Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
"Die ost- und westpreußischen Mennoniten zeigten bereits im September 1933 in einem Telegramm an Hitler offene Unterstützung für das neue Regime, und die norddeutschen Mennoniten entbanden die jungen Männer noch vor der Einführung der Wehrpflicht von der Praxis, den Militärdienst zu verweigern, womit sie sich in beiden Fällen deutlich von ihren pazifistischen Wurzeln lösten.
Mein Opa siedelte noch vor der Revolution nach Sibirien um, weil es dort gemäß Stolypins Reform Land gegeben hat. Die Bauernbank gab den Umsiedlern zinslosen Kredit, 200 Rubel. Eine Kuh kostete damals 5 Rubel.
Und in den 30er Jahren zog er weiter nach dem Fernen Osten. Wärend alle seine Verwandte in Ukraina geblieben waren.
Als die Deutschen Ukraina eingenommen hatten, gingen viele Jungs freiwillig in die SS.
Und als der Krieg vorbei war, wurden alle, die auf deutscher Seite gekämpf hatten, zu zehn Jahren Lager verdonnert. Natürlich wer geschnappt wurde.

Jesus sagte: "Was ihr auf Erden bindet, das wird auch im Himmel gebunden sein."
Sie haben sich mit dem Wort gebunden, daß sie keine Gewehre in die Hand nehmen. Dabei hätten sie bleiben sollen. Unter allen Umständen.
Weil sie aber dieses Wort gebrochen haben, kam die Strafe. Und nicht nur auf die Schuldigen. Alle Deutschen hatten darunter zu Leiden. Die deutschen Kolonien in Ukraina wurden dicht gemacht, und die Menschen nach Kasachstan (und weiter) umgesiedelt.

3 Wenn du vor Gott ein Gelübde abgelegt hast, dann zögere nicht, es zu erfüllen! Menschen, die leichtfertige Versprechungen machen, gefallen Gott nicht - darum tu, was du ihm geschworen hast!
4 Besser du versprichst gar nichts, als dass du ein Versprechen nicht hältst!
5 Leg kein unbedachtes Gelübde ab, sonst lädst du Schuld auf dich! ... (Koh. 5)