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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Blinzeln ...

    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    du missionierst hier, geschickt und versteckt
    .
    ...Indem wir unseren Glauben hier in Worten bekunden und darlegen, da missionieren wir doch eigentlich alle in gewisser Weise...lächel...

    bb Nette
    "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst; ich habe dich beim Namen gerufen - du gehörst mir!"

    Jesaja 43,1

  2. #2

    Standard

    Ok, bevor ich ich errettet werde noch eine Frage, ja?! Ich habe die gleiche Frage in einem muslimischen Forum gestellt und naja, die sagen, wenn ich jetzt Christ werde, werde ich in die Hölle kommen, weil ich damit Allah verleugne. Wie gesagt, ich will aber nicht in die Hölle kommen. Kann ich nicht so ein Zwischending zwischen Islam und Christentum nehmen, damit ich vielleicht weder in die Hölle, noch in den Himmel muss? Weil auf Hölle, ok, da hab ich ganz klar keinen Bock drauf, aber vom Himmel herunterzusehen, wie meine Familie und der Großteil meiner Freunde gerade da unten gequält wird, ich weiß nich so, is auch nich so mein Ding...
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23)

  3. #3
    BlackRaven Gast

    Standard

    Regamuffin, muss man das aufzeigen? Na gut. Zu den Tieropfern. Noch heute wird in der Orthodoxie z.B. Griechenland Osterlämmer geschlachtet. Es sind kultische Handlungen, die in Gottesdienste eingebettet sind. Kam übrigens neulich erst im Fernsehen. Übrigens stammt dieser Kult aus dem Dionysioskult und wird heut noch in gleicher Art und weise praktiziert, nur die Namen haben sich geändert.


    Menschenopfer: Dazu erstmal eine Begriffserläuterung aus einem Fachbuch:

    - Opfer - religiöser Begriff:
    Das Opfer im religiösen Sinn gilt als „die heilige Handlung schlechthin“. Es ist eine symbolisch-rituelle Ausdruckshandlung einer Kultgemeinschaft, im Zuge derer eine Gemeinschaft durch das Darbringen einer Gabe in Beziehung mit der Gottheit tritt. „Opfer“ bezeichnet dabei sowohl den Akt des Gebens als auch die Gabe selbst.
    Dieser Doppelcharakter von Handlung und Gabe spiegelt sich auch in der Etymologie: Das deutsche Worte „Opfer“ leitet sich sowohl von lat. operari = tun, als auch von lat. offere =
    darbringen her. Andere Sprachen wie beispielsweise das Englische, Spanische oder Französische kennen zwei verschiedene Begriffe für unser deutsches Wort Opfer, die sich
    ebenfalls aus dem Lateinischen ableiten: von lat. sacrificium (zusammengesetzt aus sacrumfacere = wörtlich „heilig machen“ - bezeichnet die Opferhandlung) für
    die aktive und lat. victima (das Opfer(tier)) für die passive Seite des Opfer-Begriffs.
    Zum Opfer als kultische Gabe gehören ein gebendes Subjekt, eine Gabe, ein empfangender Adressat sowie ein Zweck oder Ziel. Das Opfer soll also etwas bewirken. Anders ausgedrückt: Es hat bestimmte Funktionen. Grob betrachtet, lassen sich zwei Funktionen des Opfers unterscheiden: eine Gemeinschaft stiftende und eine sühnende. In seiner Gemeinschaft stiftenden Funktion ist das Opfer Ausdruck des Grundverhältnisses der Menschen zum Göttlichen. Dazu gehören Dankopfer, Opfer in bittender Erwartung der besonderen Zuwendung der göttlichen Macht sowie Opfer, die Gemeinschaft der Menschen untereinander und mit der Gottheit begründen und darstellen. In seiner sühnenden Funktion soll das Opfer Störungen, Belastungen und Brüche im Verhältnis der Menschen zur Gottheit ebenso wie im Selbstverständnis der Menschen und ihrer Beziehungen untereinander ausräumen. Unheilszusammenhänge und Erfahrungen der Endlichkeit angesichts von Krankheit oder Naturkatastrophen, aber auch angesichts der Unumgänglichkeit des Tötens zur eigenen Lebenserhaltung (z.B. zur Nahrungsaufnahme oder im Krieg) sollen durch das Opfer unterbrochen werden.

    - Nun zu den Menschenopfern im Sinne einer heiligen Handlung. Da wären z.B. die Kreuzzüge. Papst Urban versprach allen Teilnehmern, wenn sie ihr Leben für die heilige Sache Gottes Opfern, werden sie ihre Sünden erlassen bekommen und auf direkten Wege ins Himmelreich kommen. Gott will es! (Kreuzfahrtpredigten Urban II / Ley, Michael: Holokaust als Menschenopfer – Vom Christentum zur politischen Religion des Nationalsozialismus, Münster 2002)

    - “Ich gehe, um das letzte Opfer, das aus meinem Leben besteht, zu bringen. In drei Stunden werde ich vor dem Herrn stehen. (...) Ich freue mich, daß Gott mich gewählt hat und am meisten freue ich mich, daß Er mir Gnade und Kraft gibt”. Seliger Wladislaw Matjkowjak kath. Priester

    - “Einige Stunden trennen mich von dem unverdienten Tod. Die Pflicht des Priesters ist es, auch dieses Opfer für Christus zu bringen. Ich sterbe für die Lehre der Religion. Weint nicht und seid nicht traurig meinetwegen. Seliger Stanislaw Pyrtak kath. Priester / usw aus heiligen Lexikon)

    - BENEDIKT XVI. bezeichnete Petrus und Paulus als Opfer für die Heiden, deren Leben eine Opfergabe Gottes für die Botschaft an die Heiden ist. (PREDIGT VON BENEDIKT XVI. Petersdom Mittwoch, 29. Juni 2005) - (noch was tolles aus der Predigt: Ich begrüße euch herzlich, zusammen mit euren Angehörigen und mit den Pilgern aus euren Diözesen. Gleich werdet ihr aus den Händen des Nachfolgers Petri das Pallium erhalten. Wir haben es gleichsam von Petrus selbst segnen lassen, indem wir es neben sein Grab legten.) Hostien werden von Toten gesegnet, na dann.


    (15. Juli 1099 Mehr als 60.000 Menschen (Juden, Moslems, Männer, Frauen und Kinder) wurden umgebracht, als an jenem Tag schließlich Jerusalem gestürmt wurde. Ein Augenzeugenbericht besagt: "dort [vor dem Tempel Salomonis] entstand ein solches Gemetzel, dass die unseren bis zu den Knöcheln ihrer Füßlinge im Blute des Feindes wateten", und wiederum Albert schrieb: "Weiber, die in betürmten Palästen und Gebäuden Zuflucht gesucht hatten, machten sie nieder mit der Schärfe des Schwertes, Kinder, Säuglinge noch, traten sie mit dem flachen Füßling den Müttern vom Busen oder rissen sie aus den Wiegen, um sie sodann gegen Mauern oder Türschwellen zu schmettern." Der Erzbischof Wilhelm von Tyros fügt noch hinzu: Glücklich und vor übergroßer Freude weinend zogen die unseren sodann zu unseres Erlösers Jesu Grab, es zu verehren, und trugen ihre Dankesschuld ab... Und es war nicht nur der Anblick der Leichen, der zerhackten, entstellten, verstümmelten, welcher dem Beschauer bange werden ließ, wahrhaft beklemmend wirkte auch das Bild der Sieger selbst, die vom Scheitel bis zur Sohle von Blute troffen, und ein Grauen packte alle, die ihnen begegneten." Der Christliche Chronist Eckehardt von Aura hielt fest, dass noch im folgenden Sommer 1100 " in ganz Palästina die Luft vom Leichengestank verpestet war. Von solchem Gemetzel hat keiner im Heidenvolke je vernommen....")

    - Reden wir nicht von den Zahllosen Opferungen die angeblich im Auftrag Gottes (Blutmission) über die Völker gebracht wurden. "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein." Nach diesem Motto haben auch Christen missioniert. Ganze Völkerscharen hatten nur die Wahl, sich taufen zu lassen oder zu sterben. (Jörg Sieger)

    Dann fand ich doch heute noch das. Ach ja!

    [Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, dass die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und dass nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. ´Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt.` (Fulgentius)

    BR

  4. #4

    Standard

    @Raven:

    Und was sagst du als prüfender und hinterfragender, wenn du diese opfer mit dem vergleichst, wozu uns Jesus auffordert?

  5. #5
    BlackRaven Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ragamuffin Beitrag anzeigen
    @Raven:

    Und was sagst du als prüfender und hinterfragender, wenn du diese opfer mit dem vergleichst, wozu uns Jesus auffordert?
    Ich glaub net, dass Jesus zu Tieropfern aufruft. Und ich glaub auch net, dass Jesus uns zu Menschenopfern aufruft um Gott dienlich zu sein / für seine Sache. Wenn Jesus sein Leben für andere Hingab, dann ist das seine Entscheidung gewesen aber kein Blutzoll an Gott. So was ist für mich net glaubbar. Ausserdem haben das andere vor ihm auch schon gemacht / siehe A.T.
    Klar kann es passieren, dass man für seine Erkenntnisse leiden kann durch andere Menschen, siehe Hexenprozesse, Inquisition, Reformation, usw., aber wenn ich von was überzeugt bin und es mir die Sache Wert ist, dann muss eben dazu stehen. Ich glaub aber eben net, dass Gott/In grundsätzlich will, dass wir für Sie/Ihn leiden müssen. So ein Quark sind die Folge von Religionen und ihren Machtansprüchen.

    BR

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von BlackRaven Beitrag anzeigen
    Ich glaub net, dass Jesus zu Tieropfern aufruft. Und ich glaub auch net, dass Jesus uns zu Menschenopfern aufruft um Gott dienlich zu sein / für seine Sache. Wenn Jesus sein Leben für andere Hingab, dann ist das seine Entscheidung gewesen aber kein Blutzoll an Gott. So was ist für mich net glaubbar. Ausserdem haben das andere vor ihm auch schon gemacht / siehe A.T.
    Klar kann es passieren, dass man für seine Erkenntnisse leiden kann durch andere Menschen, siehe Hexenprozesse, Inquisition, Reformation, usw., aber wenn ich von was überzeugt bin und es mir die Sache Wert ist, dann muss eben dazu stehen. Ich glaub aber eben net, dass Gott/In grundsätzlich will, dass wir für Sie/Ihn leiden müssen. So ein Quark sind die Folge von Religionen und ihren Machtansprüchen.

    BR
    Du glaubst, das Jesus nicht zu tieropfer aufruft. Tieropfer waren aber für Jesus kein problem, da es ein teil der religiösen handlung war zu seiner zeit. Es wird auch nicht von ihm berichtet, das er in den tempel ging und dem tieropfer einhalt geboten hat.

    Bedeutet das aber nun, das tieropfer heute gültigkeit haben und die gleiche gewichtung haben? Ich persönlich denke nicht. Einige glaubensrichtungen, wie die orthodoxe kirche, sehen da schon eine bedeutung für gewisse riten.

    Ja, und nun? Welche erkenntnis gewinnen wir? Einige christen glauben so, andere so.

    Ich denke nicht, das es Gottes wunsch ist, das der mensch für ihn leidet. Das ist jedenfalls nicht die christliche botschaft, wie ich sie verstehe.

    Ich denke aber wohl, das wir in eine welt leben wo es leiden gibt und auch chrsiten davon betroffen sind. Und auch soweit betroffen sind, das sie wegen ihrer überzeugung unterdückt, verfolgt und getötet werden könnten.

    Aber das ist keine aufforderung von Gott zum menschenopfer.

    Religion und Machtansprüche...selbst eine gute botschaft (Evangelium) kann von machtgierigen und verdrehten menschen zum bösen verwendet werden. Die botschaft selbst ist nicht das problem, sondern was leute daraus machen. Da gibt es schlichtweg nachholbedarf.

    Jedoch zu behaupten, das der christliche glaube an sich dafür verantwortlich ist, das es leiden gibt, halte ich für unfug. Genau so könnte man behaupten, das fussball als sportart verboten werden sollte, weil es zum tode von menschen führt, die massen zu gewalt aufwiegelt und kriege verursacht hat.

  7. #7
    BlackRaven Gast

    Standard

    Ich kann deine Meinung stehen lassen Regamuffin. Ich sehe es anders.

    Raven

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von Koyonaz Beitrag anzeigen
    Ok, bevor ich ich errettet werde noch eine Frage, ja?! Ich habe die gleiche Frage in einem muslimischen Forum gestellt und naja, die sagen, wenn ich jetzt Christ werde, werde ich in die Hölle kommen, weil ich damit Allah verleugne.

    Aha...

    Sure
    2:62 Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Säbier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.

  9. #9
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Koyonaz Beitrag anzeigen
    Ok, bevor ich ich errettet werde noch eine Frage, ja?! Ich habe die gleiche Frage in einem muslimischen Forum gestellt und naja, die sagen, wenn ich jetzt Christ werde, werde ich in die Hölle kommen, weil ich damit Allah verleugne. Wie gesagt, ich will aber nicht in die Hölle kommen. Kann ich nicht so ein Zwischending zwischen Islam und Christentum nehmen, damit ich vielleicht weder in die Hölle, noch in den Himmel muss?
    Mohammed soll gesagt haben, daß zwei Gruppen aus seinen Nachfolgern wird Gott vor der Hölle bewahren: die eine ist die, die mit Indien Krieg führt, und die andere ist die, die mit Jesus sein wird bei seinem Wiederkommen.
    Was es mit der ersten Gruppe an sich hat, weiß ich nicht, aber die zweite würde ich als messianische Moslems bezeichnen. (Wenn es messianische Juden gibt, warum kann es nicht genau so messianische Moslems geben?)

    "Allh sprach: Ich will dich, o Jesus, der Menschen Tod sterben lassen, zu mir erheben und dich von den Ungläubigen reinigen. Die, welche dir folgten, will ich über die Ungläubigen bis zum Auferstehungstage (nach anderen Übersetzung: am Auferstehungstage) setzen." (Koran 3:56.)

    Also, kommt man weder als Christ, noch als Moslem ohne Jesus nicht aus, wenn man nicht in der Hölle landen will.
    Geändert von Zeuge (21.01.2009 um 23:47 Uhr)

  10. #10

    Standard

    Aber zum Thema Hölle: Wieso schickt ein liebender Gott die Mehrzahl seiner geliebten Kinder in die Hölle, selbst wenn sie auch noch so schlimme Taten begangen haben, was ist das Leid, das sie in der kurzen Zeit hier verbreitet haben gegen die ewige Qual in der Hölle? Weiß Gott nicht schon vor unserer Geburt, ob wir in die Hölle kommen oder nicht? Wenn nicht, ist das nicht ein Widerspruch zu seiner Allwissenheit? Mein Gott erschafft keinen Satan. Mein Gott lässt keine Hölle zu. Denn mein Gott schafft seine Kinder nicht, um sie auf der Erde wie Versuchskaninchen zu testen´und später eventuell zu vernichten, nein, mein Gott ist die grenzenlose Liebe, die in ihrer letzten Konsequenz auch einen Adolf Hitler und einen Saddam Hussein nicht in einen Ort der ewigen Qual überführt.
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23)


 

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