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  1. #21
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    Kuckuck,

    Also was mich betrifft seh ich es diesbzgl. vom Prinzip her so:

    - Asketische Praktiken wie Kasteiungen und Bußübungen sind nicht erforderlich, wichtig ist nur die konsequente Ausrichtung nach innen

    - Das äußert sich darin, dass der Abgeschiedene und Gelassene kein zurückgezogenes Leben führt, sondern ein aktives und soziales.

    - Den Vorrang der sozialen Aktion vor der passiven Kontemplation betont Eckhart noch drastischer in einem Traktat, wo er schreibt, dass jemand, der im Zustand der Verzückung ist wie der Apostel Paulus, wenn er von einem kranken Menschen weiß, der eines Süppleins von ihm bedarf, von der Verzückung ablassen soll, um dem Bedürftigen zu dienen. (imho: Zustimmung)
    Ja, ganz genau! Das ist eben das Spezifische an Eckharts Lehre, das sie den Menschen nicht von der Welt (den Objekten und Subjekten) abwenden, sondern im Gegenteil zuwenden möchte, damit schlussendlich dem Gebot der Nächstenliebe "genüge getan" werden kann.

    Ich glaub daß das Loslassen des Eigenwillens zu den letzten Dingen gehört die man los läst... bevor man das "Mensch-Sein" komplett hinter sich läßt, in das Reich Gottes für immer einkehrt, und dann nie wieder als Mensch auf Erden reinkarniert.

    Bis es aber sooo weit ist... und solange jemand als Mensch noch (re)inkarnieren wird um zu lernen... braucht es, imho, immer noch irgendwo mindestens ein "kleines Stück Ego" und dessen "Eigenwille"... sonst könnte man ja hier gar nicht als Mensch existieren.
    Ich weiß das die Reinkarnation ein wichtiger Teil deiner Spiritualität ist und ich will dir diese Vorstellung auch gar nicht madig machen, aber im Kontext mit der Lehre Eckharts findet sie eigentlich keinen Raum.

    Bei Eckhart gibt es keine stufenweise Entwicklung des Menschen, die mit dem Reinkarnationsgedanken in Verbindung stehen würde, sondern vielmehr eine präventive Rechtfertigung des Menschen, die man vielleicht am besten als ein "Sich-finden-lassen" statt als ein "Suchen und Erarbeiten" im Sinne des Befolgens von spirituellen Weg- und Verhaltensanweisungen mit dem Auf- und Abbau von Karma bezeichnen könnte.

    Bis es soweit ist ... wird man jedoch immer noch etwas Eigen-Willen und- Eigen-Wollen haben werden... natürlich immer weniger... umso weiter man "den Weg" gegangen ist.
    Der Gedanke Eckharts ist eigentlich ganz einfach. Er geht davon aus, dass für den Menschen, der für sich selbst nichts mehr will und der seinen Eigenwillen aufgibt, notwendig Gott wollen muss. Einem solchen Menschen begegnet also immer und ausschließlich nur der Wille Gottes, wenn er seinen eigenen Willen gelassen hat.

    Selbstverständlich kann dies einem Menschen aber niemals "in Vollendung" und ein für allemal gelingen, weshalb sich Eckhart auch selbst diesen von dir zitierten Einwand macht, dass es noch nie einen Menschen gegeben hat und auch niemals geben wird, der sich so völlig gelassen hätte, dass es für ihn nichts mehr zu lassen gebe. Das ist aber auch nicht notwendig.

    Es ist vielmehr eine Art "work in progress" im Lebensvollzug, als irgendeine "Hürde" die genommen werden muss, um sich spirituell weiterentwickeln zu können. Das Leben versteht Eckhart ja grundsätzlich als Gabe und Geschenk Gottes und es geht ihm lediglich darum, für diese Gaben und das Geschenk empfänglich zu werden und das möglichst ohne Bewertung durch den eigenen Willen. Eben einfach in Dankbarkeit.

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  2. #22
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    Hallo Digido,

    Nein, natürlich ist es der Mensch, der die Dinge zu etwas macht. Er macht sie zu Objekten der Lust oder der Abscheu. Die Dinge sind einfach wie sie sind und sind nicht für den Menschen, sondern für sich selbst da.
    Wer sich also von den Anhaftungen an Dinge und Menschen befreit, der hat keine persönlichen Probleme mehr im Umgang mit diesen. Ist es jetzt deutlich?
    Nicht ganz, weil ich persönlich eben schon der Meinung bin, dass die Dinge der Welt für den Menschen da sind. Sie sind in meiner Vorstellung eben Gaben und Geschenke Gottes, die ich sehr gerne empfangen und daran auch Lust und Freude empfinden möchte. Ich denke halt nicht das es die Dinge der Welt sind die uns irgendwie hindern, sondern unsere Stellung zu den Dingen der Welt.

    LG
    Provisorium

    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  3. #23

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    Hallo Bruder


    auch diesen Deinen Beitrag #21 kann ich im Kern nur zustimmen.


    Meister Eckhart erwähnte, soweit ich zumindest weis, die Reinkarnation nie...
    Oder doch irgendwo?... ich kenn seine Werke ja lange nicht so gut wie Du.

    Es würde mich wirklich sehr interessieren wie er zu ihr stand. Aber von einer Sache können wir denke ich sehr sicher ausgehen:

    Hätte er sie öffentlich erwähnt und ihr auch nur "den Hauch von Realität" zugesprochen in seinen Reden und Schriften... wäre er all seine Ämter mindestens losgewesen wenn nicht gar gleich sofort vor dem Inquisitions-Richter gelandet (was ja aber eh passierte ... sogar ohne Reinkarnation)

    Ist ja heute eigentilch immer noch so innerdhalb der rkk... offizielle Lehrerlaubnis würde entzogen werden wenns drauf ankäme... umso bekannter der Amtsträger umso sicherer der Entzug dergleichen...

    Ich schreib das übrigens jetzt so Neutral wies geht... ich will meine Gedanken nicht mehr zu sehr kritikmäßig auf die rkk lenken da das alles eh für die Katz und reine Energieverswchendung - für mich persönlich - ist und schon immer war... niemanden was bringt und jemals was brachte... weder mir noch irgendwem anderen jemals...

    Ich nutze dazu gleich die Aussagen hier im Thread bzgl. "alle Anhaftungen... loslassen... Stück für Stück...".

    Wenn ich mir das vor Augen halte dann wird mir umso klarer daß die Zeit dazu (bei mir) schon lange Reif ist...

    Sie können glauben und Lehrerlaubnis-verbieten oder erlauben was sie wollen... es soll mich nicht mehr betreffen. Alles loslassen... jegliche Anhaftung.


    Die Lehren Meister Eckharts haben nach meinen Verständnis Universellen Karakter was für mich immer ein Zeichen von Gott-Inspiriertheit ist ... ich sehe in ihnen auch keinen Widerspruch zum Reinkarnationsglauben... natürlich auch keine "Behandlung" dergleichen... weder Pro noch Contra was - so oder so - zur damaligen Zeit auch das beste war was er imho tun konnte... denn ansosnten hätten seine wunderbaren Lehren gar keine Chance gehabt publik zu werden wenn sie Reink. auch nur den klitze-kleinsten Finger gereicht hätten...


    So sehr ich Meister Eckhart schätze... so schätze ich auch die Lehren Buddhas und diese wiederum behandeln Reinkarnation und Karma da es in der Zeit und Kultur Buddhas weder Verbot noch Tabu war sondern ja sogar Bestandteil des Hinduismus war aus welche der Buddhismus ja entsprang...


    Aufjedenfall: Wenn ich von Meister Eckhart hin und wieder lese... dann find ich essentielle Teile meines Glaubens darin immer wieder.


    Auch Buddha lehrte das "Loslassen"... natürlich auf "Asiatisch"... und nicht auf "Mittel-Hochdeutsch"... ich häng mich da nicht so sehr an Kultur und Sprache fest ... sondern am Kern der Aussagen und auch da seh ich keinen Nennenswerten Widerspruch.

    Spirituelle Wahrheiten wenn sie in Texten enthalten sind... sind natürlich gefärbt von Sprache und Kultur und dem "Prediger"... aber die Essenz nicht... und um die gehts mir... und nicht um das "äußere Schrift- Gramatik- oder Kulturbild"...


    Aber am allermeisten bevorzuge ich - nach wie vor - immer noch am liebsten aktuelle - in dieser Zeit und Kultur - spirituelle Lehren.

    Aus den einfachen Grund weil das einfach viel weniger "Overhead" mit sich bringt... Buddha und Meister Eckhart und Jesus und und und ... die lebten alle in einer Zeit und Kultur die ich gar nicht wirklich kenne bzw. nur ganz ganz grob... umso weiter in der Zeit und Kultur zurück umso mehr "Overhead"...

    Ich glaube aufjedenfall daran daß spirituelle Wahrheiten Zeitlos sind da sie ja von Gott kommen... warum also 1000 oder 2000 oder gar 3000 Jahre zurückblicken und die ganze "Dekodierungs Arbeit" (Übersetzungen... Kulturverständnis übernehmen etc...) sich auflasten.... wenn sie doch heute noch genauso existieren und gelehrt werden?

    Die Idee(eologie) daß das, was Jesus oder Buddha lehrte ... nur sie exklusiv lehrten und sonst niemand... weder zuvor noch danach... daran glaub ich schlichtweg nicht und bei genauerer Betrachtung anderer Weisheitslehren, seien es aktuelle oder auch vergangene... besätigt sich das - in meinen Augen - auch nicht.

    Jesus hatte sicherilch seinen individuellen "Lehr-Style" genauso wie Buddha und Meister Eckhart... und und und... das ist sicherich individuell aber darauf kommt es in meinen Augen bei spirituellen Lehren nicht an.



    In anderen Worten: Es geht - in meinen Augen - nicht um "den Überbringer" der Lehre... nicht um seine "historische Person" noch um seine "individuelle Persönlichkeit" und "Art und Weise"... und das wollten sie auch in meinen Augen genau so wenig... daß man auf ihre "Person guckt"... einen Kult daraus macht... sie als "Unfehlbar" auf ein Überpostest stellt was nie ein anderer jemals erreichen könne...


    Buddha lehrte: "Bastelt euch keine Statuen von mir und betet diese nicht an." (half nur leider nix)

    Jesus (Sinngemäß freizitiert aus den Evangelien wo) : "Was nennst Du mich "Guter Meister?"... nur Gott ist gut"...

    Hab ich immer so interpretiert daß er ebenso keinen Guru-Personen-Kult um ihn gescnitzt haben wollte... (was ebenso wenig half)


    Um zum Ende des Beitrages zu kommen: Gott offenbart sich in meinen Augen durch die Geschichte durch. Und nicht nur aussschließlich zu Jesus oder Budhhas oder Meister Eckharts Zeiten nur... bis zum heutigen Tag inspiriert Gott Menschen und gibt ihnen Visionen (oder über welche Art und Weisen auch immer) die wichtig sind für heute und jetzt... für die Gegenwart.

    Viele der Problematiken von früher betreffen uns heute nicht mehr (zB das "opfertum" loslassen) ... wir haben neue die es präzise zu behandeln gilt und - imho - nicht über Schablonen die 1000, 2000 oder gar 3500 Jahre alt sind wo man irgendwie versucht irgendwie "die Lösungen" von daraus auf heute zu übertragen...

    Warum der ganze Aufwand? Frag ich mich da oft...

    Spricht Gott heute zu niemanden mehr in seine Kultur und Zeit und Umstände mehr hinein? Wo dann die "Empfänger" der Inspiration/Vision Gottes dann viel direkter und spezifischer zu uns sprechen können da man ja die gleiche Kultur und Sprache teilt? Oder auch gleich zu einem selbst... ja warum nicht? Ich hab oft das Gefühl das mir bei bestimmten "inneren Gedankenblitzen" welche mich weiterbringen... daß diese "von oben" kamen... und ich glaub auch daß das viel häufiger bei uns Menschen passiert als uns bewusst ist...


    Für mich lautet die Antwort dazu: Ja aufjedenfall. Gott spricht zu uns wie damals zu JEsus und Budhhas Zeiten nach wie vor noch.


    Ich meine damit grad niemanden speziellen... persönlich bevorzuge ich keine spezielle Relgion oder Glaubensgemeinschaft wie sie sich auch immer nennen mag...

    Aber um einen bekannten Namen zu nennen wäre das zB Eugen Drewerman. Ich halte ihn aufjedenfall von "Gott inspiriert" ... wenn man es so nennen möchte.

    Aber auch Eugen Drewerman ist nicht "der einzige"... und auch er behandelt auch nicht "alles" sondern nur einen Teil vom ganzen Kuchen.

    Letztendlich kann es jeder und alles potentiell sein... der genau speziell "die Message" grad hat... die man genau für "diesen einen speziellen Punkt braucht"... um weiter zu kommen zum nächsten Schritt. Oder auch natürlich ein Buch... logisch... oder auch spezifische Forumsbeiträge...

    Der Wind weht einfach wo er will... Grunsätzlich keine Begrenzungen. Weder in Zeit noch in Kultur noch in Land.


    (so... jetzt haben wir wieder bischen die Kurve zum eignetlichen Threadthema bekommen :-) )

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (06.04.2018 um 17:06 Uhr)

  4. #24
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    Huhu Bruder,

    Meister Eckhart erwähnte, soweit ich zumindest weis, die Reinkarnation nie...
    Oder doch irgendwo?... ich kenn seine Werke ja lange nicht so gut wie Du.
    Nein, Eckhart erwähnte nie die Reinkarnation. Vielleicht war ihm Buddha, oder andere Reinkarnationsvorstellungen, wie z.B. im Hinduismus gelehrt, auch völlig unbekannt? Das kann ich wirklich nicht sagen. Es stimmt aber, dass gerade Buddhisten sich sehr in der Vorstellungswelt Eckharts wiederfinden können und ihn dementsprechend auch meist sehr schätzen.

    Es gibt aber eine, dem Reinkarnationsgedanken zumindest nahe stehende, und wie ich finde, total faszinierende Überlieferung der eckhartschen Vorstellungswelt, die Judas betrifft und die ich in diesem Zusammenhang gerne mit euch teilen möchte.

    Judas ist für die allermeisten Christen ja ein ganz ein böser Verräter und schmorrt deshalb völlig zurecht in der Hölle. Und so sah das natürlich auch das katholische Lehramt zu Eckharts Zeiten, weshalb der Meister nur schwerlich gefahrlos hätte leugnen können, dass es a) eine Hölle gibt und b) Judas darin schmorrt!

    Da Eckhart nun aber wirklich so gar kein Höllenprediger und Prophet ewiger Qualen ist, löst er das Schlamassel auf seine ganz eigene Weise und ich persönlich kenne keine auch nur im Ansatz genialere Lösung des "Höllenproblems", als Eckhart sie hier bietet! Es ist wirklich grandios!

    Also, nach katholischem Lehramt muss Judas aufgrund seines Verrats unbedingt in der Hölle schmoren - anders kann es ja gar nicht sein! Eckhart nimmt also gezwungenermaßen diesen Gedanken auf und führt ihn dann folgendermaßen aus:

    Nachdem Judas sich aufgehängt und suizid begangen hatte, kam er also in die Hölle! Aber dort angekommen konnte ihn das Feuer unmöglich brennen oder irgendeine Form von Qual bereiten, da Judas im Bewusstsein dort angekommen war, dass er genau dort war, wo der Wille Gottes ihn haben wollte. Er stand dort also so völlig dem Willen Gottes ergeben und eingebunden und aufgehoben in ihm, dass sein Eigenwille überhaupt keine Rolle mehr spielte. Und nur dieser hätte laut Eckhart brennen und Qualen verspüren können.

    Ich finde das eine wirklich bemerkenswerte Auslegung, die Judas in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt und zumindest insofern einer gewissen Reinkarnationsvorstellung Raum gibt, dass dem Menschen nach dem Tod einzig und allein nur der Wille Gottes widerfährt und die Einstellung des Menschen hinsichtlich dieses Willens und in Verbindung mit dem Eigenwillen, darüber mitentscheidet, wie der Tod erfahren wird.

    Eckhart bleibt sich also auch hinsichtlich der Höllenvorstellung völlig treu. Der Mensch, der seinen Eigenwillen gelassen hat und dem deshalb schon zu Lebzeiten immer nur der Wille Gottes widerfahren kann, kann auch keine Hölle von Gott trennen, da der Mensch, der sich warum auch immer in der Hölle wiederfinden sollte, keine Hölle spürt, sondern allein den Willen Gottes.

    Ist das nicht schön? (Natürlich nur wenn man auch glaubt, dass Gott und also auch sein Wille, die Liebe ist....)

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  5. #25

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    Guten Morgen Provisorium

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Ist das nicht schön? (Natürlich nur wenn man auch glaubt, dass Gott und also auch sein Wille, die Liebe ist....)
    Doch aufjedenfall. Ich find Meister Eckhart schon immer eine große (und auch schöne) Inspiration.... und natürlich auch all seine Schüler :-) daher ich mich auch jedes mal freue wenn Du basierend auf Meister Eckharts Lehren Deine Beiträge schreibst... war schon immer so.

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Eckhart bleibt sich also auch hinsichtlich der Höllenvorstellung völlig treu. Der Mensch, der seinen Eigenwillen gelassen hat und dem deshalb schon zu Lebzeiten immer nur der Wille Gottes widerfahren kann, kann auch keine Hölle von Gott trennen, da der Mensch, der sich warum auch immer in der Hölle wiederfinden sollte, keine Hölle spürt, sondern allein den Willen Gottes.



    Das war ja zzgl. zu seinen Lehren an sich schon... noch das Geniale.

    Er verstand es in der Höhle des Löwens Licht rein zu bringen... ohne ihm aber dabei (zu sehr) auf die Füße zu treten.

    Vergessen wir nicht: Zur Zeit Meister Eckharts rottete der Löwe - über mehrere Generationen hinweg - vollständig die Katharer aus da ihre Lehren und Lebensweise im unauflöslichen klerikalen Widerspruch standen ... sehr dunkle Zeit also.

    zB lehnten sie den Bibelfundametnalismus ab... aktzeptierten spirituell vollständig das weibliche Geschlecht gleichermaßen wie das männliche (so wie Jesus damals auch... siehe Maria Magdalena) ... "Liesen die Welt los" (wenngleich halt mittels Askese)... lehnten "AT-Dark-Gott" ab... lehnten die Kreuzsühne-Tod-Theologie damals schon ab.... und wenn ich nicht Irre standen sie der Reinkarnation zumindest kategorisch nicht ablehnend gegenüber.... letztendlich alles im Widerspruch des Klerus... in meinen Augen "standen sie Gott Nahe"... und die, welche sie vernichteten --> Nicht.

    Ihre Vernichtung war quasi Ausdruck "ultimativen reinsten Eigenwillens"... aber niemals der Wille Gottes.


    bzgl Judas... zeigt mir sein Selbstmord daß er seinen Fehler eingesehn hatte und es deshalb keinen Grund gib ihn als den "absoluten Verräter" im Nachhinein zu betrachten... Er versuchte ja sogar noch verzweifelt das Geld zurück zu geben und den "Deal" rückgängig zu machen... wurde natürlich vom "damaligen Löwen" abgelehnt.

    Keine Anhung welcher Teufel ihn da geritten hatte Jesus plötzlich zu verraten... ich kanns mir nur so erklären daß er einfach den Kopf irgendwie verlor in der Anspannung der Situation... vergessen wir nicht: Der Löwe trachtete nicht nur nach dem Leben Jesus sondern natürlich auch seiner engsten Anhängerschaft... da hatten sicherlich einige Todesangst und da steht man dann einfach neben sich...


    Ich zumindest hab [auch] nix gegen Judas...

    Er machte einen Fehler (zudem in einer sehr angespannten Situation wos um die Wurst ging) ... er sah ihn ein... wollte es dann verzweifelt auch wieder rückgängig machen... und als das nicht ging bestrafte er sich dann halt selbst mit "der Höchststrafe" (bin mir sicher daß Jesus ihm davon abgeraten hätte) ... der war imho also nicht Böse.



    Warum wird Judas in den Christentumen so intensiv also noch als "der Verräter Jesus" betrachtet? wenn er doch - im Gegensatz "zum damaligen Löwen" - seinen Verrat kurz danach (sogar noch zu Lebzeiten) eingesehn hatte? Aktzeptieren sie seine Einsicht und Reue nicht?


    Bei Paulus tun sies doch auch. Er war (vor Damaskus) noch ein viel heftigerer "Verräter Jesus"... Jahrelang... er verfolgte seine Anhänger sogar noch nach der Kreuzigung Jesus akribisch...


    Ich bin mir sicher daß die "Erst-Christen-Jünger" + Jesus selbst... die Reue Judas genauso aktzeptierten und ihm vollständig vergaben... wie sie es ja bei Paulus auch taten.

    Für mich war "der eigentliche Verräter"... die Verantwortlichen Drahtzieher welche Jesus unbedingt am Kreuz haben wollten und bis zu ihrem Tod auch keinerlei Einsicht geschweige den Reue zeigten

    (zumindest ist bis auf die Einsicht Paulis nichts davon überliefert)....

    und daß dies niemals Wille oder Plan Gottes war... sondern einzig und allein auf reinsten "Eigen-Willen" basierte.


    Und auch hat das absolut nichts mit der "jüdischen Rasse" zu tun (falls mir das wer unterstellen will )

    weil es sich hierbei rein um die Frage "des Bewustseins" handelt.

    Ein Bewustsein was sich so weit von Gott entfernt hat daß es nicht mehr in der Lage war... "Gottes eigenen Sohn" zu erkennen... schlimmer: Ihn als Gotteslästerer zu verkennen.

    Wer meint "die Juden" (ihre Rasse oder das jüdische Volk)... wären die "Christus Mörder" gewesen (oder das aus meinen Beiträgen meint herauszulesen) ... ist aus meiner Sicht völlig auf den Holzweg.

    Der Körper ist einfach nur das Vehikel des Geistes und es kommt niemals auf seine Rasse- oder Volkszugehörigkeit oder Genetik an (diese ist ja einfach nur der Umgebung angepasst... daher in Sonnenarmen Ländern die Haut und Haare zB Heller sind als in Sonnen-reicheren ... und recht viel mehr steckt da bzgl. den äußeren Unterschieden nicht dahinter)

    Es kommt einzig und allein auf das Bewustsein an... auf den "Standpunkt des Geistes"... auf seine Sichtweise auf sich selbst und auf "alles was ist"...

    Der Geist inkarniert zB immer wieder in unterschiedlichen Völkern und Kulturen... und auch mal als Mann oder Frau... denn dadurch kann sich seine Sichtweise hervoragend erweitern... die Dinge aus unterschiedlichen Standpunkten - eben zB durch unterschiedlichen Kulturen - zu betrachten... um somit seine Gesamt-Sichtweise zu erweitern.

    Der Geist selbst aber ist natürlich weder "Frau" noch "Mann"... noch "jüdisch" noch "deutsch" noch "arabisch" noch "afrikanisch" etc... (und Gott natürlich auch nicht)

    Als was also betrachtet sich der Geist selbst? Das ist imho eher die Frage...

    Wenn er sich zB als "die Herrenrasse" betrachtet dann wirds "eng"... bzw. (im Kollektiv) als "Einzig Auserwählte" ...

    Dann hat er sich selbst in ein Gefängnis eingesperrt weil er sich "mit Rasse oder Blut"... sprich mit dem Körper" identizifiert... vor allem wenn er sich dann aus reinster Eitelkeit und falschen Stolz auch noch einbildet daß ihn diese seine eigene "Rasse" oder "Volkszugehörigkeit" ... als "den Super-Menschen" deklariert bei gleichzeitigen Downgrade aller anderen Rassen oder Völker... oder Religionen.


    Das war aber niemals im Sinne Gottes in meinen Augen für unseren Aufenthalt hier auf Erden... daß unser Geist sich mit Rasse oder Körper oder Religion zu 100% identifiziert und dann nicht mehr wagt über deren "Tellerändern" hinauszublicken...


    Reinster eitler 'Eigenwille' ist das vielmehr... falscher spiritueller Stolz...


    Daher stimme ich Dir - aus meiner Sicht - auch voll und ganz zu daß "die unterschiedliche Kulisse hier auf Erden"... ein Geschenk Gottes ist damit wir wachsen können... damit wir aus unterschiedlichen Standunkten "die Dinge betrachten" können um dadurch immer mehr und mehr zu wachsen...

    Bis irgendwan mal zu den Punkt das man über die Kullisse hinaus wächst...

    Man identifiziert sich selbst - also sein Bewustsein... sein Geist - dann vorrangig nicht mehr als zb "Deutscher"... oder "Afrikaner"... oder "Araber" oder "Asiate" etc... sondern hat das alles dann quasi "überwunden" (alias "transzendiert") ... man wächst drüber hinaus.

    Das gleiche, ab einen bestimmten Punkt imho, mit den religiösen Systemen.

    Gott offenbart sich, in meinen Augen, den Menschen unabhängig ihrer Religions-Zugehörigkeit... Rasse... Volk oder Kultur.

    Eine weitere Möglichkeit seine spirituellen Ansichten - und somit Geist und Horizont - zu erweitern... sofern man nicht in die Falle des "spirituellen Stolz" geappt ist und meint "nur in meiner Religion habe sich Gott vor zig-tausenden von Jahren endgültig und abgeschlossen offenbart"...

    Gott (und damals Jesus auch nicht) hat in meinen Augen absolut kein Interesse jemals daran gehabt daß aus ihren Lehren sich ein "Exklusiv-Religion/en" bilden und sich dann hinstellen vor die Welt und sagen:

    "Wir... und nur wir haben die Wahrheit nun von Gott bekommen und alle anderen sind per'se auf den Holzweg und landen in der ewigen Hölle wenn sie sich uns nicht im Glauben so anschließen wie wir es definieren"

    Daher auch das (religiöser Absoluhteits und Exklusivheits-Anspruch) für mich reinster "Eigenwille" darstellt

    (welcher ebenfalls los gelassen werden muss früher oder später)....

    da dies niemals im Sinne Gottes war und ist... noch im Sinne Jesus... noch Buddha... noch sonst von anderen "echt-Propheten" bzw. "spiritellen echt-Lehrern" es jemals war...

    Gott kann jederzeit "in der Sprache" der jeweiligen Religion zu den Menschen hineinsprechen und tut das imho auch... sonst würden ja alle Anhänger der Religion - insbeonsdere jene die an religiösen Absolutheitsansprüchen festhalten - ja gar keine Chance haben Gott zu hören...

    Letztendlich seh ich auch so Meister Eckharts Lehren. Diese sind imho durch und druch Gott-Inspiriert... "Das Ohr"... - Nein besser gesagt: Meister Eckharts Geist und Seele war imho sehr auf Gott gerichtet und dadurch war es möglich selbst sogar innerdhalb jener Dunklen Zeit und seinen Unterdrückungs-Systemen (= Komplette Vernichtung anderer Glaubensgemeinschaften) das Wort Gottes auszusprechen... aber natürlich angepasst an Sprache und Kultur jener Zeit... sonst hätte man es ja gar nicht erst erfassen können.

    Und so geht und ging Gott imho auch "Global" vor... Ja gerade dort wo es am dunkelsten ist sendet Gott immer wieder "seine Knechte" hin um Licht und "Medizin" rein zu bringen (biblisches Vokabular grad benützt) ... "Gesunde und Gerechte" brauchen ja keinen Arzt diesbzgl... (dennoch aber Gottes Visionen zum eigenen Wachstum)


    Selbst sogar dann... wenn es "Lebensgefahr" für die Knechte bedeutet... "das Wort Gottes" ... "zu verkünden"... (also rein körperlich versteht sich... den Geist kann man mit "dem Schwert" natürlich nicht töten)


    So sehr liebt also Gott "die Welt" daß er sogar seinen eingeborenen Sohn gab... auf daß alle die [an] ihn glauben nicht verloren gehen mögen...

    Kann man auch so interpretieren :-)

    (Sinnizitat) Gott dachte sich: "Ich will ihnen meinen geliebten Sohn senden... diesen werden sie hoffentlich nicht umbringen wie all die anderen zuvor..." (Mt 21)


    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (07.04.2018 um 04:04 Uhr)

  6. #26

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Hallo Digido,

    Nicht ganz, weil ich persönlich eben schon der Meinung bin, dass die Dinge der Welt für den Menschen da sind. Sie sind in meiner Vorstellung eben Gaben und Geschenke Gottes, die ich sehr gerne empfangen und daran auch Lust und Freude empfinden möchte. Ich denke halt nicht das es die Dinge der Welt sind die uns irgendwie hindern, sondern unsere Stellung zu den Dingen der Welt.

    LG
    Provisorium

    [/I]
    Hallo Provisorium,

    nun ja, man kann sie als "Geschenke Gottes" auffassen, da wir noch von der äußeren Welt abhängig sind: Essen, Trinken usw.
    Aber ein Tier, das von uns verzehrt wird, freut sich sicher nicht, dass es getötet wird. Und so auch kein Tier, das von einem anderen gejagt und gefressen wird.
    In gleicher Weise "denkt" nicht das Gras daran, gefressen zu werden. Also alles ist zuerst nur für sich selbst da und sträubt sich geopfert zu werden.
    Und was die Schönheit in der Natur angeht, so ist das auch Selbstzweck der einzelnen Lebensformen.

    LG,
    Digido

  7. #27

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Eckhart bleibt sich also auch hinsichtlich der Höllenvorstellung völlig treu. Der Mensch, der seinen Eigenwillen gelassen hat und dem deshalb schon zu Lebzeiten immer nur der Wille Gottes widerfahren kann, kann auch keine Hölle von Gott trennen, da der Mensch, der sich warum auch immer in der Hölle wiederfinden sollte, keine Hölle spürt, sondern allein den Willen Gottes.

    Ist das nicht schön? (Natürlich nur wenn man auch glaubt, dass Gott und also auch sein Wille, die Liebe ist....)

    LG
    Provisorium
    Obwohl ich Meister Eckhart sehr schätze, muss doch nicht alles richtig sein, was er sagte.
    Ich denke nicht, dass Judas seinen Eigenwillen lies, sondern gerade sein Eigenwille zum Verrat führte. Das wird ihm nach dem Tod schon einige Schwierigkeiten bereitet haben. Aber bemerkenswert ist, dass gar nichts in der Bibel davon steht, dass er "zur Hölle gefahren" sei, sondern es heißt, dass er "an seinen Ort" ging (Apg. 1,25b). Hier scheint mir sehr das Individuelle herauszuleuchten, kurz er ging an den Ort, der seinem Karma gemäß war. Judas soll dann ja als Augustinus (der Kirchenvater) wieder reinkarniert gewesen sein, was ich für denkbar halte, aber nicht bestätigen kann.

    Eckhart hat sich, wie die meisten Mystiker, überhaupt nicht mit Reinkarnation befasst. Das war dem damaligen Geistesleben fern.

    LG,
    Digido

  8. #28

    Standard

    Hallo Bruder Digido

    das finde ich interessant, wenngleich ich es grad zum ersten mal höre: Augustinus, die reinkarnierte Seele von Judas.

    Falls das zutreffen sollte dann hätte die Seele Judas den gleichen Fehler in jener Inkarnation abermals begangen --> Jesus zu verraten. Zumindest aus meiner Sicht.

    Ich hänge ja der Variante an daß Judas damals Jesus deshalb an die Römer (respektive Sanhedrin) verraten hatte weil er Jesus dadurch zum Handeln zwingen wollte, zum einen Judäa (notfalls gewaltsam) von der römischen Fremdherrschaft zu befreien... und zum anderen (ebenfalls notfalls gewaltsam) von der AT-False-Priesterschaft.

    Auch er verstand die Lehren Jesus bzgl. der 100%-Gewaltlosigkeit nicht... genausowenig wie der vermeintliche Erst-Papst, Petrus.

    Und anscheinend auch noch andere Jünger von Jesus ebensowenig... wie zB aus aus folgender Überlieferung hervorgeht:

    ...

    "Da aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: HERR, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und sie verzehre, wie es Elia tat.

    Jesus aber wandte sich um und ermahnte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?"

    (Lk 9, 51-56)

    ...


    Sie verstanden nicht: "Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben" (Mt 5,5)


    Jesus lehnte jegliche pyhiskalische Gewalt gegen andere Menschen ab... auch gegen "die Gegner und Mörder von Jesus"...


    Und Augustinus verstand das ebenfalls (immer noch?) nicht... ekd das gleiche.... und die rkk sowieso noch nie bis auf den heutigen Tag (daher sie auch gegen die Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen bis zum heutigen Tag noch ist) ...

    Imho verstehen es die aller meisten Christen bis zum heutigen Tag noch nicht.


    Was lehrte Augustinus damals - nebst anderen Jesus-Fremden Lehren?

    Eine Zwangs-Christianisierung im römischen Reich dessen Redner und Priester er ja war.... und zwar notfalls mittels physikalischer Gewalt.


    Das entspricht vom Prinzip her den gleichen Verrat an Jesus (bzw. seinen Lehren) wie die Auslieferung Jesus von Judas damals an die Römer/Sanhedrin.


    Es entspricht: "HERR sollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und sie [die Ungläubigen] verzehre?"
    (nichts anderes macht ja die ISIS vom Prinzip her auch... auch sie lassen "Feuer vom Himmel fallen"... damit es andere "verzerre"... weil sie ja vermeintlich "Ungläubig" seien... und auch sie wissen nicht wes Geistes Kind sie in Wahrheit sind... sprich: Daß sie in Wahrheit an Drak-Gott glauben... )


    Es entspricht: "Da zog Simon Petrus ein Schwert schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab." (Joh 18)

    Ob nun Augustinus die Reinkarnation Judas war weis ich natürlich auch nicht... woher auch?

    Aber aus meiner Sicht der Dinge ist der Verrat an Jesus - so oder so - der gleiche gewesen wie damals von Judas, Petrus und allen anderen welche gegen den Willen Jesus via Zwang und phyiskalische Gewalt meinten die Lehren Jesus zu vertreten.... oder daß es Jesus oder Gott nötig haben würde via pyhsikalischer Gewalt und/oder Zwang bzw. spirituelle Erpressung (= ewige Höllen-Drohung) "an den Mann" zu bringen.

    Augustinus lehrte ja auch das Angst-Stop-Dogma der ewigen Hölle... was ja auch nichts anderes ist als ein weiterer Verrat an Gottes ewiger Gnade... und gleichzeitig eine schwere Form von spiritueller Erpressung darstellt. Es passt aufjedenfall wie die Faust aufs Auge zur Gewaltsamen Zwangs-Christianisierung des Augustinus...

    lg Net.Krel


 

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