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  1. Blinzeln

    Zitat Zitat von Sawel Beitrag anzeigen
    Verbindlich schreibt man mit einem n
    Nö, Sawel, das schreibt man mit V

    Schönheit ist eines der seltenen Wunder, die unsere Zweifel an Gott verstummen lassen.

    (Jean Marie Anouilh)


  2. #22
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pilger Beitrag anzeigen
    Diese Lehre von der Freiheit des Gesetzes ist sehr weit verbreitet. Und auch ich habe ganz schön umdenken müssen. Aber es geht wirklich nicht aus der Bibel hervor das das mit dem für das Gesetz gestorben so gemeint ist.
    "Wißt ihr denn nicht, Brüder - ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen -, daß das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt?
    So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am Leben ist; wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die Frau an den Mann bindet.
    Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem anderen gehört, wird sie Ehebrecherin genannt; ist aber der Mann gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin, wenn sie einem anderen gehört.
    Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, so daß ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen.
    ...
    Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes, nicht mehr in der alten des Buchstabens."
    (Röm. 7:1-6.)

    "Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, ..." (Eph. 2:15.)

    "Denn ihr seid gestorben, ..." (Kol. 3:3.)

    Das Gesetz kann nicht sterben, aber wir können das. Und wir sind durch die Teilhabe am Tod Christi für das Gesetz gestorben.

  3. #23

    Standard

    Wenn ich mir die Diskussion hier anschaue insbesondere die Aussagen über den juristischen – menschlichen Begriff Gesetz, dann fallen mir eigentlich nur wenige Dinge ein. Zum einen: gehört oder gelesen, ist noch lange nicht verstanden; gesehen, ist noch lange nicht erkannt; gedacht, ist noch lange nicht getan, etc.

    Wer Liebe mit dem Begriff Gesetz verbindet, hat nichts davon verstanden, dass Freiheit und Liebe eine Einheit bilden. Kein Gesetz der Welt, kann mich verpflichten zu lieben, zu ehren, zu heiligen. Nur die Freiheit und die Erkenntnis ermöglicht dieses, weil es Herzensanliegen sind. Geht es Gott wirklich um stupide juristische Torabefolgung, oder geht es Gott um ein Hinführen zu der Erkenntnis der Freiheit? Möglich, dass der Mensch dazu neigt, nur all zu gerne aus Gottes Mitzwoth = Wegweisungen, einen Gesetzeskodex zu formen, doch die Frage ist, ist das Gottes Urabsicht für uns Menschen? Ich glaube nicht.


    Absalom
    Geändert von absalom (07.02.2009 um 09:52 Uhr)

  4. #24

    Standard

    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die Diskussion hier anschaue insbesondere die Aussagen über den juristischen – menschlichen Begriff Gesetz, dann fallen mir eigentlich nur wenige Dinge ein. Zum einen: gehört oder gelesen, ist noch lange nicht verstanden; gesehen, ist noch lange nicht erkannt; gedacht, ist noch lange nicht getan, etc.

    Wer Liebe mit dem Begriff Gesetz verbindet, hat nichts davon verstanden, dass Freiheit und Liebe eine Einheit bilden. Kein Gesetz der Welt, kann mich verpflichten zu lieben, zu ehren, zu heiligen. Nur die Freiheit und die Erkenntnis ermöglicht dieses, weil es Herzensanliegen sind. Geht es Gott wirklich um stupide juristische Torabefolgung, oder geht es Gott um ein Hinführen zu der Erkenntnis der Freiheit? Möglich, dass der Mensch dazu neigt, nur all zu gerne aus Gottes Mitzwoth = Wegweisungen, einen Gesetzeskodex zu formen, doch die Frage ist, ist das Gottes Urabsicht für uns Menschen? Ich glaube nicht.


    Absalom
    Für die Hebräer war das mosaische Gesetz eben auch juristisches Gesetz. Auch das juristische Gesetz kann die Liebe Gottes widerspiegeln. Teilweise tut sie es auch in unseren Landesgesetzen, die traditionell auf christliche Ethik aufbauen. Das Verbot zu morden gehört genauso dazu wie das Verbot des Diebstahls usw. Allerdings kann man feststellen, das wir auch in unseren Landesgesetzen mehr und mehr davon abrücken und sie nicht mehr so ernst nehmen.

    Christus hat aber noch eins drauf gesetzt und sprach schon die geistige Einstellung an: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren ..., oder wer seinen Bruder einen Narren nennt usw. Heute sind viele Menschen hier in Europa ja noch nicht mal in der Lage, das Landesgesetz mit seiner christlichen Ethik zu befolgen, geschweige denn die Lehren Christi.

    Wie weit ist aber erst der Weg, sich Christus vollkommen zu weihen. Das schaffen nur wenige. Aber diese sind es die Gott und ihre Mitmenschen wirklich lieben.
    Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben

  5. #25

    Standard

    Liebes Kerzenlicht,

    man muss schon etwas unterscheiden, zwischen den Mitzwot = Wegweisungen Gottes und den Halakhoth = Gehungen.

    Kein Gesetz der Welt stellt in den Vordergrund, du solltest, sondern du musst. Gott wegweißte hingegen du solltest. Doch dazu einmal folgender Artikel:
    Halakhah (hebräisch "Gehen", "Wandeln"), ein allgemeiner Begriff, der das gesamte gesetzliche System des Judentums umfaßt. Die Halacha umfaßt die Gebote und Verbote der mündlichen und schriftlichen Überlieferung. Im Laufe ihrer Geschichte war sie stetem Wandel unterworfen.
    Die Halacha beschreibt den Lebensinhalt u. die Lebensführung, eine Trennung zwischen Säkularem und Religiösem existiert nicht. Ursprünglich bezeichnete Halacha ein bestimmtes Gesetz oder eine Entscheidung, wie z.B. in dem Ausdruck 'Dies ist eine Halacha dem Mosheh gegeben am Sinaj' deutlich wird.
    Die Halakhah besteht aus verschiedenen Komponenten. Manche sind sinajitischen, manche sind rabbinischen Ursprungs. Die Verbindlichkeit einer halachischen Anweisung hängt von verschiedenen Kriterien ab. Von maßgeblicher Bedeutung ist der Nachweis einer langen Tradition und die Berufung auf eine anerkannte Autorität. Unter gewissen Umständen kann ein Brauch (Minhag), wenn er einer bestimmten Halacha widerspricht, diese ersetzen.
    Die Begründung einer halachischen Anweisung ist auch durch den Schriftbeweis möglich, doch reicht dieser, weil er grundsätzlich als widerlegbar gilt, ohne die anderen Kriterien nicht aus. Bei umstrittenen Halakhoth (Mz.) gilt der Mehrheitsbeschluß. Bedeutende Sammlungen der Halacha sind in rabbinischer Zeit die Mischna, die Tossefta, die halachischen Midraschim (Midrasch), der babylonische und der jerusalemische Talmud sowie in nachtalmudischer Zeit vor allem die "Mischne Tora" von Moshe Ben Maimon sowie der Schulkhan Arukh des Josef Karo.
    (nach 'Neues Lexikon des Judentums', Hsg. J.H. Schoeps)

    Was lernen wir daraus? Jesus hob nicht die Tora auf, sonder interpretierte sie nach gut jüdischer Sitte. Und genau das spiegelt sich in den Lehraussagen wieder.
    Christus hat aber noch eins drauf gesetzt und sprach schon die geistige Einstellung an: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren ..., oder wer seinen Bruder einen Narren nennt usw. Heute sind viele Menschen hier in Europa ja noch nicht mal in der Lage, das Landesgesetz mit seiner christlichen Ethik zu befolgen, geschweige denn die Lehren Christi.
    Wieso hat hier Jesus eins drauf gesetzt? Du kennst die Lehren des Judentums kurz vor-, während - und der Zeit nach Jesu? Also ich meine in den Lehren Jesu eine ganze Menge an Kollegen – Rabbinen, von Jesus wider zu erkennen. Das seine rabbinischen Zitate und ganz besonders seine Gleichnisse aus der Umwelt des Judentums Jesu stammen ist eigentlich hinlänglich bekannt, ja man kann zu 95% sogar dessen ursprüngliche Autoren belegen. Das hat für mich mit „drauf setzten“ nur wenig zutun.

    Übrigens, meinte Jesus wirklich, dass wenn ein Mann eine Frau begehrlich ansieht, er sich versündigt? Das erscheint mir doch ziemlich realitätsfremd, zumal ich mich dann Frage, wie Brautschau funktionieren sollte?

    Absalom

  6. #26

    Standard

    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Liebes Kerzenlicht,

    man muss schon etwas unterscheiden, zwischen den Mitzwot = Wegweisungen Gottes und den Halakhoth = Gehungen.

    Kein Gesetz der Welt stellt in den Vordergrund, du solltest, sondern du musst. Gott wegweißte hingegen du solltest. Doch dazu einmal folgender Artikel:

    Was lernen wir daraus? Jesus hob nicht die Tora auf, sonder interpretierte sie nach gut jüdischer Sitte. Und genau das spiegelt sich in den Lehraussagen wieder.

    ...

    Wieso hat hier Jesus eins drauf gesetzt? Du kennst die Lehren des Judentums kurz vor-, während - und der Zeit nach Jesu? Also ich meine in den Lehren Jesu eine ganze Menge an Kollegen – Rabbinen, von Jesus wider zu erkennen. Das seine rabbinischen Zitate und ganz besonders seine Gleichnisse aus der Umwelt des Judentums Jesu stammen ist eigentlich hinlänglich bekannt, ja man kann zu 95% sogar dessen ursprüngliche Autoren belegen. Das hat für mich mit „drauf setzten“ nur wenig zutun.

    Übrigens, meinte Jesus wirklich, dass wenn ein Mann eine Frau begehrlich ansieht, er sich versündigt? Das erscheint mir doch ziemlich realitätsfremd, zumal ich mich dann Frage, wie Brautschau funktionieren sollte?

    Absalom
    Du beschreibst hier zusätzliche rabbinische Lehrmeinungen. Um die geht es mir nicht, auch wenn man sicherlich die von Moses gegebenen Lehren ausstudieren kann und auch sollte.

    Mir geht es lediglich darum, festzustellen dass sich in allen Lehren des alten und des neuen Testaments eine einzige geistige Grundhaltung widerspiegelt. Nämlich das wir Gott und unseren Nächsten lieben sollen.

    Das kann man mit hunderten kleinen Regeln beibringen aber auch mit ein paar zusammenfassenden Geboten oder auch in einem klar formulierten Gesetz. Nun wollen wir uns aber nicht an den Begriff Gebot oder Gesetz stoßen. Das Wort "Gesetz" möchte nur verdeutlichen, das dies eine unabdingbare Voraussetzung ist, wenn man irgend ein bestimmtes Ergebnis erhalten möchte.

    Manche Leute stellen sich hin und rufen einer Menschenmenge "ich liebe euch alle" zu. Das reicht nicht aus. Wenn man wirklich liebt, wie Gott oder Christus liebt, dann muss man auch so handeln, wie er gehandelt hat. Sein Wort will uns das lehren.

    Was das Begehren betrifft: er will hier verdeutlichen, das jede Sünde mit einem Gedanken oder einer geistigen Einstellung beginnt. Darin unterscheidet sich seine Lehre von den vielen Gesetzen im AT. Er hat die Erwartungen also etwas höher gesetzt: säe einen Gedanken und du erntest eine Tat.
    Geändert von Kerzenlicht (07.02.2009 um 22:34 Uhr)
    Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben gegen das Leben

  7. #27
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen

    Sowas nenne ich "Das-gilt-für-uns-und-das-hat-xyz-für-uns-aufgehoben-und-gilt-nicht"-Glaube. Menschen die die Bibel wortwörtlich nehmen, aber nur das was ihnen paßt.
    hallo poe
    DAS verstehe ich natürlich auch nicht. ok, entschuldige bitte dann mein insistieren.

    einen schönen tag noch.

  8. #28

    Standard

    Hallo,
    auch wen es jetz schon länger her ist das ich diesen Tread eröffnet habe möchte ich doch die Möglichkeit nutzen zu wiederrufen. Die letzten Wochen war bei mir sehr viel los. Und ich musste mir eingestehn das ich einer Irrlehre aufsaß. Ich bin wieder in meine alte Gemeinde zurückgekehrt und fühle mich da auch sehr wohl.
    Ja kurz und knackig das nächste mal poste ich nicht so schnell irrlehren ins Forum.

  9. #29
    Isaak Gast

    Standard jedes einzelne Gesetz gehört uns Juden

    Wem wurde die Tora gegeben?

    Es ist sonderbar, geistiges Eigentum kann man vor Gerichten einklagen und bei guter Beweislage Anspruch, Gebrauchrecht und Entschädigung erlangen.

    Egal wie man die Frage beantwortet und zwar wie und über wen es zur Tora kam, es ist doch außerhalb jedem Zweifel, dass die Tora jüdisch und israelisch ist.

    Egal und zwar wie lange schon der Tora ein Neues Testament angehangen wurde und wird, dieses baut auf die Tora auf und passt dennoch nicht dazu.

    Es ist aber Unrecht fremdes geistiges Eigentum, die Tora, derart zu deformieren, nur damit dies zum eigenen geistigen Eigentum, dem Neuen Testament, verwachsen kann.

    Wenn ich Richter sein müsste und zwar darüber richten müsste wem die Tora, das Gesetz, die Schrift gehörte viele mein Rechtspruch eindeutig aus.

    Es, die Tora, ist israelisches und jüdisches Eigentum. Jeder Nichteigentümer aber darf deuten, interpretieren, daraus entnehmen, oder verwerfen was ihm zusagt oder zuwider ist. Aber keiner, welcher nicht Eigentümer ist, kann und sollte den Eigentümern ihr Eigentum streitig machen umdeuten oder verwerflich entwerten dürfen.

    Das Problem und zwar wie das Neue Testament zur Tora passen könnt und ob es sich von der Tora lösen ließe oder nicht ist ein christliches Problem und muss von den Christen selbst gelöst werden. Die Lösung kann aber keinen jüdischen Verzicht auf Inhalt und Aussage der Tora beinhalten.

    Nicht einmal die Zehnschaften von Worten (10 Gebote) und auch nicht das Gebot der Liebe zum einzigen G“tt Israel und auch nicht das Gebot zur Liebe zum Nächsten gehören den Christen, sondern Israel und den Juden. Wer aber Gebote halten oder sich Teile daraus aussuchen möchte und andere verwirft, darf das tun und sollte aber nicht vergessen mit welchem Eigentum sie umgehen.

    Wir Juden leben und sind Eigentümer der Tora, Vertragspartner des Bundes mit dem Ewigen Israels, wissen um die Liebe G“ttes zu allen Menschen und freuen uns über jeden Menschen, gleichgültig aus welcher Nation und aus welchem Glauben / Religion sie kommen über die Zugehörigkeit zu G“tt, aber die Tora und der Bund sind und bleiben unser israeliches und jüdisches Eigentum. Auch gibt es kein zweites Israel und kein zweites Volk G"ttes.

    lehit

    Isaak

  10. #30

    Standard

    Lest die 10 Gebote doch mal aufmerksam durch:

    Sowohl "Du sollst den Sabbat heiligen", als auch "Du sollst nicht begehen deines Nächsten hab und Gut" enthält in Nachtext die Sklaverei.
    Wenn sich die 10 Gebote nicht einmal von der Sklaverei distanzieren, wie göttlich werden sie denn dann inspiriert sein?

    Im übrigen gilt:

    „Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.“

    Aristoteles

    Man kann also nur hoffen, dass die Menschheit die Gesetze irgendwann nicht mehr braucht.
    Wer an das Gute im Menschen glaubt, der bewirkt das Gute im Menschen. >HIER KLICKEN<


 

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