Das animistische Denken beschäftigt sich allgemein mit dem Tod und dem Bösen.
Der Animist sucht immer nach Mitteln, um sich vor dem Bösen zu schützen.
Körperverstümmelungen und Tätowierungen nach Todesfällen werden als Schutzzeichen angewendet, um die bösen Totengeister abzuwehren.
Sich selbst zugefügte Wunden können als Öffnungen angesehen werden, die es den guten Geistern erlauben, in den Körper einzutreten und die bösen Geister abzuwehren.
Da alles Körperliche ein geistiges Gegenstück hat, können solche Wunden nur verstanden werden, wenn man die geistliche Bedeutung dieser Riten kennt.
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