Nee nee... die 180°-Verdrehungen fanden damals statt.... und finden immer noch statt.
Die Macher des damaligen False-Judentums gaben sich als Gottespriester aus... und kreuzigten Jesus als Gotteslästerer. Gottes geliebten Sohn. (christilche Vokabular grad wieder benützt)
Wenn das nicht eine 180° Verdrehung par excellence war dann weis ich auch nicht mehr...
Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern fast das ebenfalls zusammen.
Wenn sich was durch das NT durchzieht als "roter Faden" dann - in meinen Augen - genau das: Die Falsifizierung des damaligen Judentum... jenes welches Jesus als Gotteslästerer verurteilte... und "die Frommen" es abnickten (die "Barrabas... Barrabas" Rufer...)...
Eine komplette 100%-Reform war das damals... bzw. die komplette Ablehnung des damaligen Judentums... Jesus und die Erst-Christen haben kaum was übrig gelassen ... Das mosaische Gesetz gabs nicht mehr für sie und als Übergang für die anderen schlugen sie die Nächtenliebe vor.
Dann "erfüllt man das ganze Gesetz."
Nächstenliebe und das mosaische Gesetz im gesamten schließen sich aber aus.
Jesus und seine Anhänger wurden bis auf den Tod verfolgt und angeklagt als "Gesetzesbrecher"... (in ihren Augen natürlich nur)
Jesus war alles andere als ein "Gesetzestreuer des damaligen Judentums"... eine weitere 180° Verdrehung in meinen Augen.
Er und seine Anhänger wurden ja gerade sesahlb verfolgt und als Gotteslästerer und Gesetzesbrecher verurteilt weil sie eben zB die allermeisten "Gesetze" des damaligen Judentums "verwarfen"... <-- gelinde gesagt.
Sie hatten eine komplett andere Lehre von zB "Sündenvergebung" als das verspritzen von Tierblut für deren "Jahwe Gottheit"... um diesen "gnädig zu Stimmen"... damit dieder nicht mehr "Zornig" ist... etc pp...
Die Kreuztod-Sühne-Lehre ist nichts anderes als dieses Prinzip der Sündenvergebung wieder zum Leben erweckt... nur ein paar Generationen nach Jesus... alter Wein in neuen Schläuchen .... wobei diese mitterlweile ja auch schon wieder uralt sind...
Eine Religion die andere Menschen Steinigt steht für mich auf dem selben Level wie ISIS. Damals wie heute.
Es steckt das gleiche "False-Gott-Prinzip" dahiner... "Gott will es so" denken die ISIS Kämpfer bei ihren Töten... Und zuviele Christen denken immer noch: "Gott wollte es halt damals so... die Steinigungen"...
Wenn was Gefährlich ist dann dieses Denken. Das Gott jemals will - oder wollte - das man in seinem Namen andere Menschen zerstört, steinigt oder tötet.
Und nicht die Aufdekung und Kritisierung davon. Außer für jene die ein Problem damit haben daß Gott ein 100%-Gewaltloser-Gott ist...
Gott wollte auch nie daß Jesus gekreuzig werden sollte. Ebensowenig wie Steinigungen aller Art zu jegwelcher Zeit.
Das aber ist die Haupt-Theologie der allermeisten Christentume.
Sie sagen: "Doch Doch, Gott wollte die Kreuzigung. Und Gott wollte auch damals die Steinigungen. Steht ja so in der Bibel."
Die Message des "Osterfest" (... "Fest" :-| ) lautet:
"Jesus starb stellvertretend für eure Sünden."
Und das ist von geistigen Prinzip her das gleiche wie all jene mosaischen Tieropfer Gesetze... nur umgemünzt auf Jesus.
Und deswegen bleibt mir nichts anderes übrig als zu sagen daß sich prinzipiell nicht viel geändert hat bis zum heutigen Tag im Christentum... da sie es sich ja selbst "als Zentrum" gesetzt haben.



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