Hallo Origenes

Diese „Geisterwelt“ Gottes, die Greber da mit dem Wort „Elohim“ versucht zu erklären, finde ich nur nicht so in der Tenach. Sicher gibt es himmlische Booten, Boten JHWH, „Geister“ wenn man das so sagen will, aber das sind keine „Elohim“, obwohl ja das Wort sehr weiträumig ist. Die "Ruach Gottes", Gottesbraus/geist ist nicht mit der "Geisterwelt" gleichzusetzen. Obwohl ein interessanter Gedanke.
Da ist aber auch von einem verlorenen Kommentar die Rede, welche vielleicht da besseren Einblick und Verständnis gegeben hätte.


Das Wort Ostern suggeriert ja schon die christliche katholische Ansicht der Ereignisse von Pessach. Wenn man nun aber das ursprüngliche rüberbringen will, so passt dies nun mal nicht. Und eigentlich wollte doch Greber das tun mit seiner Übersetzung. Sicher darf man da anderer Ansicht sein. Aber wenn man immerwährend das Ursprüngliche verdrängt, nicht mehr benennt, weil man meint, dass es niemand mehr versteht, dreht man sich im Kreise und kommt so kaum zum Ursprünglichen. Und das war ja genau das Ziel, nicht schon seit Nizäa 325, dass man jegliches jüdisches Verständnis verdrängt.


Aber ich werde diese Übersetzung sicher wieder mal in die Hand nehmen.


Lehit

Alef