Naja ich bin da genau so skeptisch wie bei den vielen Gottesbeweisen.
Glauben ist nun mal Glauben.
Wer kennt denn das Folgende?
Da Gott einst sagte: "Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere, denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts." Ließ sich unweigerlich daraus schließen, dass Gott in Wahrheit nicht existieren könnte: „Aber,“ sagt der Mensch, „der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum.“ „Ach du lieber Gott“ sagt Gott, „daran habe ich nicht gedacht“ und löste sich prompt in ein Logikwölkchen auf. „Na, das war ja einfach“ sagt der Mensch, und beweist, weil's gerade so schön war, dass Schwarz gleich Weiß ist und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.



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