Aus der Aidlinger Bibellese von heute:
Ein kleiner Junge formte einmal das Nachtgebet nach seinen eigenen Wünschen und Gedanken. Statt zu sagen: "Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an", betete er: "Hab ich Unrecht heut getan, gehts dich, lieber Gott, nichts an."
So denken gewiss auch manche Erwachsene. Aber dem lebendigen Gott, der jeden Menschen ganz persönlich liebt, ist nicht ein Einziger gleichgültig. Es ist dem Herrn nicht egal, wie Menschen ihr Leben führen. Jedes Unrecht, jede Lieblosigkeit trifft und schmerzt ihn, weil sie das Leben, die Liebe, den Frieden und die Freude zerstören. So fragt Gott bis heute: "Wo bist du? Was hast du getan?" Wenn Gott uns vor sein heiliges Angesicht ruft, wenn er die Frage nach unserem Unrecht stellt, sollten wir nicht ausweichen, sondern uns stellen.



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