Ergebnis 1 bis 10 von 298

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Hallo net.krel,

    Zitat Zitat von Plueschmors
    Die Sünde ist der Mensch ja los, wenn er tot ist.
    Zitat Zitat von net.krel
    Halte ich fuer eine "Falle" das zu denken/glauben... Wie kommst Du eigentlich darauf dass es (angeblich) der Zeitpunkt des "leiblichen Todes" sei? ... der einem ab dann von seinen (karmischen) "Suenden" "er-loesen" wuerde? Erschliest sich mir nicht...
    mit dem Tod "bezahlen" wir sozusagen unsere Sünde, wie Paulus sagt Röm 6,23:
    Der Lohn der Sünde ist der Tod.
    und Röm 6,7:
    Wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
    Das Leben wir hier auf Erden im Glauben, dort aber im Schauen.

    Liebe Grüße,
    P.

  2. #2

    Standard

    Das beantwortet aber nicht meine Frage @P. ... das ist einfach nur eine biblisch abgeleitete... vor allem dogmatische ""Antwort""(?) gewesen... die zudem auch noch hochkaraetig "Interpretiert" ist.

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    Das Leben wir hier auf Erden im Glauben, dort aber im Schauen.
    hehe ja ich weis schon wie du das meinst...

    Ich seh das uebrigens gar nicht mal so anders... bin auch der Ansicht dass nicht wenige da(nach) sicherlich noch recht "schauen" werden :-)

  3. #3

    Standard

    Hi,

    Zitat Zitat von net.krel
    Das beantwortet aber nicht meine Frage @P. ...
    vielleicht habe ich Dich nicht recht verstanden?

    Zitat Zitat von net.krel
    Das ist einfach nur eine biblisch abgeleitete... vor allem dogmatische ""Antwort""(?) gewesen... die zudem auch noch hochkaraetig "Interpretiert" ist.
    Von woher soll ich denn sonst ableiten in einem christlichen Forum? Natürlich ist die Bibel in Sachen Erkenntnis für Christen allererste Wahl. Daß diese Bibel der Interpretation bedarf ist ja klar. Was würde aus der Bibel für ein Unfug, wenn man der Interpretation den Abschied gäbe? Das tun ja noch nicht einmal die strengsten Biblizisten. Wäre auch komisch, wenn plötzlich gelehrt würde, Jesus sei ein Brot o.ä.

    Was ist denn Deine Meinung dazu?

    LG,
    P.

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    Was ist denn Deine Meinung dazu?
    Bzgl. den Suenden des Menschens? Da bin ich der Ansicht dass der leibliche Tod diesbzgl. keine nennenswerte Rolle spielt bzgl. "der Vergebung" ihrer.
    Ich hab es noch nie verstanden warum dieser "Tag" da als "Stichtag" gelten soll? Wo ist der Zusmmenhang? Der fehlt mir da einfach...

    Um es ueberspitzt und sicherlich auch etwas plakativ zu sagen: Wenn mir die Hand abgehackt wird... dann verschwinden "die Suenden" ja auch nicht einfach so.... Aehnlilch seh ich es mit unseren koerperlichen Tod. Das ist in meinen Augen also genauso wenig "solch ein Stichtag"... die nachvollziehbare Begruendung fehlt mir da einfach. Einfach so blind glauben war noch nie meine "Staerke"(?)... ich will es schon "fassen" koennen auch.

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    Was ist denn Deine Meinung dazu?
    Bzgl. Der Bibel und das diese (angeblich) hoechste Richtschnur sein soll?
    Auch das seh ich anders... sehr.

    Man muss selbst "geistlich" sein... sprich: Die geistigen Dinge suchen... die Zusammenhaenge erfassen und begreifen wollen in dem man (zB im Gebet) um die "rechte Erkentnis" bittet.. dass man "sie" als solche "erkennen" moege... Das ist fuer mich zumidnest das A und O...

    Die Bibel mag man dazu benuetzen oder auch nicht... sie ist eh durch und durch reine Auslegungssangelegneheit... ohne eigene innere Geistlichkeit aber nuetzt sie, find ich, wenig bis gar gleich nichts. Mit innerer Geistlichkeit jedoch erkennt man ueberall - wo es auch immer ist - "Gottes Wort"... nicht nur in der Bibel wie es die "Biblizisten" meinen...

    Die "Kirchlichkeit" hat ihre(!) Bibel(n) zum hoechsten Gott erklaert wenn man so will.
    Mein streben liegt aber sicherlich nicht im Biblizismus... sondern wenn dann schon in der "Geistlichkeit"... Will jetzt zwar nicht sagen das ich sonderlich "geistlich" waer, allerhoechstens maessiger Durchschintt (wenn ueberhaupt)... aber llieber noch das als in die Falle des "Bibelfundamentalismus" zu tappen.

  5. #5

    Standard

    Hallo net.krel,

    Zitat Zitat von net.krel
    Bzgl. den Suenden des Menschens? Da bin ich der Ansicht dass der leibliche Tod diesbzgl. keine nennenswerte Rolle spielt bzgl. "der Vergebung" ihrer.
    der leibliche Tod vergibt keine Sünde, sondern macht, daß sie aufhört. Sünde ist etwas, was das Leben des Menschen angeht: Menschen werden in Sünden empfangen und sterben in der Regel darin. Doch wenn sie tot sind, haben Sünde und das Sündigen ein Ende. Darum hat auch das Beten für Tote keinen Sinn.

    Zitat Zitat von net.krel
    Ich hab es noch nie verstanden warum dieser "Tag" da als "Stichtag" gelten soll? Wo ist der Zusmmenhang? Der fehlt mir da einfach...
    Der Tod markiert das Ende des Abenteuers Leben. Danach müssen wir schauen, wie Gott dieses Leben beurteilt.

    Zitat Zitat von net.krel
    Man muss selbst "geistlich" sein... sprich: Die geistigen Dinge suchen... die Zusammenhaenge erfassen und begreifen wollen in dem man (zB im Gebet) um die "rechte Erkentnis" bittet.. dass man "sie" als solche "erkennen" moege... Das ist fuer mich zumidnest das A und O...
    Daran tust Du auch gut, ganz ohne Zweifel; obgleich "A und O" für mich natürlich etwas anderes ist...

    Zitat Zitat von net.krel
    Die Bibel mag man dazu benuetzen oder auch nicht... sie ist eh durch und durch reine Auslegungssangelegneheit... ohne eigene innere Geistlichkeit aber nuetzt sie, find ich, wenig bis gar gleich nichts. Mit innerer Geistlichkeit jedoch erkennt man ueberall - wo es auch immer ist - "Gottes Wort"... nicht nur in der Bibel wie es die "Biblizisten" meinen...
    Das ist leichter gesagt als getan, daraus sind schon viele Schwärmer und Sekten entstanden, die meinten, man bedürfe des Wortes Gottes in Form der Bibel nicht mehr. Ich meine, daß die Bibel einen sehr wesentlichen Teil zur Gotteserkenntnis beiträgt.

    Zitat Zitat von net.krel
    Mein streben liegt aber sicherlich nicht im Biblizismus... sondern wenn dann schon in der "Geistlichkeit"... Will jetzt zwar nicht sagen das ich sonderlich "geistlich" waer, allerhoechstens maessiger Durchschintt (wenn ueberhaupt)... aber llieber noch das als in die Falle des "Bibelfundamentalismus" zu tappen.
    Man sollte aber auch nicht auf der anderen Seite vom Pferd fallen, indem man der Bibel bestenfalls noch historische oder theologische Bedeutung zumißt. Es ist auch nicht jeder gleich ein "Bibelfundamentalist", der täglich aus ihr Kraft und Freude schöpft.

    Liebe Grüße,
    P.

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    der leibliche Tod vergibt keine Sünde, sondern macht, daß sie aufhört. Sünde ist etwas, was das Leben des Menschen angeht: Menschen werden in Sünden empfangen und sterben in der Regel darin. Doch wenn sie tot sind, haben Sünde und das Sündigen ein Ende.
    Aus der Sicht der: "nur-1-Leben-gibt-es-und-danach-die-ultimative-Entscheidung-ob-ewiger-Himmel-oder-ewige-Hoelle"- Ideologie... bleibt einem ja auch nicht mehr viel uebrig als es eben auch so zu sehen....

    (siehe auch oben das Video... der Fundi-Islam teilt sich da das gleiche s/w Weltbild...kleidet es nur mit anderen Namen/Figuren/Woertern/Buechern ein... )

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    Das ist leichter gesagt als getan, daraus sind schon viele Schwärmer und Sekten entstanden, die meinten, man bedürfe des Wortes Gottes in Form der Bibel nicht mehr. Ich meine, daß die Bibel einen sehr wesentlichen Teil zur Gotteserkenntnis beiträgt.
    Wobei das nicht mein Punkt war... Mein Punkt war, dass das sog. "Wort Gottes", sofern man ihm nahe steht, ueberall zu entdecken ist... und nicht nur allein in der Bibel wie es der Bibelfundametnalismus einem meint vorschreiben zu muessen/duerfen/koennen...



    Ich find das liegt eignetlich auch auf der Hand...
    Der Bibelfundamentalismus versucht staendig dem "Wort Gottes" Grenzen aufzusetzen (was natuerlich von Afnang an zum Scheitern verurteilt ist)...

    Grenzen, wo "Gottes Geist" wehen darf (naemlich nur in der Bibel)... und wo nicht (--> "der ganze Rest"...)

    Und dann nennen sich ausgerechnet auch noch alle(!) B-Fun.isten "Neu- bzw. Wiedergeborene Christen"...

    Folgendes ist ihnen aber, zumidnest meiner Beobachtung nach, nicht nur vom Sinn her voellig unbekannt... sondern sie lehnen es in nahezu allen Faellen radikal ab (wie man immer und immer wieder im Dialog merkt)

    "Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist." (Joh 3,8)

    Das sagte Jesus nach den Joh. Evangelium zum Thema "Neu geboren sein"...

    Da ist in meinen Augen kein Platz fuer: "Gottes Wort spricht nur in der Bibel zum Menschen... und sonst nirgendwo anders... nur in der Bibel braust sein Wind... sonst nirgends... versucht es erst gar nicht wo anders auschau zu halten... ihr macht euch da nur zur Sekte und Schwaermern" (<-- der gleiche Vorwurf uebrigens den sie, die damaligen B-Fundis, Jesus auch machten... nebst anderen schweren falschen Verleugnungen und Anschuldigungen und Denunzierungen... )
    Geändert von net.krel (06.04.2016 um 17:57 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Hey Net,

    Zitat Zitat von net.krel
    Aus der Sicht der: "nur-1-Leben-gibt-es-und-danach-die-ultimative-Entscheidung-ob-ewiger-Himmel-oder-ewige-Hoelle"- Ideologie... bleibt einem ja auch nicht mehr viel uebrig als es eben auch so zu sehen.... [...] der Fundi-Islam teilt sich da das gleiche s/w Weltbild...
    christlich-jüdischer Glaube kennt nun einmal keine Reinkarnationslehre o.ä. Wie haben dieses eine Leben - und dann das Gericht. Das sieht auch der Islam so, richtig. Dazu bedarf es allerdings keines Fundamentalismus, das bekennen auch alle liberalen Juden, Christen und Muslime.

    Zitat Zitat von net.krel
    Mein Punkt war, dass das sog. "Wort Gottes", sofern man ihm nahe steht, ueberall zu entdecken ist... und nicht nur allein in der Bibel wie es der Bibelfundametnalismus einem meint vorschreiben zu muessen/duerfen/koennen...
    Offenbarungen Gottes gibt es auch außerhalb der Bibel, gar keine Frage. Und das ist sogar biblisch belegt in Form von Erscheinungen, in der Geschichte, Gesichte, Lose, Propheten, in der Schöpfung, durch Träume, Wunder und Zeichen... Es ist auch klar, daß die Bibel nicht Gott ist, wobei manche Biblizisten Schwierigkeiten haben, zwischen Gott und seinem Wort zu trennen, so daß eine ungesunde Bibliolatrie entsteht, da warnst Du sicher zurecht und ich nehme an, Du hast einige Erfahrung mit solchen Leuten.

    Zitat Zitat von net.krel
    Der Bibelfundamentalismus versucht staendig dem "Wort Gottes" Grenzen aufzusetzen (was natuerlich von Afnang an zum Scheitern verurteilt ist)...
    Du meinst, wie die Pharisäer ständig Jesus Grenzen zu setzen versuchten mit dem Hinweis auf das Wort Gottes?




    Zitat Zitat von net.krel
    Grenzen, wo "Gottes Geist" wehen darf (naemlich nur in der Bibel)... und wo nicht (--> "der ganze Rest"...)
    Hahahahaha... Ja, ich habe da auch so meine Erfahrungen...

    Zitat Zitat von net.krel
    "Gottes Wort spricht nur in der Bibel zum Menschen... und sonst nirgendwo anders... nur in der Bibel braust sein Wind... sonst nirgends... versucht es erst gar nicht wo anders auschau zu halten... ihr macht euch da nur zur Sekte und Schwaermern...
    Ich sage mal so: Es ist natürlich gut, auf dem Grund der Schrift zu stehen, um tatsächlich Spaltung, Sekten und Schwärmer zu verhindern, dazu ist die Bibel auch geschrieben worden, um die Wahrheit gleichsam unveränderlich zu fixieren für alle nachfolgenden Generationen. Letztlich ist die Bibel aber "nur" ein Wegweiser zu Gott und nicht Gott selbst.

    Und wenn man als Christ nun bibelfremde Lehren bringt und dennoch Christ heißen will - siehe etwa die "Deutschen Christen" im Dritten Reich -, dann muß man sich schon auf die Grundlage Bibel einigen, sonst ist nämlich jeder Christ, der es sein will, und alles wäre gleichgültig.

    Wie will z.B. ein Reinkarnationsgläubiger Christ sein und warum? Hat doch sein Glaube weder Grund noch Halt in der Schrift. Ich bin ja auch nicht Mitglied bei der Linken und juble der NPD zu und will trotzdem Linker heißen usw. Im Nudelforum wird eben über Nudeln gesprochen und nicht über Kartoffeln.

    Liebe Grüße,
    P.

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von Plueschmors Beitrag anzeigen
    mit dem Tod "bezahlen" wir sozusagen unsere Sünde, wie Paulus sagt Röm 6,23: und Röm 6,7:

    Das Leben wir hier auf Erden im Glauben, dort aber im Schauen.

    Liebe Grüße,
    P.
    Offenbar hast Du den Zusammenhang dieser Bibelstellen außer acht gelassen. Lies mal von Vers 1 an, dann siehst Du, dass wir so auf Erden leben sollten, als hätten wir die Sünde nicht. Also aus einem neuen Bewusstsein, damit wir das alte nicht ewig fortpflanzen.
    Der physische Tod ist immer noch ein Zeichen der Herrschaft der Sünde im Menschen. Erst die Auferstehung zeigt an, dass der Mensch diese Herrschaft völlig überwunden hat.

    LG,
    Digido


 

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 55
    Letzter Beitrag: 11.04.2016, 20:51
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.03.2016, 15:00
  3. Kann Gott sterben?
    Von daVinnci im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 19.08.2015, 19:47
  4. Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen
    Von Sawel im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 256
    Letzter Beitrag: 19.12.2010, 20:28
  5. Jetzt kann Gott kommen
    Von Victor im Forum Geschichten, die das Herz erfreuen
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 16.09.2008, 09:21

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •