Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 20 von 24

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Ist es den nicht mehr als berechtig, alles was "die" ueberliefert in ihren(!) zB Moses Schriften.. alles was durch deren "Haende" ueberlliefert jemals wurde.... all das auf das (ich sag mal -->) "empfindlichste und genaueste" zu pruefen?
    Prüfen: Ja. Aber bist du denn derjenige, der so prüfen kann? Dazu musst du doch selber genauestens Bescheid wissen.

    Oder willst du die Texte nur überfliegen und alles, was dir nicht sofort einleuchtet, als böse einstufen? Ich bin sicher, dass viele es genauso machen und einfach sagen "ich hab Gott richtig verstanden, und jetzt nehm ich mir die Bibel vor" und zu vernichtenden Urteilen kommen, aber das ist ja wohl keine "empfindliche und genaue Prüfung", sondern nur ein Abgleich mit den eigenen Denkschubladen.

    Wirklich rausfinden, was hinter diesen ganzen alttestamentlichen Geboten steckt, ist eine Wissenschaft und weit mehr als ein Lebenswerk.
    Geändert von Sunigol (24.03.2016 um 12:49 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Das hat doch nichts mit "einleuchten" zu tun. Mir "leuchten" die "kritischen Aussagen" in Moses schon ein... so schwer sind diese (Aussagen) ja nicht zu verstehen dass man da jetzt eine Generationen-Wissenschaft draus machen muss (was ja eh der Fall seit tausenden Jahren ist.. und genauso unterschiedlich die Ergebnisse sind)...

    Nein... sondern ich lehne sie so wie sie dastehen von Inhalt her ab... (und du ja eigentlich auch bzgl. zB "der Beschneidung"... du sagst ja selbst dass "das Hautfetzchen" nichts mit dem Bund Gottes zu tun hat... so wie es im AT "geschreiben steht"... oder? )

    Der unterschied ist (wenn ich Deine Argumetnations-Richtung richtig verstehe) wie gesagt nur: Dass Du eher gute Intentionen vermutest... und ich schlechte.

    Zuerst hast Du gemeint ich wuerde "aussersinnlichen Kontakt zu Paulus" ja haben muessen bei meiner "Zustimmung" seiner (scharfen) Kritik so wie es alle uebersetzungen hergeben... dann, nachdem ich dir sagte dass ich die Paulus Briefe halt doch schon einige Jaherlichen kenne sagst Du Sinngemaess nun "auch das reicht nicht... das sei nun eine "Generationen-Wissenschaft" um ueberhuapt eine Aussage treffen zu koennen....

    Wenn das so waere dann waer die Bibel fuer den Otto-Normalo quasi nur ein "zu glaubendes Buch"... wo man keine negativen Beurteilungen treffen duerfe wei das ja kein einzelner Mensch mache koenne/duerfe...

    Auf meine Begruendungen bist Du nicht eingegangen Sunigol...

    Was sagst Du zB zu:

    "Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?' (Apg 7,52) ...

    Waere die passende Antwort drauf auch gewesen : "Bist du denn derjenige, der das so prüfen kann? Dazu musst du doch selber genauestens Bescheid wissen. Oder willst du die Texte nur überfliegen und alles, was dir nicht sofort einleuchtet, als böse einstufen? "

    Stephanus war ja auch nur ein einfacher Mensch wie ja alle Juenger Jesus... wie kam er zu solch einer "boesen" Beurteilung?

  3. #3

    Standard

    Die Geschlechtsorgane bescheren dem Mensch große (wenn nicht die größte) fleischliche lust. Was der gefallene Mensch pervertiert, so daß sie zum Kult wird. Oft zum verbrecherischen. Sodom und Gomorra.
    Beim Mensch sollte aber Gott an erster Stelle sein. Was die Beschneidung auch bedeuten sollte. Das Organ der größten Fleischlichen Lust beschnitten, in Schranken gewiesen. Die größte Lust findet dieser Mensch nicht im Sex, sondern in Gott. Diese Einstellung sollte beim Mensch sein, ohne der die Beschneidung wertlos ist. Was Paulus auch schreibt, indem er auf Abraham verweist, dem die Beschneidung gegeben wurde.

    Zur Zeit Abrahams herrschten ziemlich rauhe Sitten. Selbst für Abraham waren Menschenopfer nichts Schreckliches. Die Versuchung bestand darin, daß er seinen einzigen Sohn opfern sollte, von dem gesagt wurde, daß von ihm kommt der Same Abrahams, in dem alle Völker der Erde gesegnet werden sollen. Und jetzt sollte Abraham diesen einzigen Sohn opfern, wo der noch nicht mal erwachsen ist? Wie wird dann die Verheißung Gottes in Erfüllung gehen? Das war Abrahams Versuchung. Und nicht Menschenopfer.

    Das animistische Denken beschäftigt sich allgemein mit dem Tod und dem Bösen.
    Der Animist sucht immer nach Mitteln, um sich vor dem Bösen zu schützen.
    Körperverstümmelungen und Tätowierungen nach Todesfällen werden als Schutzzeichen angewendet, um die bösen Totengeister abzuwehren.
    Sich selbst zugefügte Wunden können als Öffnungen angesehen werden, die es den guten Geistern erlauben, in den Körper einzutreten und die bösen Geister abzuwehren.
    Da alles Körperliche ein geistiges Gegenstück hat, können solche Wunden nur verstanden werden, wenn man die geistliche Bedeutung dieser Riten kennt.
    http://www.hcjb.de/uploads/media/Animismus.pdf

    Und bei Abraham sollte die Beschneidung ein Zeichen des Bundes mit Gott sein, an dem Abraham seine größte Lust hat, und der über allen Geistern steht. Was dem Mensch jegliche Angst vor diesen Geistern nehmen sollte. Bei richtigem Verständnis.
    Nur funkzionierte es nicht wirklich. Israel hat sich sehr oft der Verehrung anderer Götter/Geistern zugewandt. Und schon bei den Propheten kommt der Gedanke auf, daß es eine Beschneidung am Herzen bedarf. Das heißt, die richtige Einstellung.

    Paulus greift diesen Gedanken auf, und bezieht die Beschneidung am Herzen auf den Sinn der Taufe: Als Sünder gestorben. Tot für die Sünde.
    Solche brauchen keine Beschneidung am Körper.

    Und der Unterschied zwischen mänlicher und weiblicher Beschneidung liegt auf der Hand. Da bin mit Sunigol einer Meinung.
    Geändert von ed (24.03.2016 um 15:52 Uhr)


 

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •