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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Hallo net.krel,

    Bin mir sicher daß wir das hier dürfen. Die Moderation ist bzgl. offenen und freien Meinungsaustausch in meinen Augen absolut vorbildlich.
    ich habe es wegen der Hinweise der Administration extra in den "off topic" Bereich gesetzt, weil ich respektiere und verstehe, dass in den "christlichen Glaubensthemen" eher nicht christliche Meinungen vielleicht außen bleiben sollen. (auch wenn es mir hier und da beim Mitlesen doch in den Fingern kribbeln würde ;-))

    Der "Dark-Gott" ist also aufjedenfall ein interreligiöses Phänomen... und das schon seit Urzeiten.
    "Dark- Gott", obwohl mir der Begriff neu ist, denke ich, zu verstehen, was du meinst.

    Übrigens: Der Hard-Dark-Gott ist nicht "gerecht".
    Mir scheint, das das (leider) sehr unterschiedlich ist, weil im Auge des Betrachters oder in dessen Wahrnehmung?

    Es scheint, als formuliert da jede Gruppierung (ich meine damit übrigens immer alle Gruppierungen und nicht nur und ausschließlich christliche, da ich nicht einseitig geprägt bin) eine "eigene Gerechtigkeit".
    Das ist von außen betrachtet befremdlich und sehr schwer bis überhaupt nicht zu verstehen.
    Deshalb würde mich tatsächlich und aufrichtig interessieren, wie Menschen das alles sehen, die innerhalb religiöser Gruppierungen leben.

    Ich hoffe nicht :-) Du siehst "ihn" bei Dir imho deshalb nicht weil er bei Dir auch nicht im inneren existiert... bzw. Du "ihm" keinen Platz gewährst.
    wie könnte ich auch?
    schaue ich in das, was geschaffen ist, Kreisläufe, Lebensabläufe und wie ich meine Wurzel erlebe, so ist da bei weitem nicht immer Verstehen, warum oder wozu Dinge mir oder anderen Menschen begegnen, die menschlich nicht wünschenswert erscheinen. Aber dennoch ist die Wurzel meiner Existenz so sehr lebendig und klar(ich finde dafür keine Worte in der Sprache)...
    dass ich Urteil oder Abwertung oder "zerstören und bestrafen" und all diese Begriffe nicht unter bringen kann, wenn ich dorthin gehe.

    Ich "gewähre" es nicht? Ich könnte mir nicht mal auch irgendwie vorstellen, das es dort Platz hat.

    Wir sind doch (so glaube ich) aus "EINEM" erschaffen- wie könnte dann ein Glaube oder ein Leben mehr oder weniger sein als das andere?
    Gerecht?- wir Menschen sind es selten, wenn überhaupt, denn unsere Augen sehen nur, "was vor Augen ist".
    Unser Ursprung könnte so etwas wie "gerecht" sein, weil völlig anders aus sich heraus, aber mir ist nie begegnet, dass es Ziel und Sinn aus diesem Ursprung heraus wäre, irgend eine "Gerechtigkeit" zu errichten.

    Projezieren wir Menschen da so etwas wie Wünsche hinein?
    Ich meine, klar, Menschen füllen sich oft ungerecht behandelt, schreien auf nach Gerechtigkeit, oder nach Antworten, Wegen, Halt.
    Aber wenn es innerhalb und zwischen den unterschiedlichen Wegen (Religionen) dann aber darüber zu Streit, Abwertung oder gar Kriegen kommt?
    Es ist so als ob sich darin dann alles spiegelt, was Menschen in sich tragen- doch das auf unseren Ursprung zu übertragen?

    Das wäre als ob ein Sohn wütend ist und doch neben seinem Vater stände und ihn fragen würde- "Warum bist du wütend auf mich? Du siehst so zornig aus."

    Es wäre leichter, es würde sich kein Mensch "ein Bild von dem EINEM machen", sondern erkennen, wieviel Projektion eher "blind macht" oder verschwimmen läßt?


    Finds auch schade daß Du eher nur wenig schreibst hier... ich les Deine Beiträge gerne. Sie sind imho ein gutes "Gegengewicht" zum "pseudo-gerechten Hard-Dark-Gott(esbild)".
    danke sehr freundliche Worte.
    doch ein "Gegengewicht" möchte ich gar nicht sein. Ich würde mich freuen, wenn wir mehr Austausch unter Menschen finden würden. Wir können nur voneinander lernen.

    Übrigens- mir fiel auf, dass du einige Male schriebst, "doch dies und das... wäre ein anderes Thema"

    Ich wünschte, das wir auch darüber austauschen könnten im "off-topic"?

    l firefly

  2. #2

    Standard

    Hallo Firefly

    wollt nur kurz vorweg erwähnen daß ich mir (nur rein für mich persönlich) eigentlich schon länger abgewöhnen will
    das Wort "Christ" oder "christlich" oder "Christlichkeit" in Verbindung mit dem zu bringen was ich
    entweder als Pseudo- oder Schein- oder false- oder gar gleich Anti-Christich betrachte.

    Gelingt zwar nicht immer... aber wird mit der Zeit.

    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    ich habe es wegen der Hinweise der Administration extra in den "off topic" Bereich gesetzt, weil ich respektiere und verstehe, dass in den "christlichen Glaubensthemen" eher nicht christliche Meinungen vielleicht außen bleiben sollen.

    Ich glaub ich hatte es dir auch schon einmal geschrieben... aber ich zumindest kann nichts "nicht-christliches" (<-- nach meinem persönlichen Verständns von Christlichkeit) in Deinen Beiträgen erkennen.

    Stattdessen viel nicht-christliches (gelinde gesagt) in jenen Beiträgen der "Vertreter" die immer ganz besonderen Wert drauf legen ihre persönlichen Ansichten als "die Christlichkeit" schlechthin darzustellen...

    ...

    Der "pseudo-gerechte Hard-Dark-Gott" ist nicht gerecht.


    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    Mir scheint, das das (leider) sehr unterschiedlich ist, weil im Auge des Betrachters oder in dessen Wahrnehmung?
    Die "Dark-Göttler" handtieren hier meist mit zweierlei Maß.

    zB beim Thema Koran. Sie picken sich da gerne ganz offensichtliche "ungerechte Dark-Gott" stellen raus - die der Koran natürlich auch enthält - und nehmen diese Stellen dann als Grund um den gesamten Koran zu falsifizieren... gleichzeitig aber völlig blind gegenüber all den Dark-Gott Stellen in der eigenen Bibel.

    Zweierlei Maß... (nebst fehlender Differenzierungsfähigkeit)

    Sie können (und wollen) nicht wahr haben daß die Entstehungsgeschichte des Korans und der der Bibel, ziemlich ähnlich ist... und überhaupt beide daraus entstanden Religionen sich in ihrem Prinzipien sehr ähneln. (persönlich halte ich beide Religionen für False-Religionen und die Religion, die von den Redakteuren der Bibel erfunden wurde, welche sie "Christentum" nennen, halte ich auch nicht für "christlich" sondern vielmehr fern ab davon...)

    Das nur eins von vielen Beispielen...

    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    Deshalb würde mich tatsächlich und aufrichtig interessieren, wie Menschen das alles sehen, die innerhalb religiöser Gruppierungen leben.

    Als "Beobachter" jener Religion welche sich "Christentum(e)" nennt kann ich nur sagen daß ich Heilfroh bin daß deren Auffassung von "Gerechtigkeit" an keinem zumindest mir bekannten Ort der Welt juristisch praktiziert wird.

    Das ist zumindest mein persönliches Fazit... es wär grad nur ein zu langes Kapitel die "(Ge)Rechtfertigungslehre" der ekd oder aber auch die Artverwandte "Sünden-Vergebende-Kreuz-Bluts-Opfer-Lehre" der rkk jetzt anzugehen... mit Gerechtigkeit haben aber beide - in meinen Augen - nicht das geringste zu tun sondern eher betrachte ich diese als ein religiös-elitäres Produkt fehl jeglicher Wahrhaftigkeit.


    Du gewährst "Dark-Gott" keinen Platz...
    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    Ich "gewähre" es nicht? Ich könnte mir nicht mal auch irgendwie vorstellen, das es dort Platz hat.
    Jo :-) Das geht aus Deinen Beiträgen imho auch hervor.
    Ich sag ja: Ich zumindest - nach meinem Verständnis - kann nichts nicht-christliches erkennen in Deinen Beiträgen.


    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    ein "Gegengewicht" möchte ich gar nicht sein.
    Ja... da muss ich mich korrigieren. Stimmt.
    Hatte mich falsch ausgedrückt.

    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    Übrigens- mir fiel auf, dass du einige Male schriebst, "doch dies und das... wäre ein anderes Thema"
    Ich wünschte, das wir auch darüber austauschen könnten im "off-topic"?
    Gern. Wir hatten früher das Thema Reinkarnation und Karma oft und intensiv im Forum "behandelt" und in wie fern sie zu den Lehren Jesus passen. Wenn man so will gehöre ich zu der "Fraktion" :-) die sagen: Jesus lehrte Karma + Reinkarnation. Und die "Dark-Göttler" haben es im Nachhinein - "im laufe der Zeit" - zensiert, gestrichen, und am Ende bis zum heutigen Tag buchstäblich verdammt...

    Und bzgl. daß der Buddhismus "keinen Gott" kennen würde ist es ein ähnlich langes Thema.

    Meine Ansicht dazu in absoluter Kurzform: Buddha an-er-kannte - in meinen Augen - sehr wohl "die Quelle allen Lebens" (Gott)... aber zur damaligen Zeit war der Hinduismus (aus welchen der Budhismus ähnlich "Rund-Um-Erneuernd" entsprang.... wie zB das Christentum aus dem Judentum) derart von "Dark-Göttern" infiltriert (ähnlich wie im antiken-Judentum ja auch) daß die Lehre Buddhas sich mehr auf andere Apsekte konzentrierte... eben zB Karma und Reinkarnation.

    Und beide (scheinbar)"Off-Topic-Themen" zusammengefasst - ebenfalls in aller konenzentrierter Kürze - ist meine Ansicht wie folgt:

    Die Lehren Buddhas und die Lehren Jesus stellen - in meinen Augen - nicht nur keinen Widerspruch dar, sondern Harmonieren miteinander ziemlich gut.

    Jesus betrachte ich genauso - wie man sagt: "im Himmel zur rechten Gottes" --> wie Buddha... und beide waren - in meinen Augen - auf Erden aus sehr ähnlichen persönlichen wie auch "Allgemeinen" Gründen... nur in einer anderen Kultur und Zeit jeweils.

    ...

    Es scheint nur so als ob beide Lehren unvereinbar wären. Aber nur deshalb weil die offiziellen (angeblichen)Christentume - in meinen Augen - die Lehren Jesus bis zur Unkenntlichkeit entstellten... im laufe der Zeit.

    lg Net.Krel


 

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