. krel, bezieht sich für mich nicht "nur" auf SEINE Liebe, denn ineinander verwoben sind alle "Ebenen der Liebe", für mich nicht in "Schubladen".

Liebe ist für mich in sich selbst vollständig.

Wie sie von Menschen gelebt oder verstanden, interpretiert wird, ist eine, naja ich sag mal, sehr scheinbar komplizierte Sache, denn und nun bitte nicht meine Erklärungen gedanklich zum "Grundsatz" machen ;-)

- Liebe und "Machtdruck" sind einander fremd.
- Liebe heilt Angst.
-Liebe leitet, wo dem Anderen "Gefahr" droht.
- Liebe ist aufrichtig (heißt, deckt auch unschöne oder "fragliche" Wege auf um liebend und doch klar, zu korrigieren)

In meinen Augen wird zu ca. 90% in Wirklichkeit eine ziemlich "Bedingte Liebe Gottes" vertreten... unter der Kennzeichnung: "Liebe Gottes".
das finde ich schade, das du das so wahrnimmst. Ich überlege, warum das so sein könnte.

Doch alle Vermutungen meinerseits wären doch nur Vermutungen.

Ich liebe Korrektur von IHM z.B. sehr, denn so wachse ich und sammle keine Fehler in mir an (im Idealfall ;-))
Ich liebe es, wenn ich Schuld aufgezeigt bekomme, denn so kann ich sie erkennen und wieder gut machen.

Liebe oder wenn ER sagt, "Ich liebe dich" ist für mich einfach "klar" und Ausgangspunkt, Lebensatem auf den ich vertraue und aufbaue.

Liebe sagt, "wenn du dies nicht so tust, wie ich sage, dass es gut ist, dann geschieht dir dies oder das, wovor ich dich eigentlich doch schützen möchte. Warum vertraust du mir nicht?" (ohne drohenden Unterton)

"bedingungslos" ist für mich kein notwendiger Begriff, weil Liebe insich ist, was sie ist.

du benutzt, falls ich das richtig verstehe, dieses "bedingungslos" als Abgrenzung zu dem, was andere "falsch" an Liebe verstehen?

hm, aber dadurch (in meinen Augen) könnte dann aber der Eindruck entstehen, Liebe bräuchte noch verstärkende Superlative?

Ich möchte nicht der Liebe ihre völlige Stärke nehmen mit diesem zusätzlichen Wort, um mich von anderen Menschen ab zu grenzen, oder bin ich da gerade auf der falschen Denkspur?

liebe Grüße
bonnie