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  1. #1

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    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Wie machst Du das und wie definierst Du die Ruhe und den Frieden Gottes?
    Hallo daVinnci,

    wir gehen ja Beide davon aus, dass die Reinkarnation eine Tatsache ist. Wenn also der Mensch den physischen Tod überlebt, dann ist er im Grunde nicht totzukriegen, ist also - wie Gott - ewig.
    Nun erwächst der Grundantrieb allen menschlichen Strebens hier auf der Erde aus der Angst vor Vernichtung (Todesangst).
    Wenn wir aber wissen, dass wir ewig sind, ist also diese Angst unsinnig geworden. Es gibt also nichts mehr zu tun, da wir im Ewigen das Ziel allen Handelns bereits haben. Durch die Pflege dieses Bewusstseins und damit verbunden des Loslassens so vieler Aktivitäten komme ich immer tiefer in Ruhe und Frieden. Ich brauche also in diesem Sinne gar ncihts mehr zu tun, sondern nur mich dieser Tatsache erfreuen und also das Leben genießen.

    LG,
    Digido

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Hallo daVinnci,

    wir gehen ja Beide davon aus, dass die Reinkarnation eine Tatsache ist. Wenn also der Mensch den physischen Tod überlebt, dann ist er im Grunde nicht totzukriegen, ist also - wie Gott - ewig.
    Nun erwächst der Grundantrieb allen menschlichen Strebens hier auf der Erde aus der Angst vor Vernichtung (Todesangst).
    Wenn wir aber wissen, dass wir ewig sind, ist also diese Angst unsinnig geworden. Es gibt also nichts mehr zu tun, da wir im Ewigen das Ziel allen Handelns bereits haben. Durch die Pflege dieses Bewusstseins und damit verbunden des Loslassens so vieler Aktivitäten komme ich immer tiefer in Ruhe und Frieden. Ich brauche also in diesem Sinne gar ncihts mehr zu tun, sondern nur mich dieser Tatsache erfreuen und also das Leben genießen.

    LG,
    Digido

    Ja, das Leben genießen ist immer gut, auch wenn es keine Konstante ist.

    Wenn also der Mensch den physischen Tod überlebt, dann ist er im Grunde nicht totzukriegen, ist also - wie Gott - ewig.
    Hier bin ich zu anderer Erkenntnis gekommen. Der Mensch (Seele/Geist) überlebt den physischen Tod immer. Das kann also nicht bedeuten, dass er nun dadurch das "ewige Leben" hat, denn Fehlverhalten kann auch den geistigen Tod herbeiführen.
    In der Offenbarung heißt es für die, die ihre "Kleider nicht reinwaschen...": "...werden ausgelöscht aus dem Buche des Lebens".

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen

    Hier bin ich zu anderer Erkenntnis gekommen. Der Mensch (Seele/Geist) überlebt den physischen Tod immer. Das kann also nicht bedeuten, dass er nun dadurch das "ewige Leben" hat, denn Fehlverhalten kann auch den geistigen Tod herbeiführen.
    In der Offenbarung heißt es für die, die ihre "Kleider nicht reinwaschen...": "...werden ausgelöscht aus dem Buche des Lebens".
    Wir stimmen auch hier überein. Die Reinkarnation zeigt ja erst einmal nur, dass wir ewig sind und sagt erst einmal gar nichts über die Qualität der einzelnen Leben aus. Solange man sich also noch mit dem Körper identifiziert, identifiziert man sich auch mit der von mir genannten Angst. Das tun alle, die denken, sie hätten nur ein Leben (Materialisten) oder sie kämen nach einem Erdenleben in "die Ewigkeit bei Gott" (Biblizisten und Traditionalisten). Für diese besteht ständig die Gefahr ihre Seele zu verlieren (in Depression usw.). Aber was ich beschrieben habe, ist ja die "kleider rein waschen" , weil eben die Identifikation mit dem Ewigen von aller Sünde (Ängste, Leidenschaften, Verstrickungen) befreit.

    Ich hoffe, ich konnte es Dir jetzt verständlich machen.

    LG,
    Digido

  4. #4

    Standard

    ahh @daVinci.... mit "fleischlichen Fruechten" zumindest im paulinischen Sinn ist ja nicht die "Erhaltungs-Abstinenz" gemeint.

    ------------------------------------------

    Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr.

    Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.

    Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.

    Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

    Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.

    Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.

    ------------------------------------------

    (Gal 5, 16)

    ...

    In diesem Sinne sah Paulus offensichtlich auch das "gekreuzigt sein". Die Abstinenz von zB Prahlerei, Streitsucht, Dinge-Nachtragen und vieles der Gleichen ... das alles soll man nach paulinischer Wortwahl in sich "kreuzigen"... "toeten"... evntl. etwas "Ungluecklich" formuliert.... "Verwerfen" koennte man zB ebenso dazu sagen.

    Ein Moslem hat mir mal gesagt das mit Dshihat urspruenglich das gleiche gemeint war. Es geht nicht um den Auesseren Feind sondern um die inneren Feinde.
    Geändert von net.krel (04.06.2016 um 02:58 Uhr)

  5. #5

    Standard

    @Starangel... bzgl. Beitrag #40 u. #41 und Phil. 3...

    Da beschreibt Paulus, zumindest nach meiner Leseart, eine Teilstrecke "des Weges" auf dessen Spuren er sich selbst noch befand und "das Ziel", nach eigener Aussage noch nicht erreicht hatte... er selbst keinen Zeitpunkt nennen konnte wann er "das Ziel", des Weges, naemlich die "Auferstehung der Toten"... also "die Auferstehung" erreichen wuerde.

    Wie aber kann das sein? Haette es in Phil 3 nicht vielmehr (Sinngemaes) lauten muessen:

    "Da wir an den Kreuztod Jesus glauben zur Vergebung unserer [Rest]Suenden werden wir (exakter Zeitpunkt --->) nach dem leiblichen Tode "auferstehen aus den Toten" ... in das Reich Gottes"...

    ...

    Zwischen den Buddhismussen und den meisten Christentumen gibt es, in meinen Augen, drei "Haupt-Aspekte" die sie nicht Vereinbar sein lassen.

    Die Kreuztodtheologie, Reinkarnation und Saat und Ernte.

    Die K-Theologie sagt (Sinngemaes): "Retten tut dich "in letzter Instanz" der Glaube an den Kreuztod Jesus da dieser Glaube dir alle [rest]Suenden nach dem koerperlichen Tode vergibt. Deshalb ist Reinkarnation irrelevant und deshalb eh Irrglaube. Gottes ewiges Gesetz, von Saat und Ernte, gilt nur fuer das diesige aktuelle Leben. Danach gilt es nicht mehr und Restsaat und Resternte wird [untern Tisch] weg-gewischt mit dem Blute Jesus sofern man das zuvor glaubte.... alle anderen ---> Hoelle"

    ...


    Glaubt man aber dieser Kreuztod-Theologie nicht (wie zB ich)... dann ist der Weg den Buddha lehrte und der Weg wie ihn Jesus und zB Paulus lehrte gar nicht sonderlich so verschieden...

    Also abgesehen natuerlich von der jeweiligen unterschiedlichen Kultur und Zeit in welcher beide (imho -->) Gott Gesandten auftraten und "den Weg" innerdhalb dieser formulierten und lehrten.


    ...


    Natuerlich gab es bei Buddha keinen "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs"... aber das sind, imho, eben jene Kulturellen und Zetlichen Formulierungen an denen man sich nicht zu sehr "klammern" sollte. Gott ist quasi so oder so immer Gott.

    Man "muss", imho, immer ueber die Kultur und Zeit auch sehen koennen oder zumindest "offen und bereit" dazu sein bzgl. "den Wahrheiten Gottes"... stehen diese ja immer darueber... logisch.

    Nicht nur ueber die vergangene Zeit und Kultur von damals.... sondern auch ueber die aktuelle Zeit und Kultur - sprich: Der Zeitgeist - in der man lebt... das ist "die Kunst" in meinen Augen.... immerhin ist es ja auch diesbzgl. nicht selten der Wald... den man vor lauter Baeumen oft nicht immer als solchen erkennt.

    ...

    Bzgl. Religion verhaelt es sich in meinen Augen genauso. Wer weis wieviel verganener Zeitgeist und aber auch aktueller darin noch stecken die als "absolutes Wort" Gottes gelten... und die wirklichen "Langzeit Gesetze/Wahrheiten Gottes" die ja immer nur ueber Zeit und Kultur ja soger ueber den koerperlichen Tod stehen... geschickt als "Temporaer" umdefiniert wurden... "vom jeweiligen Zeitgeist".... und im Gegenzug dessen eigentlich ziemlich irrelevante Dinge bzgl "des Weges" zum "unumstoesslichen immergueltigen Dogma" definiert wurden...
    Geändert von net.krel (04.06.2016 um 10:22 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Wenn uns erst einmal bewusst geworden ist, das Gott religionslos ist, dann können wir anfangen seine wunderbare, vollkommene Schöpfung in ihrer Gesetzmäßigkeit zu begreifen.


 

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