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  1. #21

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    So macht man es noch heute: Wenn ein Christ durch Gebet geheilt wird, war es Gott. wenn ein Moslem oder sonstwer durch Gebet zu seinem Gott geheilt wird, war es ein Teufel.
    Digido... damit hast Du mich grad zum herzhaften Lachen gebracht :-) :-) ... weil das wirklicih typisch ist :-) :-)

    Als ganz besonders "heimtueckisch-Nutzlos" gelten "dabei" natuerlich auch "fern-oestliche" Heilmethoden oder Pratiken... Meditation zB... um nur eine Sache zu nennen...Yoga ebenso: Ganz ganz Pseudo und Gottlos alles...

    Ja allein die Bezeichung "fern-oestlich" an sich ist "es" schon...

  2. #22

    Standard

    Wobei nochmal kurz zur "Persoenlichkeit Gottes": Also ich sprech da auch eher von "Ueberperseonlich" als "Unpersoenlich".


    Unpersoenlich hoert sich so "Seelenlos" an... so "Leblos"...

    Ueberpersoenlich trifft es imho (rein aus meinen mit sicherheit sehr sehr winzigen Blickwinkel "auf Gott") eher.

    Also im Sinne vom: Ueber die menschliche Persoenlichkeit noch wer weis wieviel Ebenen hoeher stehend...

    Wahrscheinlich sind wir Menschen in Gottes Augen, im Vergleich, noch recht kleine Kinder... die (sehr oft) noch veraengst nach ihren Eltern gucken und suchen wo sie denn nur grad sind... derweil sie direkt hinter einen stehen... so in etwa.

  3. #23

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Du meinst also im Ernst, der Ursprung alles dessen was ist, ist nicht nur dreieinig, sondern vieleinig?
    Das ist mal ganz was Neues.
    3 Gibt es eine Zahl für seine Scharen? (Hiob 25)

    Nein, die Trinität ist schon richtig.
    Philosophie.

    8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! (Kol. 2)

    Gott ist in erster Linie unpersönlich, denn eine Persönlichkeit zu sein, setzt voraus, dass erst einmal etwas da ist, dessen man sich bewusst und schließlich selbstbewusst werden kann. Eine Persönlichkeit ist also jemand der Selbstbewusstsein hat, und dergleichen kann niemals erste Ursache sein.
    Also, ist dein Gott tot, von Anfang an?

    Der Mensch erwachte zum Bewusstsein in der sinnlichen Welt,
    Dann muß Gott auch Bewußtsein haben.

    26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!
    27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. (Gen. 1)

    Nein, der Mensch ist in Wahrheit ein Gott, denn nur was ein Gott schon immer war, kann auch einer werden.
    Du meinst also, Gott ist kein Schöpfer, im eigentlichen Sinne des Wortes? Und alles sind nur verschiedene Formen seiner Selbst?

    Wenn der Mensch also aus seinem unbewussten, ewigen Urgrund lebt, wird sich das Ewige in ihm bewusst. Dann bedarf er keiner Gemeinschaft mehr, kann aber gleichzeitig mit allem Gemeinschaft haben.
    Jeder ist also für sich selbst Gott, der zwar Gemeinschaft mit anderen Göttern haben kann, muß es aber nicht? Polytheismus.
    Geändert von ed (11.06.2016 um 14:53 Uhr)

  4. #24

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Wobei nochmal kurz zur "Persoenlichkeit Gottes": Also ich sprech da auch eher von "Ueberperseonlich" als "Unpersoenlich".


    Unpersoenlich hoert sich so "Seelenlos" an... so "Leblos"...

    Ueberpersoenlich trifft es imho (rein aus meinen mit sicherheit sehr sehr winzigen Blickwinkel "auf Gott") eher.

    Also im Sinne vom: Ueber die menschliche Persoenlichkeit noch wer weis wieviel Ebenen hoeher stehend...

    Wahrscheinlich sind wir Menschen in Gottes Augen, im Vergleich, noch recht kleine Kinder... die (sehr oft) noch veraengst nach ihren Eltern gucken und suchen wo sie denn nur grad sind... derweil sie direkt hinter einen stehen... so in etwa.
    Hallo net.krel,

    mir geht es darum (s. meinen ersten Beitrag in diesem thread) aufzuzeigen, wie bestimmte Vorstellungen im Menschen entstanden sind (z.B. "Zorn Gottes"). Wenn man das auf einen persönlichen Gott bezieht, also ihm die Fähigkeit zum Zorn zuschreibt, kommt man in große Schwierigkeiten, denn dann muss man ihm auch zugestehen, dass er nicht im geringsten vom Leid derer berührt wird, die er für eine Ewigkeit in die Hölle wirft. Solchen Gott könnte man aber nicht die Eigenschaft der Liebe zusprechen, wie das ja allgemein geschieht. Zu einem solchen persönlichen Gott hätte ich nicht das geringste Vertrauen.

    Ich halte es durchaus für möglich, dass es auch einen persönlichen Gott gibt, aber ein solcher kann auch nur eine unpersönliche Grundlage haben. Was ist denn, von dem, was wir kennen unpersönlich? Das wäre alles Materielle. Die Pflanzen sind es auch und die Tiere bis zu einem gewissen Grade auch. Was sie aber von den Mineralien unterscheidet ist, dass sie lebendig sind. An der Amöbe können wir erkennen, dass das Lebendige an sich unbewusst ist, aber die Tendenz zu immer größerer Bewusstwerdung hat.
    Bewusstwerden bedeutet, dass Leben, wie die Ämöbe, an Grenzen kommt und dadurch der ursprüngliche Impuls (= Anfang von Wille) zurückgeworfen wird.
    Das unbewusste, aber ewige Leben (ewiges Leben hier nicht zu verwechseln mit dem "ewigen Leben", das wir erst durch unser Bewusstwerden des Ewigen erlangen) ist der unpersönliche Gott, und so wohnt Gott (unbewusst) in der Pflanze, im Tier und im Menschen. Und dieser Gott muss uns eigentlich nur interessieren. Das ist der Gott in uns. Der, den wir niemals verlassen können, und der, der uns niemals verlassen kann.
    In eine Hölle kann man dann nur dort kommen, wo unsere Wünsche vereitelt werden, und wir gleichzeitig nicht in der Lage sind, sie aufzugeben. Das ist zum Beispiel in der Depression der Fall. Aber aus solchen und ähnlichen Höllen kommt man wieder heraus, wenn einem bewusst wird, dass wir ewig sind. Das ist also etwas ganz anderes, als wenn man in die Hölle kommt, nur weil man
    ein Bekenntnis nicht hat. Es sind also immer Taten, die in den Himmel oder die Hölle führen - und nichts anderes. Das Bewusstsein aber entscheidet, zu welchen Taten wir fähig sind. Und um ewig in Glückseligkeit leben zu können, muss man sich ganz und dauerhaft von der Abhängigkeit vom Äußeren lösen können.

    LG,
    Digido

  5. #25

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    3 Gibt es eine Zahl für seine Scharen? (Hiob 25)

    Philosophie.

    8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! (Kol. 2)

    Also, ist dein Gott tot, von Anfang an?
    Dann muß Gott auch Bewußtsein haben.
    26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!
    27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. (Gen. 1)

    Du meinst also, Gott ist kein Schöpfer, im eigentlichen Sinne des Wortes? Und alles sind nur verschiedene Formen seiner Selbst?

    Jeder ist also für sich selbst Gott, der zwar Gemeinschaft mit anderen Göttern haben kann, muß es aber nicht? Polytheismus.
    Ed, Du bist mir immer ein gutes Beispiel dafür, dass bloße Bibelleser kaum auch nur eine einzige Wahrheit erkennen können.
    Das was ich schrieb ist wahr und auch für jeden, der seinen Verstand benutzt, nachvollziehbar.

    LG,
    Digido

  6. #26

    Standard

    Deinen Beitrag gelesen @Digido und (wie so oft) seh ich darin vieles so wie Du... vor allem Dein ersten Absatz mit dem sog. "Zorn Gottes" (sehr vermenschlichte Formulierung imho fuer eignetlich ja zB Karma) ... und auch der Unvertrauenswuerdigkeit eines im menschlichen Sinne buhctaeblichen Zornigen Gott der - genau - auch noch eine ewig anhaltende Hoelle neben sich hat und dort alle auf ewig reinwirft unds ihm dann egal ist fuer immer die nicht dem jeweiligen herrschenden-"rechtmaessigen Glaubenswahrheiten" der aktuellen Bibel-Deutungs-Hohheit-Habenden Religions-Macher zustimmt... lief ja Jahrhunderte- gar tausende so ab...

    Absolut 100%-Unvertrauenwuerdiges kreiertes Gottesbild... von denen die derartiges "schnitzten"...

    Persoenlich (rein fuer mich) bin ich immer wieder sehr angetan von der Johanneschen Aussage: "Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm ist keine Finsternis." (1 Jo 1,5)

    Wenn das stimmt (was rein fuer mich geltend zumindest der Fall ist)... dann gibt es ja auch keinen Grund Gott nicht-zu-vertrauen.... logisch...

    Was die "Persoenlichkeits-Substanz-Analyse" (<--- ?) Gottes betrifft... ich bin ja kein Psychologe :-) das ist also auf keinen Fall ein Gebiet wo ich mich auch nur annaehernd rannwagen wuerde ueber die "Persoenlichkeit Gottes" im 'akademischen Sinn' "Definitionen" aufzustellen oder zu vertreten...

    Rein im "Volks-Sinn" aber.... ---> "Gott ist Gut... die Liebe und immer Gerecht und die Gnade und der Friede und die hoechste Vernunft und der ultimative 'Realist' " wuerde ich mich aber auf jedenfall schon "sagen" trauen....

    Aber selbst das sind ja "nur" wieder Beschreibungen die immer nur einen kleinen Teil (bestenfalls) von Gott beschreiben wuerden.... nur jenen Teil der in meinen Vokabular und spirituellen Eigen-Entwicklung halt moeglich ist... wer weis ob man "als Mensch" mit ja noch viel "menschlichen Bewustsein" ueberhaupt "da" auch nur annahernd rann kommt... ich, zu mir selbst, sag da eher Nein. "Gott ist sehr Gross" quasi....

    Aber...

    Ich hoere mir immer wieder gerne die Gotteserfahrungen anderer an... sehr gerne.. und vergleich die auch mit meine eigenen... klar.

    Natuerlich ist das immer eine immer etwas "apokryphe" Angelegenheit... auch klar. Was stimmt? Was nicht? Was ist authentisch? Was nicht?....

    Aber dennoch mit der Zeit und den Jahren wuerde ich, deshalb, Gott zumidnest nicht als "Unpersoenlich" bezeichnen... sondern, zumindest fuer mich, trifft es wirklich eher auf "Ueberpersoenlich" (also wirklilch intensive Persenlichkeit sogar... eben fuer mich: Strahlende Liebe und wirklich nix Dunkles drinn" ... aber nur rein von meinen Menschlichen Blickwinkel aus gesehen und natuerlich sicherlich auch "gefaerbt" durch meinen ganzen Geist.. klar... ist ja bei den anderen auch so.... es geht ja auch gar nicht anders.

    ...

    Also das einfach nur mein Kommentar noch dazu. Aber wie gesagt: Ich sehe wie Du in Deinen Beitrag vieles sehr aehnlich.

    ...

    Auch das "Nicht-Anhaften" an die "weltichen Dinge" vertrete ich ebenso .... wenngleich, sehr wahrscheinich, nicht ganz so asketisch bzw. "radikal-entsagend" (<--- ?) wie ich glaube Du.

    ...

    Digido... liebe Gruesse.
    Geändert von net.krel (11.06.2016 um 16:14 Uhr)

  7. #27

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Ed, Du bist mir immer ein gutes Beispiel dafür, dass bloße Bibelleser kaum auch nur eine einzige Wahrheit erkennen können.
    Das was ich schrieb ist wahr und auch für jeden, der seinen Verstand benutzt, nachvollziehbar.
    Ach so! Deine Meinung ist die Wahrheit. Und was dem widerspricht, kann nicht die Wahrheit sein. Das betrifft auch die Bibel. Du bist also das lebendige Wort Gottes?
    Na dann ist ja alles klar. Man braucht nur dich zu fragen.

  8. #28

    Standard

    Jeder ist für sich verantwortlich. Auch dafür, ob er nach der Wahrheit sucht, oder lieber den Weg des blinden Glaubens nimmt!

    Ed, Du hast das Recht zu glauben was Du gerne möchtest.

    Du/wir haben aber auch das Recht zu Fragen, zu hinterfragen und in Frage zu stellen, denn ein Jeder erntet ausschließlich seine eigene Saat!

  9. #29

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Ach so! Deine Meinung ist die Wahrheit. Und was dem widerspricht, kann nicht die Wahrheit sein. Das betrifft auch die Bibel. Du bist also das lebendige Wort Gottes?
    Na dann ist ja alles klar. Man braucht nur dich zu fragen.
    Hallo ed,
    das Universum ist nicht aus Bibelversen aufgebaut. Wer nur Bibelverse zitiert, wird die Wahrheit niemals kennenlernen.

    LG,
    Digido

  10. #30

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    das Universum ist nicht aus Bibelversen aufgebaut. Wer nur Bibelverse zitiert, wird die Wahrheit niemals kennenlernen.
    Das zu schreiben ist natürlich einfacher, als die Bibel zu verstehen.


 

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