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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Ed, Du Scherzkeks, welchen Text liest denn Du und die Milliarden von "wachsamen" Christen? Etwa den Urtext?
    Nein. Und darum benutzen wir auch mehrere Übersetzungen, um dem eigentlichen Sinn auf den Grund zu gehen.

    Aber diese Schallplatte findest Du in über 20 verschiedenen Bibeln und die schrieb nicht ich, sondern sie stammen nach Deiner Denke, von Gott! Welches Problem hast Du damit?
    Mit dem Lied habe ich kein Problem, allerdings mit dem Sprung. Denn dann geht das Lied nicht weiter.

    Da wir ja zum gossen Glück den Stellvertreter Gottes auf Erden haben, warum fragst Du ihn nicht?
    Na sowas! Du kennst einen Stellvertreter Gottes auf Erden? Und wer soll es sein?

  2. #2

    Standard

    Ja... Mt 8,22 eh immer :-)
    Wobei ich mich da nun schon frage was sich die Bibeluebersetzer dabei gedacht haben? Also ich mein die werden ja wohl wissen was es mit der Mehrsinniigkeit solcher Woerter auf sich hat... warum sie dann ausgerechnet in "hassen" uebersetzt haben? Es bringt ja nichts "sich an Buchstabentreue" zu halten wenn der Sinn dabei (in diesem Fall) ziemlich entstellt wird...

  3. #3

    Standard

    So etwas wie "diese Eine"... "griechische Urtext Bibel"... gibt es doch gar nicht. Diese Darstellung ist einfach nur eine (absichtliche?) Verzerrung/Falsch-Darstellung der ganzen Angelegenheit bzgl. dem Entstehungs/Kanonisierungsprozess dessen was man traditioneller Weise heute Bibel nennt...

    Was suggerieren soll: "....Diese eine wahre echte unverfaelscht, fehlerfreie, markellose, irrtumslose, 100% Gott-Authentische [griechische] Ur-Bibel aus einem Guss... an einem Stueck [NT] geschrieben... exakt so geplant Buch fuer Buch, Kapitel fuer Kapitel, von Ur-Anfang an von Gott selbst sogar... etc.."

    Aber so ist und war es halt nicht... beim AT sowieso nicht.. aber beim NT halt auch nicht.

    Es ist uns schlichtweg unmoeglich (und das war es auch schon immer) zurueck zu verfolgen wie die Bibel (NT + AT) im Gesamten entstand... nur ganz im Groben... aber nicht in der Detailtreue oder "Treffsicherheit" die immer nur stehts vorgegeben wird von den entsprechenden "Vertretern"...

    Geschweige denn eine "unfehlbare Gottes-Authentizitaet" all ihrer Schriften als "gesichert" zu deklairieren...

    Es war ein mehrfach Jahrhundert- (<-- NT) gar Jahrtausend (<-- AT) langer Prozess ihrer Entstehung... wo jeder der uns und sich gegenseitig voellig unbekannten zahlreichen Beteiligten ueber die Generationen gar Kulturen hinweg "nur ein kleines Raedchen" in dieser "ganzen Bibel-Entstehungs-Evolution" war...

    Die rkk hatte hier massgeblich ihre Finger im Spiel beim sog. "NT"... und die herrschende antik-juedische Priesterschafts-Linie beim sog. "AT" (<-- grob gesagt)...

    Und beide Gruppierungen haben ihre Unvertrauenswuerdigkeit in ihrer Geschichte ja nun wirklich durchgehend bewiesen. (in zeitlich historischen Masstab jetzt gesprochen... das "grosse Bild" ausgezoomt)

    Ueber die damals traditionell stehts "religioes herrschende" antik-juedische Priesterschaft-Linie, die sich verantwortlich fuehlten fuer die "Ueberlieferungen" sagt das NT selbst dass diese ihre Propheten stehts alle verfolgt und ermordet hatten (inkl. Jesus + Anhanegerschaft )...

    Und fuer die (vor allem damalige) rkk gilt im groben und ganzen und vom "Muster" her das gleiche (fuer mich zumindest)

    Und solchen soll ich heute nun glauben dass sie (be)faehig (gar Gott-beauftragt) angeblich waren die spirituellen Wahrheiten Gottes / der_Propheten /Jesus /seiner_Aposteln ihrer Nachwelt "ohne Falsch" und in aller moeglichen Klarheit und Sinn-unverfaelschtheit und in "aller Ganzeinheitlichkeit" korrekt ueberliefert zu haben?

    Dass ausgerechnet diese "vom heiligen Geist" da perfekt "geleitet" wurden bei ihrer Kanonisierung und "Auswahl"?

    Sicherlich nicht...

    Fuer mich liegt deshalb der "Urtext" immer nur bei Gott selbst (und es ist auch kein "abgeschlossener Kanon"... sondern "ewiges lebendiges Wort").... den man entweder selbst "mit dem spirituellen Herzen" zuhoeren kann... (<--- was "der Hardcore Bibelfundamentalist" nicht begreifen will(?) --> kann(?) was damit gemeint ist... entsprechend seines unverstaendnisses es "ablehnt" meist "radikal"... es nicht selten regelrecht bekaempft...)

    Oder aber auch bei Menschen die eben von Gott "ab einen bestimmten Grad" erfuellt sind... das find ich auch noch ok.

    Aber sicherlich nicht bei Leuten die rein "akademisch" oder rein intellektuell oder eben "rein Bibelfundamentalistisch" an die ganze Sache immer nur ranngehen... und von Geistlichkeit kaum bis keine Spur vorhanden ist... (das merkt man ja mit der Zeit).. und auffaellig oft sogar regelrechte Gegner sind in Wahrheit alles und jedem Gegenueber, was auch nur annaehernd in eine spirituelle Richtung geht...
    Geändert von net.krel (22.04.2016 um 04:02 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Es ist uns schlichtweg unmoeglich (und das war es auch schon immer) zurueck zu verfolgen wie die Bibel (NT + AT) im Gesamten entstand... nur ganz im Groben... aber nicht in der Detailtreue oder "Treffsicherheit" die immer nur stehts vorgegeben wird von den entsprechenden "Vertretern"...

    Geschweige denn eine "unfehlbare Gottes-Authentizitaet" all ihrer Schriften als "gesichert" zu deklairieren...

    Es war ein mehrfach Jahrhundert- (<-- NT) gar Jahrtausend (<-- AT) langer Prozess ihrer Entstehung... wo jeder der uns und sich gegenseitig voellig unbekannten zahlreichen Beteiligten ueber die Generationen gar Kulturen hinweg "nur ein kleines Raedchen" in dieser "ganzen Bibel-Entstehungs-Evolution" war...

    Die rkk hatte hier massgeblich ihre Finger im Spiel beim sog. "NT"... und die herrschende antik-juedische Priesterschafts-Linie beim sog. "AT" (<-- grob gesagt)...

    Und beide Gruppierungen haben ihre Unvertrauenswuerdigkeit in ihrer Geschichte ja nun wirklich durchgehend bewiesen. (in zeitlich historischen Masstab jetzt gesprochen... das "grosse Bild" ausgezoomt)

    Und fuer die (vor allem damalige) rkk gilt im groben und ganzen und vom "Muster" her das gleiche (fuer mich zumindest)
    Beide Gruppierungen gingen nur der Masse hinterher, um ihre Macht nicht zu verlieren.
    Einen Beispiel dazu finden wir im NT, als die Schriftgelehrten und Pharisäer sich von Johannes taufen lassen wollten.

    Jesus hat den Text des AT nicht in Frage gestellt.

    18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. (Mt. 5)
    44 Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. (Lk. 24)

    Eigentlich ist das für jeden Christen Beweis genug.

    Und zum NT sagte Jesus folgendes:

    8 Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. (Apg. 1)
    20 Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. (Joh. 17)

    Selbst die Aposteln sind nicht bis an die Grenzen der Erde gekommen, ja, sie konnten es auch gar nicht.
    Aber ihr Wort, das im NT niedergeschrieben steht, wurde bis an die Grenzen der Welt gebracht.
    So hat sich das prophetische Wort erfüllt:

    2 Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker.
    3 Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort.(Jes. 2)

    So wurde das NT im AT vorhergesagt, und das AT wird durch das NT bestätigt.

    Fuer mich liegt deshalb der "Urtext" immer nur bei Gott selbst (und es ist auch kein "abgeschlossener Kanon"... sondern "ewiges lebendiges Wort").... den man entweder selbst "mit dem spirituellen Herzen" zuhoeren kann... (<--- was "der Hardcore Bibelfundamentalist" nicht begreifen will(?) --> kann(?) was damit gemeint ist... entsprechend seines unverstaendnisses es "ablehnt" meist "radikal"... es nicht selten regelrecht bekaempft...)

    Oder aber auch bei Menschen die eben von Gott "ab einen bestimmten Grad" erfuellt sind...
    Dasselbe lehrt die rkK. Gott spricht weiter durch das Lehramt der Kirche.

    Oder ist es die Heilige Schrift, die von dem Heiland bestimmt wurde, religiöse Streitigkeiten endgültig und unfehlbar zu entscheiden? Die verschiedensten und widersprechendsten Ansichten haben sich von jeher auf die Bibel berufen, und Jeder hat sie in seinem Sinne ausgelegt. Die Menschen tragen ihre Meinungen in sie hinein und lesen sie dann wieder aus ihr heraus. Ein totes Buch, das nicht reden kann und das erst seiner Erklärung durch einen menschlichen Mund bedarf, kann nicht der unfehlbare Lehrer der Welt sein: und die Heilige Schrift, die so viele dunkle und schwer zu erklärende Sätze enthält, ist oft unvermögend, allein die oberste Schiedsrichterin in einem religiösen Streit zu bilden.
    Wenn darum der Heiland nicht wollte, dass religiöse Kämpfe ohne Ende seine Kirche verwirren und die Wahrheit selbst in Gefahr käme, in Lüge verkehrt zu werden, so musste er seine Kirche mit der Gabe der Unfehlbarkeit ausrüsten. Gott stellte die Mutter an die Seite des Kindes und lässt den Menschen aus dem geheiligten Schoße einer Familie emporwachsen. Wird er der Kirche, die sein heiliger Leib und seine auserwählte Braut ist, die er aus seinem Blute zum Heile der Welt schuf, nicht jene Gnaden gegeben haben, die ihr nötig sind, damit sie ihren Beruf auf Erden erfülle? Er verlieh ihr seinen Geist, der von ihm und dem Vater ausgeht: und dieser Geist der Wahrheit und sein fortgesetzter Beistand bewirkt, dass sie von der Wahrheit nicht abweicht und ihr Wort nicht trügt.
    http://www.kath-zdw.ch/maria/texte/D...hen_Kirche.htm

    Und du teilst doch dieselbe Ansicht. Nur daß du für dich dasselbe beanspruchst, ohne ofiziell zum Kirchenamt zu gehören.

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Jesus hat den Text des AT nicht in Frage gestellt.
    Er und seine Nachfolger haben nicht viel von den "AT-mosaischen Gesetzen" uebrig gelassen. Sie haben von den ganzen Pharisaehischen- Schriftpriester-Elite-Kult kaum was uebrig gelassen. "

    Ich bin ein Pragmatiker... fuer mich zaehlt das Ergebnis am Ende woraus ich meine Schluesse ziehe... und nicht (nur) aus der reinen (Buchstaben) Theorie...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist (Mt. 5)
    Unter dem "Gesetz" und "die Propheten" verstand Jesus + Anhaengerschaft aber "die goldene Regel" und "die Gottes- und Naechsten- und Selbstliebe"... was ja nur die "logische Lebens-Fuehrung" ist unter Beruecksichtigung von "Karma", was wiederum nichts anderes ist als "die Richtgeist Erklaerung" nach Jesus: Mit welchen Mass ihr messet, wird euch gemessen werden... "Das Gericht" das gleiche...



    Und in diesem Sinne Jesus was "das Gesetz" ist... ja da wird auch sicherlich in meinen Augen kein "Buchstabe" "des Gesetzes" einfach so weggewischt werden... und mit unschuldig geopferten Blut imho schon gleich gar nicht wie es damals die Antik-Juedische-Priester-Elite Jahrhunderte- gar Jahrtausende lang False-Predigte

    Damals wie ja heute auch noch... deshalb sag ich ja immer: Vom Prinzip her "sind die" immer noch da... und die ganze Zeit da gewesen.., haben nur "die Fahne" gewechselt...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und zum NT sagte Jesus folgendes: [...] (Apg. 1) [...] (Joh. 17)
    Apg. 1,8 spricht kein Wort von einer "NT-Bibel"... sondern viel mehr von dem von was ich die ganze Zeit eher rede :-) ... naemlich von einer "Inspiration Gottes"...

    Und die Joh. Stelle spricht genauso wenig von "einem NT"... auch da geht es um etwas voellig anderes.
    Mir kommts so vor dass wenn Du irgendwo etwas von einem "Wort" in der Bibel liest dass das bei Dir autmoatisch "Bibel" bedeutet... allein nur bzgl. des NTs ist das aber schon ein Zirkelschluss...


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und du teilst doch dieselbe Ansicht. Nur daß du für dich dasselbe beanspruchst, ohne ofiziell zum Kirchenamt zu gehören.
    Nee Ed... du verstehst einfach kein einziges Wort vom Sinn her was ich meine...

    Jetzt bin ich aber ja nur ein ganz normaler durchschnittlicher Mensch der sich ja, denke/hoffe ich :-), eingermassen verstaendlich und klar und deutlich in ganz normaler heutiger Sprache schriftlich ausdrueckt...

    Wenn Du aber bei mir schon stehts derart schwer die Dinge immer falsch auffast und mir nahezu jedesmal das Wort vom Sinn her im Mund umdrehst (bewust oder unbewust... lass ich offen... imho: Beides... mal so mal so) ...

    So denk ich mir dann halt... was kommt dann erst dabei raus... bei derart Alten religioesen Schriften und "uebersetzte Sprachen" wie es bei der Bibel ja nunmal der Fall ist... nicht selten auch noch "im Mehrklang" "recht Mystisch" geschrieben (was dir ja zu allem auch noch ein feindlicher Dorn im Auge in Wahrheit ist).... tausende und aber tausende Jahre alt die zudem auch noch wer weis wie oft "gefiltert" und uebersetzt" und "redaktionell Bearbeitet" wurden bis sie uns so vorliegen wie sie es heute nunmal tun?

    Sinnlos kommt mir das vor...
    Geändert von net.krel (22.04.2016 um 10:02 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Nee Ed... du verstehst einfach kein einziges Wort vom Sinn her was ich meine...
    Sehr gut. Dein Verständnis der Bibel und deine Haltung zu ihr ist von der rkK geprägt worden.

    Jetzt bin ich aber ja nur ein ganz normaler durchschnittlicher Mensch
    Der für sich dasselbe beansprucht, was die rkK für ihr Lehramt.

    So denk ich mir dann halt... was kommt dann erst dabei raus... bei derart Alten religioesen Schriften und "uebersetzte Sprachen" wie es bei der Bibel ja nunmal der Fall ist... nicht selten auch noch "im Mehrklang" "recht Mystisch" geschrieben (was dir ja zu allem auch noch ein feindlicher Dorn im Auge in Wahrheit ist).... tausende und aber tausende Jahre alt die zudem auch noch wer weis wie oft "gefiltert" und uebersetzt" und "redaktionell Bearbeitet" wurden bis sie uns so vorliegen wie sie es heute nunmal tun?

    Sinnlos kommt mir das vor...
    Genau dasselbe, was die rkK in dem Link über die Bibel sagt, nur halt mit anderen Worten ausgedrückt.

    Das Heidentum konnte noch nie verstehen, wie soll Gott durch eine Schrift reden.
    Er muß es immer nur durch lebende Menschen tun: Schamanen, Wahrsager, Hellseher, Orakel, Priester, u.s.w. u.s.f.
    Nur in Israel wurde Gott durch die Schrift presentiert.
    Und Priester, wie auch Könige, hatten sich an die Schrift zu halten.
    Darin zeigte sich ihr Gehorsam Gott gegenüber.
    Geändert von ed (22.04.2016 um 10:35 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Das Heidentum konnte noch nie verstehen, wie soll Gott durch eine Schrift reden.
    Er muß es immer nur durch lebende Menschen tun: Schamanen, Wahrsager, Hellseher, Orakel, Priester, u.s.w. u.s.f.
    Nur in Israel wurde Gott durch die Schrift presentiert.
    Und Priester, wie auch Könige, hatten sich an die Schrift zu halten.
    Darin zeigte sich ihr Gehorsam Gott gegenüber.
    Ach, nein, das konnte es nicht? Man hätte ja nur aufschreiben müssen, was gesagt wurde. Und außer der Bibel gibt es ja noch andere heilige Bücher, durch die Gott zu den Menschen sprach. Die Bhagavadgita, die Upanishaden, ja sogar der Koran nimmt das in Anspruch.
    Auch die
    Hindus haben ihre Pandits - die Schriftgelehrten. Aber die sind genauso wenig angesehen, wie die christlichen Schriftgelehrten. Aber heilige Männer, die können nicht nur das gegenwärtige Wort Gottes verkündigen und genau in die Situation des fragenden Menschen hineinsprechen. Das ist dann was wirklich zutrefffendes. Vor allem können sie den Weg zum Heil aufzeigen, was ein Schriftgelehrter niemals kann.
    Alles Aufgeschriebene dient nur dazu ebenso Gott vertrauen zu lernen, wie diejenigen, die zu ihrer Zeit das lebendige, unmittelbare Wort empfingen. Das Vertrauen soll wachsen. Der Mensch soll verändert werden. Darauf kommt es an!

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Ed, Dir fehlt wohl etwas ganz entscheidendes: Die Fähigkeit selbständig zu denken!
    Das sagst ausgerechnet du. Alles was du hier über die Bibel geschrieben hast, habe ich zur Genüge in der Sowjetunion von Atheisten gehört.
    Von dir ist nichts Neues gekommen.

    Versuche einmal heraus zu finden, welche Religion Gott hat!
    Du bist es doch, der von der wahren Religion geschrieben hat.
    Bei mir dagegen hat Gott nichts mit Religion zu tun. Genau so wie die Bibel nichts mit Religion zu tun hat.

    Zum Verständnis, ich schreibe hier nicht um Dich von Deiner rk Organisation weg zu bringen.
    Ich gehöre zu keiner Organisation, und schon gar nicht zur rk. Und das weißt du auch seht gut, denn ich habe es mehrmal erwähnt.
    Aber hier handelst du wie immer, bösartig-verleumderisch-provokant.

    Ich schreibe für die, die wirklich auf der Suche nach der Schöpfungs-Wahrheit sind. Die noch einen Funken Sehnsucht in sich haben, diese Wahrheit zu finden. Für diese darf ich Wegweiser sein,
    Wohin? In die Selbstverwirklichung?

    jedoch haben Wegweiser die Angewohnheit nicht mit zu gehen. Sie zeigen nur. Gehen muss dann ein jeder selbst, wohin auch immer.
    Das sagt schon alles aus. Du schickst die Menschen auf den Weg, denn du selbst nicht kennst. Hauptsache sie vom Weg Christi abzubringen.

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Ach, nein, das konnte es nicht? Man hätte ja nur aufschreiben müssen, was gesagt wurde.
    Von wem?

    Und außer der Bibel gibt es ja noch andere heilige Bücher, durch die Gott zu den Menschen sprach. Die Bhagavadgita, die Upanishaden,
    Der Ausdruck heilige Schriften ist nicht hinduistisch und entstammt einer westlichen Terminologie.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schriften_des_Hinduismus

    Der Hinduismus kennt also keine heilige Schrift, wie es in den abraamitischen Religionen der Fall ist.
    Es sind die westlichen Religionswissenschaftler, die die hinduistische Schriften mit dem westlichen Maß messen.

    ja sogar der Koran nimmt das in Anspruch.
    Der Koran erhebt den Anspruch, aber nur als Bestätigung der früheren Offenbarungen (der Bibel).

    Alles Aufgeschriebene dient nur dazu ebenso Gott vertrauen zu lernen, wie diejenigen, die zu ihrer Zeit das lebendige, unmittelbare Wort empfingen. Das Vertrauen soll wachsen. Der Mensch soll verändert werden. Darauf kommt es an!
    Richtig.
    Wenn man aber das aufgeschriebene Wort in Frage stellt, wie soll dann das Vertrauen wachsen?

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Dein Verständnis der Bibel und deine Haltung zu ihr ist von der rkK geprägt worden.
    Nein Ed auch das stimmt schlichtweg nicht. Viel treffender ist: Dem rkk Verstaendnis "was die Bibel" sei... diesem stimme ich nicht zu...

    Gerade diese "Praegung" hab ich erst noch gar nie "gehabt" weil schon immer verworfen... Aber du und die meisten Christen nicht... es ist wie so oft bei unseren Ansichten einfach umgekehrt :-)

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Der für sich dasselbe beansprucht, was die rkK für ihr Lehramt.
    Wenn du damit "die Auslegung" meinst ... ja das koennte man ja dann letztendlich jeden Menschen "vorwerfen"... der die Bibel fuer sich persoenlich Auslegt... dass "er fuer sich das gleiche beansprucht was die rkk fuer sich "im Allgemeinen" beansprucht... auch Dir. Denn auch Du kommst ja nicht herum die Bibel "auszulegen"... sie legt sich ja nicht selbst aus. Sie ist ja substantiell ja erstmal nur ein Buch.


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Genau dasselbe, was die rkK in dem Link über die Bibel sagt, nur halt mit anderen Worten ausgedrückt.
    Nee Nee Ed. Meine Gesamt Aussage ist da schon eine ziemlich andere. Mitunter enthaelt sie eben dass ich die damalige rkk erst gar nicht fuer "Kanonisierungs-Vertrauensdwuerdig" halte... das sagt die rkk garantiert nicht ueber ihre daran beteiligten Kirch-Vaeter ...

    Und noch vieles mehr...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Das Heidentum konnte noch nie verstehen, wie soll Gott durch eine Schrift reden.
    Ich kenn jetzt das "Heidentum" nicht... aber Gott "redet" auch in meinen Augen nicht "durch eine Schrift"... sondern immer (zuerst aber auch ganz generell) durch Menschen.

    Und diese (oder eher deren Nachfolger der Nachfolger der Nachfogler etc...) schrieben das dann, nach ihrem spirituellen Horizont dann auf... um es eben der Nachwelt zu Ueberliefern... und andere wiederum. HHunderte sogar Tausende Jahre spaeter (AT) entschieden aus der Vielzahl solcher Ueberlieferungen "was Wort Gottes" daraus sein "durfte" und was nicht...

    Ich kritisiere niemals "Gottes Wort"... das wuerd mir nicht im Traum einfallen. Das liegt ja auf der Hand... (wenn, dann wuerde das nur "unbewust-indirekt" geschehen... bewust aber sicherlich nicht)

    Ich misstraue wenn man so will "den Menschen" die (damals) bestimmten was "Wort Gottes" sei... und was nicht. Eben der Kanonisierungspriozess der Bibel.

    Und natuerlich auch viele Interpretationen dergleichen.

    Das ist also ein Unterschied...

    Und orientieren tu ich mich dabei an das was im NT als "die Fruechte des Geistes" bezeichnet wird...

    Es ist nicht so dass ich alles im NT generell ablehne... hab ich aber nun echt schon oft genug gesagt find ich. Waer auch mal gut Du wuerdest das zur Kenntnis nehmen... oder?

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Er muß es immer nur durch lebende Menschen tun: Schamanen, Wahrsager, Hellseher, Orakel, Priester, u.s.w. u.s.f.
    In jeder Kultur werden solche Menschen halt anders von uns genannt... "Propheten" nennen wir sie halt in der antik-juedischen Kultur... und zu Jesus sagen wir anstatt "Guru" eben "Sohn Gottes"...

    Und Falsche Propheten/Priester gab es halt auch schon immer... das behaupte ja nicht nur ich... das ist ja wirklich auch Allgmeinwissen (manche sagen sogar es gibt nur "falsche Propheten" und Gott sei ein "Irrtum"...)

    Ansonsten aber: Ja... Gott hat immer durch Menschen quasi gesprochen... Durch die Propheten zB damals.. durch Jesus... und auch in meine Augen sicherlich auch durch die Apostel und Juenger und wer weis durch welche Menschen nicht noch alles...

    Bzw. ich wuerd es anders formulieren in etwa so dass Menschen die dem "Geist Gottes" innerlich nahe standen es schon immer gab. Manche so nahe eben wie Jesus dass er von sich sogar sagen Konnte dass er und sein Vater "in Einheit" sind...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Nur in Israel wurde Gott durch die Schrift presentiert.
    Zuerst durch die Propheten... die Aufzeichnungen ihrer Aussagen kam erst danach... es geht ja auch kaum anders. Ich zumindest kenne jetzt niemand der sagt Gott hat den Stift genommen und selbst geschrieben.

    Es ist eigentlich - in Gewisser Weise - "traurig" bzw. stellt auch eine Art "Selbstzeugnis" der (damaligen als auch heutigen) Menschheit dar, Gottes Wort ueberhaupt "aufschreiben" zu muessen und sich da nicht selten ja regelerecht "krampfhaft" festhalten zu muessen...

    Denn das zeugt ja nur davon, dass die Menschen (bzw. der religioese Mainstream) es offensichtlich verlernt hat, "ihren ultimativen Vater/Mutter innerlich Nahe zu stehen".... auf "ihn direkt zu hoeren" was er in ihr Herz jeden einzelnen sagt... wenn sie es woanders "nachlesen" muessen.

    Warum musste denn Gott staendig immer neue Propheten erst "senden" zB nach Israel? Eben... weil sich stehts eine False-Priesterschaft mit der Zeit gebildet hat die alles "mit ihren Luegengriffeln" (Jer 8,8) verzerrten... Die Wahrheit zur Luege und die Leuge zur Wahrheit gemacht und das dann "wir sind Weise" nannten (ca. Jer 8,7)

    Und kamen dann die Propheten... wuerden sie von eben diesen abgelehnt, verfolgt, verruteilt und ermordet...

    Das sagte ja nicht (nur) ich... so sagts ja die Bibel selbst... AT und NT...

    Und daran hat sich vom Prinzip her imho jetzt nicht so viel gaendert... wenngleich ich schon Fortschritt meine da religioens-historisch zu sehen... so ist es ja nicht. So ganz einfach wird heut niemand mehr gesteinigt und gekreuztigt und Gefoltert in der Regel.... Aber Mundtod machen und Diskriminieren... das ist schon noch weit vertreten...

    Und auch heute noch klammern sich die (religioesen) Leute an ihre Schriften.... warum? (ich frage das jetzt Wertfrei und ganz Neutral)...

    Eben... "Christentum-Global" betrachtet sind sie da (eigentlich leider) offensichtlich noch Notwendig...

    Die eigentlich Lehre Jesus war in meinen Augen, dem Menschen lehren, wie sie mit Gott (wieder) in Einheit kommen... und wenn dies geschehen waere (global) dann braeuchte es auch keine "schriftliche Anleitung" mehr...

    Aber das ist, imho, noch ein sehr langer Weg...
    Geändert von net.krel (22.04.2016 um 16:32 Uhr)


 

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