Hallo Thalestris,
das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass sich jeder, der dazu in der Lage ist, sich bemüht die Wahrheit zu erkennen. Sonst werden Menschen noch lange unnötig bleiben.
Fakt ist also, dass Menschen mit einem Suizid ihre Lebenssituation nicht verbessern, sondern verschlechtern. Ganz gleich, ob man davon weiß, oder nicht.
Man kann also dann, wenn sie jeden Gedanken an eine spirituelle Welt ablehnen, nicht helfen. Man kann ihnen lediglich einen Psychiater empfehlen.Nein.
Ich muss mal grade fragen... soweit ich weiß (kann aber auch sein das ich es falsch verstanden habe), kann eine Depression auch rein Organische Ursachen haben (z.B. Schilddrüsenprobleme oder andere Organstörungen).Natürlich darf man Krebs lindern. Das ist doch gar keine Frage. Aber beim Tod zu helfen ist nicht okay. Aber es macht ja jeder sowieso, wie er es für richtig hält.
Hast du schonmal einen Menschen an Krebs sterben sehen? Ich habe das bei jemandem beobachten müssen. Wie sie Tag für Tag immer mehr abgebaut hat. Am Ende war sie nur noch Haut und Knochen und hat vor Schmerzen geschrien. Ich war erleichtert als ich gehört habe, dass sie unter starken Schmerzmitteln im Hospiz gestorben ist. Das Leid eines Krebskranken ist so unendlich, das kann sich ein gesunder Mensch glaube ich gar nicht vorstellen. Wenn ich Krebs hätte und vor Schmerzen nur noch sterben wollte, wäre ich über jede Hilfe bzw. Begleitung dabei froh.
Das allerschlimmste für Deborah (die Krebs hatte) und ihre Familie wäre gewesen, wenn man ihr die Hilfe verwährt hätte. Sie ist ja sowieso schon elendig verreckt auf gut Deutsch gesagt aber immerhin hat man es etwas lindern können. Das kannst du nicht ernsthaft ablehnen?! Ich hoffe das du niemals an Krebs erkranken wirst...
LG,
Digido




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