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  1. #11

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Mhh... Digido... ich hab grad irgendwie fast nichts verstanden :-|


    Ausser das :-) Ja... das seh ich auch so.
    Hmm, ich glaub`, dass das nicht so leicht zu verstehen ist. Ich muss jetzt aber erst mal Schluss machen. Ich werde später versuchen das verständlicher rüberzubringen.

    LG,
    Digido

  2. #12

    Standard

    Nur noch "kurz" ein paar Gedanken dazu. (bin aber auch auf Deine gespannt)

    Die Naturgesetze (wer oder was sie auch immer definiert hat) sind auch in meinen Augen unpersoenlich.

    Und ebenso die "geistigen Gesetzmaesigkeiten" (zB Karma oder "Gleiches zieht sich gegenseitig an" etc..)

    "Die Regeln" sozusagen...

    Aber die Natur versteh ich zumindest nicht als unpersoenlich. Immerhin sind wir ja selbst auch Teil ihrer. Tiere... Pflanzen... Die haben in meinen Augen zumindest auch Persoenichkeit bzw. bei Pflanzen "eine Art von Bewustsein"... ein "leichtes" wenn man so will...

    Fuer mich zumindest ist das, was "Leben" erst ausmacht, ja gerade "der Geist". Ohne dem, wuerde ich es zumindest nicht "Leben-dig" nennen.

    Wenn wir den Geist eines sagen wir mal Baumes vergleichen mit dem Geist eines Menschens... da ist also schon eine "grosse Spanne" dazwischen.

    Wer weis wie gross die Spanne zwischen unseren aktuellen Geist ist und dem Geist Gottes....

    Ob man dazu nicht noch eine Steigerung des Wortes "Persoenlichkeit" benoetigte...

    Ob wir den Geist Gottes Gegenwaertig ueberhaupt mit unseren jetzigen Geist gaenzlich fassen koennen? Imho nur Bruchstueckweise... Fragmental.

    Letztendlich geht "der Weg" aber in diese Richtung.

    Gott immer mehr und mehr zu erkennen... (Immerhin: "Unser aller Vater"... die ultimative Quelle unseres Daseins... der Mensch ist "daran insteresiert" :-) )

    Was unweigerlich mit einer "Bewustseins-Erweiterung/Entwicklung" des eigenen Geistes ja nur einher gehen kann... also auch gleichzeitig eine Selbsterkenntnis.

    "Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen." (Joh 17,3)

    (Den ganzen Konfilkt von damals unter welchen diese Aussage zustande kam mal grad "abgezogen"... zB der grosse Streit um die Messiasfrage=Jesus zwischen den False-Priestern und Jesus & co..... und nur das rein spirituelle betrachtet)


    An einen "Zorn Gottes" glaub ich zumindest nicht. Wenn... dann interpertiere ich das (rein spirituell) eher als "die schlechte Ernte"... (also Bad-Karma).

    Und wenn zB eine Natur-Katastrophe passiert dann ist das, fuer mich zumindest, eifnach der Lauf der Natur.

    Also zB ein Vulkanausbruch bricht nunmal aus weil die ganze Erde nunmal so beschaffen ist.

    Sowas seh ich also "ganz trocken" Natur-Gesetzmaessig. (dem Leid der Betroffenen aber natuerlich schon mit-betroffen bin... aber "ein emotionaler Zorn Gottes" wars in meinen Augen sicherlich nicht... und "Karma" sag ich auch Nein dazu... )

    Und falls die das damals anders sahen... eben wirklich im emotionalen Sinn an einen "Zornigen Gott" glaubten... dann stimme ich ihnen nicht zu. Dann haben sie sichs halt so erklaert. Meine "Erklaerung" ist es zumidnest nicht... und ich uebernehm auch nicht deren Erklaerung...

    Immerhin fand ja auf Erden eine Entwicklung statt in den letzten paar tausend Jahren.

    Nicht nur eine technische und somit auch Natur-Wissenschaftliche, sondern auch eine spirituelle. Also muessen wir heute, find ich, sicherlich nicht deren (AT) spirituellen Entwicklungsstand uebernehmen... genausowenig wie deren damaligen "technischen" oder "Natur-Wissenschaftlichen" (<--- falls sich das damals ueberhaupt so nannte bzw. gab...)

    Also das ist mir dazu noch eingfallen.
    Geändert von net.krel (03.05.2016 um 03:44 Uhr)

  3. #13

    Standard

    Und wenn zB eine Natur-Katastrophe passiert dann ist das, fuer mich zumindest, eifnach der Lauf der Natur.
    Und wenn bei dieser Naturkatastrophe Seelen vom Körper freigesetzt werden, dann bekommen sie eine neu Gelegenheit zur Inkarnation.

  4. #14

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Hmm, ich glaub`, dass das nicht so leicht zu verstehen ist. Ich muss jetzt aber erst mal Schluss machen. Ich werde später versuchen das verständlicher rüberzubringen.

    LG,
    Digido
    Hallo,

    ich will jetzt mal wieder weitermachen, wo ich letztens aufhörte.
    Also, ich meine alle Schwierigkeiten, die wir mit der Bibel und dem Gottesverständnis haben, rühren im Wesentlichen daher, dass die Menschen damals - wie heute - nur die Natur erlebten.
    Sie interpretierten diese aber als Ausdruck des Handelns Gottes an den Menschen. Daher auch die Vorstellung vom Zorn Gottes. Diese Vorstellung von Gott, die der Mensch damals hatte, in in denen die Bibel geschrieben ist, nennt man anthropomorph. Sie gibt also nicht die Realität wieder, sondern wie der Mensch damals die Realität interpretierte.

    Wir haben uns aber inzwischen weiterentwickelt. Heute können wir deshalb, wie das besonders bei net.krel zum Ausdruck kommt, nicht mehr Aufforderungen zur Ausrottung ganzer Völker, wie sie z.B. im A.T. zu lesen ist, nicht mit dem Begriff der Liebe in Einklang bringen. Ebensowenig kann man heute denken, dass Gott Eigenschaften, wie Zorn, haben könnte. Ein Gott muss abgeklärt sein.

    Wir können deshalb die Realität nur verstehen, wenn man auch die Offenbarungen Gottes als Offenbarungsgeschichte betrachtet, also als immer tieferes Eindringen des Menschen in die Realität.
    Damit haben alte Offenbarungen nur zeitgeschichtlichen Charakter.
    Die Gesetze des Mose sind da nichts anderes als "Staatsverordnungen" eines Volkes, das sich gegenüber den sie umgebenden Völkern, an einer tieferen Realität orientieren wollte, und damit seine eigene Integrität auf die eine oder andere Weise schützen musste. Dass Gott ein Gott der Liebe ist, konnte man damals noch nicht erkennen. Das machte im jüdischen Raum erstmals Jesus so richtig deutlich.
    Auch andere Völker leiteten zur damaligen Zeit alles, was staatlicherseits geschah, von Anordnungen der Götter ab.

    Soweit erst einmal.

    LG,
    Digido

  5. #15

    Standard

    Hallo Digido (schade dass Du so selten da bist in letzter Zeit... vermisse Deine Beitrage...)

    Du hast es sehr "neutral" beschrieben... ich sehe es Grundsaetzlich auch so.


    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Heute können wir deshalb, wie das besonders bei net.krel zum Ausdruck kommt, nicht mehr Aufforderungen zur Ausrottung ganzer Völker, wie sie z.B. im A.T. zu lesen ist, nicht mit dem Begriff der Liebe in Einklang bringen.
    Ja ja :-) Danke :-) War das ueberhaupt ein Kompliment? :-) :-)

    Wobei ich der Ansicht bin dass damals schon, zur AT Zeit, einige schon da waren die erkannt hatten dass Gott "so" nicht sein kann wie es zB die Moses Buecher teils darstellen und ihm da die ungeheuerlichsten Dinge in den Mund legten...

    Vor allem mein "Lieblings-AT-Prophet" Jeremia... hat er nicht damals schon gesagt Gott haette kein Gefallen an Tieropfer... bzw. sie erst gar nicht angeordnet? Oder hat er nicht damals schon gesagt dass die "Schriftgelehrten" und Tempelpriester "das Gesetz Gottes" zur Luege machten?

    Aber das jetzt nur rein am Rande bemerkt... wollte nur sagen dass ich es "kollektiv betrachtet" auch so sehe wie Du es imho ziemlich gut beschrieben hast in diesen sogar nur wenigen Zeilen... aber es nicht unbedingt auf alle bzw. "jeden einzelnen" beziehen wuerde...

    Uebrigens: Es ist auch noch heute der Fall dass es Ansichten gibt die bringen (anscheinend) die Liebe Gottes und die gesamten(!) mosaischen Gesetze auf einen Nenner...

    Ich weis jetzt natuerlich nicht wie das statistische Verhaeltnis ist... da gibts sicherlich eh keine fuer diese Frage :-) ... deshalb greif ich da auf meine persoenliche Gesamt-Forenzeit zurueck und schaetze "Auge mal PI" dass min. 20% (eher mehr) der (nicht-Namens) Christen die mosaischen Gesetze als gueltige EX-Gesetze Gottes betrachten...

    Sprich: Diese wuerden Deinen Beitrag diesbzgl. massiv widersprechen... dass die mosaischen Gesetze 'nichts anderes als "Staatsverordnungen" eines Volkes' waren... sondern schon wirklich die "Gesetze Gottes"... und was "uns" ueberhaupt einfaellt diese "Down-zu-Graden" als zB reine "Staatsverordnungen"... oder als "Black-God-Gesetze" ...

    Ca. 20% schaetze ich der (nicht-Namens)Christen ...evntl. mehr.

    (Die sog. "Namens-Christen"... so wie ich sie zumindest kenne :-) denen ist das alles eh so gut wie Wurscht :-) ...deshalb diese Ausgeklammert... )

    Und bei nahezu allen (also nahezu 100%) die dem Bibelfundamentalismus anhaengen... egal welcher Konfession , sagen:---> echte gueltige Ex-Gesetze Gottes, keine Staatsgesetze, keine False-God-Gesetze, und "wir" sind "die boesen" fuer diesen "Downgrade" und die mosaischen Gesetze waren "gut und gerecht und echt von Gott kommend..."


    Wollte das nur erwaehnen...
    Geändert von net.krel (18.05.2016 um 15:03 Uhr)

  6. #16

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass Gott (christl. gesprochen "der Vater") unpersönlich sein könnte?
    Weder unpersönlich noch persönlich, sondern überpersönlich.
    Elohim bedeutet Götter. Gott ist also eine Göttergemeinschaft.
    Und eine Gemeinschaft ist überpersönlich.

    Weil aber der Mensch die Einheit der Göttergemeinschaft nicht begreifen konnte, hat er sie zerteilt in einzelne persönliche Götter. So entstand der Polytheismus.
    Die Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) verstanden die Einhet der Göttergemeinschaft. Wie auch etliche ihrer Nachkommen.
    Die Mehrheit aber verstand die Einheit der Gemeinschaft nicht, und es entwickelte sich die Vorstellung von einem (nur einem!) persönlichen Gott.

    Die Trinitätslehre ist ein unbeholfener Versuch die Göttergemeinschaft mit einem persönlichen Gott zu vereinen.

    Wer ist der Mensch wirklich?
    Ein persönliches Wesen, das dazu bestimmt ist, der überpersönlichen Göttergemeinschaft teilhaftig zu werden/sein.
    Wozu er das Leben in der Gemeinschaft lernen soll/muß.

  7. #17

    Standard

    ed: Wozu er das Leben in der Gemeinschaft lernen soll/muß.
    Und wie lernen die Seelen die nach einem Tag die Erde wieder verlassen die Gemeinschaft?

  8. #18

    Standard

    Persönlicher Gott?

    Ein Begriff den sich die Menschen geschaffen haben, die sich an irgend etwas klammern müssen.

    Meine Erkenntnis: Gott ist die Kraft die die Natur treibt. Die Kraft die noch Niemand sah, deren Wirkung wir aber jederzeit beobachten und erleben können.
    In den Gesetzen der Natur vermögen wir den Willen Gottes zu erkennen, denn seine Sprache sind die Gesetze der Natur. Z.B. das Gesetz der Wechselwirkung - Saat und Ernte-.

  9. #19

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Und wie lernen die Seelen die nach einem Tag die Erde wieder verlassen die Gemeinschaft?
    Sie werden es nach der Auferstehung im Reich Gottes lernen.

  10. #20

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Weder unpersönlich noch persönlich, sondern überpersönlich.
    Elohim bedeutet Götter. Gott ist also eine Göttergemeinschaft.
    Und eine Gemeinschaft ist überpersönlich.
    Du meinst also im Ernst, der Ursprung alles dessen was ist, ist nicht nur dreieinig, sondern vieleinig?
    Das ist mal ganz was Neues.
    Nein, die Trinität ist schon richtig. Man muss sie nur nicht personell verstehen. Hegel drückt das etwas abstrakt aus, es geht um die Einheit von These, Antithese und Synthese.
    Gott ist in erster Linie unpersönlich, denn eine Persönlichkeit zu sein, setzt voraus, dass erst einmal etwas da ist, dessen man sich bewusst und schließlich selbstbewusst werden kann. Eine Persönlichkeit ist also jemand der Selbstbewusstsein hat, und dergleichen kann niemals erste Ursache sein.
    Weil aber der Mensch die Einheit der Göttergemeinschaft nicht begreifen konnte, hat er sie zerteilt in einzelne persönliche Götter. So entstand der Polytheismus.
    Der Mensch erwachte zum Bewusstsein in der sinnlichen Welt, aber er sah sie nicht so wie wir. Den Naturerscheinungen schrieb er Persönlichkeit zu. So entstand die Polytheismus.
    Die Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) verstanden die Einhet der Göttergemeinschaft. Wie auch etliche ihrer Nachkommen.
    Die Mehrheit aber verstand die Einheit der Gemeinschaft nicht, und es entwickelte sich die Vorstellung von einem (nur einem!) persönlichen Gott.
    Die Hebräer kam schließlich dahin, hinter den einzelnen Naturerscheinungen, eine Einheit zu vermuten. So kam es zum Monotheismus. Die Naturgötter waren nun untergeordnete Engelwesen, und dort wo fremde Völker diesen Engelwesen bereits Namen gegeben hatten, bezeichnete man alles das als "Dämonen".
    So macht man es noch heute: Wenn ein Christ durch Gebet geheilt wird, war es Gott. wenn ein Moslem oder sonstwer durch Gebet zu seinem Gott geheilt wird, war es ein Teufel.

    Ein persönliches Wesen, das dazu bestimmt ist, der überpersönlichen Göttergemeinschaft teilhaftig zu werden/sein.
    Wozu er das Leben in der Gemeinschaft lernen soll/muß.
    Nein, der Mensch ist in Wahrheit ein Gott, denn nur was ein Gott schon immer war, kann auch einer werden. Wenn der Mensch also aus seinem unbewussten, ewigen Urgrund lebt, wird sich das Ewige in ihm bewusst. Dann bedarf er keiner Gemeinschaft mehr, kann aber gleichzeitig mit allem Gemeinschaft haben.

    LG,
    Digido


 

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