Hallo daVinci
Wenn man sich über das austauscht, worin man sich einig ist, dann werden zwangsläufig ja auch die Grenzen der Gemeinsamkeiten klar.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass man die Punkte mit unterschiedlicher Ansicht gar nicht zur Sprache bringen soll.
Nur macht es - in meinen Augen - keinen Sinn, darüber immer wieder zu streiten.
Gerade das passiert doch in Streitgesprächen normalerweise gar nicht.Erst andere Ansichten zu prüfen macht Sinn, denn dann kann ich entscheiden: Bleibe ich beiner meiner Sichtweise oder ändere ich sie? So entsteht Veränderung und spirituelles Wachstum. Natürlich ist es auch schön, Bestätigung zu erfahren.
Anstatt seine eigenen Ansichten zu hinterfragen, sucht doch jeder nur nach Argumenten, den anderen zu widerlegen und zu beweisen, dass er selbst allein recht hat.
Wirkliche Veränderung und spirituelles Wachstum entsteht meiner Erfahrung nach am ehesten dort, wo eine Atmosphäre der Offenheit und gegenseitiger Anerkennung vorherrscht und wo positive Vorbilder zum Nachdenken anregen. Nicht durch Streit, schon gar nicht, wenn er von Pauschalisierungen und Vorurteilen getragen wird oder ins Persönliche abgleitet, wie es sehr leicht passiert, wenn sich jemand mit reinen Sachargumenten nicht durchsetzen kann.
Ja, wird es immer geben - und zwar unabhängig davon, wie 'streitsüchtig' diese Menschen sind.PS: Es wird immer Menschen geben die nach dem Motto leben: "Komme mir nicht mit Argumenten, meine Meinung steht fest"
Wir finden sie bei Matth. 8.22
Es gibt genügend Menschen mit Scheuklappen, die sehr gerne streiten ....;-)




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