Hallo Firefly

ich verstehe das Anliegen Deines Beitrages und stimme voll und ganz zu

daß das beste was man tun kann

allen Nazis ihre Untaten von damals zu vergeben.


Bzgl.:
> Aber vielleicht sind meine Gedanken zu weit entfernt, um besser zu verstehen, warum man so sehr an Vergangenheit und der daraus im eigenen Blickwinkel beinahe gefangenen Gegenwart haften muss, kann gut sein.
Meine Antwort darauf wäre: Damit sich die fatalen Fehler von damals nicht mehr wiederholen... Daher mein Widerspruch zu den von den Nazis hier im Thread vertretenden Rassimus, der Leugnung des Holocausts und die Verherrlichung Hitlers und seinem Nationalsozialismus.


Du schriebst:
> mir fällt zu Deutschland und seiner Geschichte anderes ein- Menschen, die Verfolgte versteckten, halfen, auf Frieden hofften...
Ohne das ausblenden zu wollen, war es jedoch die Minderheit.

Zu Hitler-Deutschland konnte es nur kommen da die Mehrheit des deutschen Kollektivs - im laufe ihrer (Kriegs)Historie - schon so tief gefallen waren ... daß sie noch nicht mal mehr den von Hitler + co. gepredigten wider-göttlichen Rassismus und den darauf gegründenen Nationalsozialismus als solchen zu erkennen.


Die Realität einer Gesellschaft bestimmt immer das vorherrschende Bewustsein ihres Kollektivs... niemals dessen Minderheit.


Das Christentum hat bis zum heutigen Tag nicht eine der Kernlehren Jesus begriffen... nämlich daß "die Frucht" immer das Ergebnis der zuvor gesetzten Saat ist... (Karma bzw. Saat und Ernte)


Das betrifft auch alle Kriege.

Kein Krieg kam "einfach so" aus dem Nichts... sondern war - immer - das Gesamt-Ergebnis der Mehrheit.

Betrachtet man nun also allein nur die Geschichte Deutschlands, so kann man, denke ich, mit Recht sagen daß die Mehrheit des Kollektivs niemals einen mittel- geschweige denn langfristigen Sinn für Frieden jemals inne hatte... da es ja kein Jahrhundert ohne Krieg jemals in DE gab... bis zum heutigen Tag... sie sich stehts ihre Kriegsfürsten und Treiber wählten...


Und das, obowohl ja die Haupt-Religion in DE das Christentum schon immer war... und dessen Vertreter ja sicherlich beteuern daß das Christentum nur eine Friedenslehre sein kann... niemals aus dem Christentum Kriege entstehen könne.

Da dies aber nicht mit der Realität übereinstimmt, kann daher nur "ihr Christentum" falsch - besser gesagt: Verdreht, sein.

Das wollen "sie" - der christichen Mainstream und seine aktzeptieren kirchen - aber auch nicht einsehen... sondern an ihren alten schon immer falschen Theologien weiterhin festhalten (zB der angebliche Opfer-Kreuztod Jesus zur vergebung aller Sünden).

Was ja nur ein Ausdruck ist von: "Keine Konsequenzen aus der Vergangenheit ziehen wollen".

Daher könnenn sich die Dinge auch immer nur wiederholen.

Die jeweilige Mainstram-Theologie spiegelt quasi immer Vergangenheit, Gegenwart und die kommende Zukunft wider...

Und die traditionelle als auch aktuelle Mainstream-Theologie des (angeblichen)Christentums basiert auf einen schon immer gewesenen okkulten Blutsopferglauben...

Und solange das "der Fall" ist... solange fehlt es an Kontrast. Also die Unfähigkeit Finsternis vom Licht zu unterscheiden... daher auch jahrhundert für jahrundert ihre Kriege.


Erwartest Du @Firefly etwas anderes? Bei einer Blutsopfer-Religion... die sich bis auf den heutigen Tag einen Steinigungs- und Völkermord- und Blutsopfer-gott (des ATs) ... immer noch unterwirft und vor diesen niederkniet?

Imho: Keine Chance solange dies der Fall ist... daß da jemals andere Früchte als bisher kommen können.