"Krieg" kann in sehr unterschiedlichen Formen zerstören, lieber net.krel.Und da es hier um Menschenleben geht (welche Kriege nunmal fordern) müssen sich "religiöse Gefühle" --> erstmal hinten anstellen.
Menschenleben sind mehr Wert als vermeintlich verletzte "religiöse Gefühle"...
Vergangene Kriege haben Familien auseinander gerissen, zerstört und die Narben reichen bis in noch lebende Generationen hinein.
Es waren nie wirklich nur "verletzte religiöse Gefühle", die Menschen über andere Menschen erhoben oder sie sich selbst, um im Spiegelbild ihrer eigenen Seelen nicht zu erkennen, dass Menschen einfach "nur" gleichwertig sind.
Ist es Angst? Oder ist es fehlendes Wertgefühl? Ich kann es nicht sagen, doch was ich beobachte ist, egal aus welchem Motiv heraus, erschreckend.
Wenn wir Menschen uns doch nur einfach als Menschen wahrnehmen würden. Ohne Unterschiede und ohne uns mit Worten oder Taten, die unseren Gedanken entspringen, wären wir freier in unseren Seelen. Menschen aber brauchen immer eine Art von "Bestätigung" oder "Besonderheit" gerade wenn es um religiöse Wege geht.
Traurig dabei ist, dass Menschen das irgendwie nicht "hinter sich lassen"- nicht mal um der eigenen Seele willen, denn es kann unmöglich (für mein Verständnis) innerlich Vergebung und wirklichen Frieden geben, wenn eine Seele das Blut einer anderen Seele auf sich trägt und nicht umkehrt um seinerselbst Willen.
Es geht um Menschenleben, um Seelen, die suchen, die einander begegnen und doch nicht durch andere Menschen den Blick auf unsere gemeinsame Wurzel erhalten.
Sind denn Streit, Hass, Wut, Dunkelheit und letztenendes körperlicher Tod durch Kriege jeder Art wirklich Spiegelbilder unserer Seelen?
l firefly



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