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  1. #11

    Standard

    Eine Professorin in katholischer Theologie.
    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Und ob. Du findest einige davon in dieser Liste: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...cher_Theologen . Soweit ich das überblicke, sind oder waren zumindest die neuzeitlichen alle irgendwo Professor, und seit den 50er Jahren werden die katholischen Frauen rasant mehr.
    Du ich hab mir die Liste angesehen. Ich konnte keine Professorin in katholischer Theologie dort finden. Du anscheinend schon. Nenn mir doch einfach den Namen wenn Du es ja "und ob" so gut weist, oder? Mich wuerd das naemlich interessieren...

    Im Uebrigen sprechen wir hier (ich zumindest) im roemisch kaholischen Kontext. Du weist ja sicherlich selbst dass es da einige (grosse) Unterschiede da gibt...

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    katholischen Frauen
    Ja "katholische Frauen" mag es schon immer gegeben haben. Zu sagen hatten und haben sie entweder nie oder kaum was ... darum geht es.

    Wohl gemerkt: Wir sprechen hier ueber die roemisch katholische Kirche... und die Rolle der Frau darin...

    Bleibst Du, im roemisch katholischen Kontext (!), ernsthaft bei Deiner Aussage?
    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    und seit den 50er Jahren werden die katholischen Frauen rasant mehr
    Falls ja... kannst Du diesen "rasanten" Aufstieg "der Frau" im Amt der roemisch katholischen Kirche belegen? ... (und nenn nun bitte keine "Nonnen"... ich spreche von Entscheidungstraegerinnen und weibliche Lehrbeauftragte im Amt der rkk)

    Frauen hatten da noch nie was zu melden... bist zum heutigen Papst ... der sieht da kein "Aenderungsbedarf"...


    Und zu Drewermann und Uta Ranke-Heinemann und zur Frage ihrer Wanldung:
    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    So sehr, dass du sie unbeantwortet lässt?
    Nein ich hab Dir darauf schon genatwortet. Das 7-fache negtive Glaubensbekenntnis ist zB ihr Fazit dessen. Ich hab auch ihr Buch speziell dazu (!) gelesen wie es dazu kam.
    Keiner der katholoische Theologie studiert und Jahrlang dies gelehrt hatte kommt ohne Wandlung zu solch einem fast schon rkk-Anti-Dogmatisches "negtives" Glaubensbekenntnis...

    Was ist der Zweck dieser deine Frage "der Wandlung"? Das liegt so oder so auf der Hand... Es geht bei Uta Ranke-Heinemann um eine sehr tiefgreifende Wandlung die sie auch Buecherweise beschreibt... Du willst mir doch nicht ernsthaft erzaehlen dass Du das nicht wahrnimmst? Oder worum gehts Dir? Oder hast Du ihre Biograpie nie wirklich gelesen und ihre persoenlichen Kaempfe diesbzgl? Scheint mir naemlich so... Falls Du da keine Wandlung bei beiden erkennen kannst... Du dann fehlt Dir da schlichtweg jegliche Kenntnis ihrer eigenen persoenlichen Aussagen und Lebenslauf... dann hast Du ihnen da nie wirklich zugehoert... weil sonst wuerdest du solch eine Frage erst gar nicht stellen... Wikipedia ist womoeglich "zu kurz"... Glaubst Du diese Leute stiegen nach Jahrzentelangen "dort sein" aus der rkk aus (und umgekehrt) ohne jegliche Wandlung und lehren danach fast gegengesetzt ?

    Allein das liegt ja schon auf der Hand.

    Und weil Du ja vorhin so "sicher" warst bzgl. einer weiteren roemisch(!) katholischen Theologie Professorin: Ich warte da dann noch auf den Namen dieser Titeltraegerin...

    Lass uns erstmal das klaeren... die Wikiliste hat nichts anderes behinhaltet als "christliche Theologen/innen"... die gibt es zu hauf...
    Geändert von net.krel (20.08.2015 um 16:30 Uhr)

  2. #12

    Standard

    Hier...

    Zitat Uta Ranke-Heinemann:

    "Es ist kein Zufall, daß die katholische Kirche bis heute im Kampf gegen die Sünden des Sexualbereichs, ein größeres Engagement zeigt als gegen die Verbrechen gegen das menschliche Leben bei Krieg, Massentötung und Todesstrafe.

    Eine Menschenopfer-Religion, die der Meinung ist, durch Blutvergießen seien wir erlöst. Eine Religion, die ständig von ihren Gläubigen und Priestern verlangt, Blut zu trinken, ist für mich eine Religion für Kannibalen."


    Und Du meinst, eine Professorin (ihrer Zeit die erste) in katholischer Theologie, die das im Nachhinein sagt, haette keinen Wandel gehabt?

  3. #13

    Standard

    Interviewer: Warum sind Sie 1953 zum Katholizismus konvertiert?
    Ranke-Heinemann: Aus Dummheit und aus Unwissenheit [...]

    Ich werfe der Kirche besonders vor, dass sie sich von der Botschaft Jesu, die er in der Bergpredigt verkündet hat - nämlich: keine Vergeltung und den Feinden Gutes tun - vollkommen wegbewegt hat. Es ist keine Kirche der Liebe und des Verständnisses mehr, es ist eine Kirche der kalten Macht und Sexualfeindlichkeit.

    Interviewer: haben Sie nicht schon darüber nachgedacht, aus der katholischen Kirche auszutreten?

    Ranke-Heinemann: Auf keinen Fall trete ich aus. Da ich mich als Christin verstehe im Sinne von Jesu Bergpredigt, möchte ich nicht die Kirche komplett diesem herrschsüchtigen, kalten vatikanischen Machtapparat überlassen. Ich verstehe mich als bleibenden Protest in der katholischen Kirche. Darüber hinaus halte ich es für wichtig, dass ich als Frau in einer Kirche, die zu einem Männerbiotop degeneriert ist - in der man die Hälfte der Menschen, nämlich die Frauen, vertrieben hat, in der alle Hirten Männer und alle Frauen Schafe sind - für die Rechte der Frauen kämpfe.

    [...] Ich bin der unkündbare Protest in der katholischen Kirche.

    Vollstaendiges Interview: http://www.ichbinevangelisch.de/inha...e-ich-erreicht


    Und das ist nur ein kleiner Vorgeschmack bzgl. ihrem Wandel... in ihren Buechern rechnet sie vollstaendig und im Detail ab...

  4. #14

    Standard

    Und zu Drewermanns Aussagen (vorwiegend zur rkk) nach seinem Wandel noch ein paar Auszuege...

    ---------------

    SPIEGEL: Sie [Herr Drewermann] entziehen den Bischöfen die Macht, über den Glauben zu wachen und die Menschen in Recht- und Falschgläubige zu teilen?

    DREWERMANN: So ist es. Die Bischöfe glauben doch allen Ernstes, ihr Amt und nur ihr Amt sei geeignet, die Wahrheit des Glaubens zu formulieren und zu sichern. Das halte ich für eine widergöttliche Anmaßung. Religiöse Wahrheit lebt im Menschen und teilt sich ihm persönlich mit. Sie ergibt sich nicht aus überlieferten und außengeleiteten Doktrinen.

    SPIEGEL: Ist diese Auffassung katholisch?

    DREWERMANN: Wenn die Bischöfe bestimmen können, was katholisch ist, ist sie wahrscheinlich nicht katholisch. Wenn katholisch das ist, was den Glauben stärkt und zu Gott führt, ist sie katholisch.

    SPIEGEL: Was würde sich in der Kirche ändern, wenn sie sich nach Ihren Vorstellungen reformierte?

    DREWERMANN: Fast alles.

    ---------------
    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/a-56578.html ("Jesus wollte diese Kirche nicht")

    Keiner studiert katholische Theologie und ist in diesen Lehramt dann ca. 20 Jahre taetig... und macht dann ohne einen erheblichen Wandel gehabt zu haben solche Aussagen...

  5. #15
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    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Kannst du bitte selber erklären, worauf du hinauswillst, daVinnci? Ich verstehe nämlich nicht, was Eisenbahnfahren mit Glauben zu tun hat. Mit dem richtigen Zug werde ich auf jeden Fall nach München kommen und mit dem falschen nie. Was ich glaube, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
    Ja, das sehe ich auch so und kann auch nicht wirklich verstehen, worauf daVinnci hinaus will? Das Beispiel suggeriert, dass das Glaubensleben auf Schienen und damit quasi automatisch ans Ziel führt, wenn man nur in den richtigen Zug einsteigt, was meiner persönlichen Glaubenserfahrung insofern widerspricht, weil für mich persönlich Glauben ein vertrauensvolles Gehen, ein "sich auf den Weg machen" ist, bei dem man sich aber auch mal verirren, oder zumindest ein Stückweit vom Weg abkommen kann und das auch darf.

    "Vom Weg abkommen" heißt für mich nämlich nichts anderes, als das es im Glauben immer auch Momente gibt, in denen es dunkel wird und man gar nicht so genau weiß, wie es weiter gehen soll/kann. In solchen Augenblicken kann dann aber der Glaube auch ganz besonders wachsen und sich bewähren, weil man sich eben vertrauensvoll darauf verlässt, dass Gott da ist und einen nicht völlig in die Irre tappen lässt. So ähnlich wie im Gleichnis vom verloren Schaf.

    Die "Zugmetapher" suggeriert jedoch einen Automatismus, in dem der Wille des Menschen, also seine Bereitschaft sich auf den Weg zu machen und diesen jeden Tag auf's Neue zu gehen, ab einem gewissen Punkt (nämlich nachdem er den Zug betreten hat) gar nicht mehr nötig ist und also auch ein aktives Eingreifen in die Fahrt nur noch in Form einer Notbremsung möglich wäre.

    So erlebe ich zumindest meinen Glauben nicht. In meinem Glauben gibt es zwar auch einen Automatismus, nämlich die substantielle Verbundenheit des Menschen mit Gott, aber der individuelle Glaubensweg verläuft deshalb trotzdem nicht grundsätzlich auf Schienen, sondern mal ist es ein Laufen, mal ein "sich schleppen", mal ein Fliegen, mal ein Stolpern, mal ein rückwärts Gehen, mal ein Fallen und vielleicht auch mal eine Bahnfahrt, dies aber eben nicht immer und grundsätzlich.

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  6. #16

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Eine Professorin in katholischer Theologie.
    Du ich hab mir die Liste angesehen. Ich konnte keine Professorin in katholischer Theologie dort finden.
    Dann hast du aber recht nachlässig hingeschaut.

    Und weil Du ja vorhin so "sicher" warst bzgl. einer weiteren roemisch(!) katholischen Theologie Professorin: Ich warte da dann noch auf den Namen dieser Titeltraegerin...
    Lass uns erstmal das klaeren... die Wikiliste hat nichts anderes behinhaltet als "christliche Theologen/innen"... die gibt es zu hauf...
    Eine weitere? Sag mal, bist du blind oder stellst du dich dumm? Versuch es zum Beispiel mal bei Anja Middelbeck-Varwick, Uta Poplutz, Theresia Heimerl, Mirjam Schambeck und Ilse Müllner, das sind die fünf jüngsten. Und es kommen (mal schnell überflogen) noch mindestens 25 weitere, Uta Ranke-Heinemann nicht mitgezählt. Einfach mal auf die Namen klicken, dann kannst du genau nachlesen, an welcher Hochschule und für welches theologische Fachgebiet sie Professorin sind.

    Reicht dir das erst mal? Und das sind nur die deutschsprachigen.

  7. #17

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Und Du meinst, eine Professorin (ihrer Zeit die erste) in katholischer Theologie, die das im Nachhinein sagt, haette keinen Wandel gehabt?
    Meine Frage war einfach nur, ob Uta Ranke-Heinemann und Eugen Drewermann jemals "linientreue" Katholiken gewesen sind oder ob sie immer schon "quer" waren. Da du die Biographien zu kennen scheinst, kannst du das vielleicht beantworten. Wenn nicht, lass es einfach.

  8. #18

    Standard

    @Sunigol ... das Rebellentum :-) hat Uta Ranke-Heinemann wahrscheinlich schon im Blut gehabt:

    "Mein Vater (Anmerkung der Redaktion: Bundespräsident Gustav Heinemann) hat, schon als ich Kind war, oft gesagt: "Uta, gib nicht immer Widerworte". Das ist wohl so geblieben. Ich sah immer schon das Haar in der Suppe, bevor es überhaupt reingefallen ist. Das hat mir viel Ärger eingebracht. Anderseits sagte mein Vater später einmal zu meiner Mutter: "Von all meinen Kindern hat Uta mein Rebellenblut am meisten geerbt." (Zitat Uta Ranke-Heinemann, aus dem Interview, Quelle: Siehe oben)

    Zur Bluete ist es dann aber erst gekommen, als sie am Hoehepunkt ihrer [r]katholischen Karriere angelangt war den eine Frau (damals) ueberhaupt nur jemals erreichen konnte ...

    Also ordentlich "nach Plan" :-)

    Es haette ja viel weniger Aufmerksamkeit im Oeffentlichen Bereich gegeben (falls ueberhaupt) wenn sie diesen hochkaraetiken akademischen Rang in der katholischen Theologie nicht gehabt haette... wenn sie nicht aus einem recht hohen "politischen Elternhaus" auch noch gekommen waere... und zudem auch noch mit hochrangigen "vatikanischen" Wuerdentraeger auch noch "relativ Eng" stand (zB Ratzinger... damals Kardinal und dann sogar auch Papst)

    In meinen Augen ist sie ein ziemlich "perfekter Paulus" diesbzgl...

    Das was Paulus den "fundamentalistischen Juden" damals war... das, was er damals der "seinigen (Ex)Priesterelite" geworden war... "die Blinden Elite Fuehrer"... das ist nach sehr aehnlichen "Plan" bzw. "Muster" her gleichzusetzen, was Uta Ranke-Heinemann der roemisch katholischen Kirche heute geworden ist.

    Ein Stachel im Fleisch... der rkk! Theologisch und "rkk-populistisch" ist diese (bemerkenswerte) Frau das auf jedenfall, sie weis es auch, und sie wird auch nicht aufhoeren "den Stachel" zu drehen... wie sie (siehe weiter oben) selbst sagte: "Ich bin der unkündbare Protest in der katholischen Kirche. "

    So wie Paulus... der hoerte auch nicht auf "den Stachel zu drehen".... bis zum Lebensende. Von einer "theologischen Versoehnung" beider "Fraktionen" (damaliges "juedisches Funditum" vs. "Jesus aus dem Herzen Nachfolger" ist uns ja nichts bekannt... er prangerte das damalige Priestertum genauso scharf an (zurecht natuerlich)... wie all die "grossen und kleinen" Uta Ranke-Heinemanns... sie ist ja nicht die einzige... "nur" einer der prominentesten.

    Auch Paulus konnten sie nicht ganz so einfach Mundtod machen damals... Denn er hatte ja das "Geburtsglueck" (Glueck? Plan?) gleichzeitig auch roemischer Staatsbuerger zu sein...

    Und einen roemischen Staatsbuerger (!) ... dem konnten die damaligen "juedisch-fundamentalen False-Priester-Elite" nicht ganz so einfach einen Kreuzigungstermin einfaedeln, wie sie es zB bei Jesus machten. Denn ein "Roemer" war in Augen "der Roemer" schon etwas ganz was anderes als "ein Jude"... da herrschte ja ein sehr hoher Nationalstolz (auf beiden Seiten uebrigens... die Juden waren da nicht anders... Stichwort: "Einzig auserwaehltes Volk Gottes" ...)

    Ebenso konnten sie, die False-Priester, einen roemischen Staatsbuerger auch nicht ganz so ohne weiteres selbst Steinigen... wie sie es zB mit Stephanus taten... der ihnen von der Schaerfe gleiches sagte wie zB Paulus in seinen Briefen... naemlich dass sie und "ihre geistigen Vaeter" die Verraeter und Moerder all der grossen Propheten waren und nun auch noch den "Sohn Gottes" selbst ermordeten...(bzw. es von den Roemern ausfuehren liesen... so dass es so aussah als haetten sie das ja nicht getan... sondern "die boesen Roemer"...)

    Ich betrachte die Sache also [auch] so... das grosse Bild.

    Es benoetigt auch immer wieder mal Menschen, die "in die Hoehle der Loewen" "hineinkommen" ... und dann, nachdem sie all das Treiben dort erlebt haben... sich Wandeln... oder dann erst entfalten... und von innen heraus, quasi als EX-Insider, es "der ganzen Welt" praesentiert... Staub aufwirbelt... den Stachel drehen, der Eckstein sein...

    Ich spreche hier uebrigens grad nur vom "religioesen Bereich" und deren False-Priester-Macher... es ist ja kein Geheimnis und ich hab auch noch nie eins draus gemacht dass "die[se] Macher" der rkk fuer mich das sind was sie es zB fuer Drewermann und Ranke-Heinmann und Hubertus Mynarek sind bzw. auch das was fuer Paulus seine (EX)Priesterschaft hielt...

    Es gibt jedoch noch andere Bereiche wo dies, zumindest in meinen Augen, nach aehnlichen Muster geschieht.... bzw. wo schwere Misstaende in "Religion" und anderen Dingen geschieht...

    Wo es, unter Umstaenden, Notwendig werden kann, inmitten hinein geboren zu werden... um von dieser Position aus, und all das was dort passiert(e), nicht nur sich selbst davon zu befreien (was Jahre gar Jahrzente dauern kann) sondern danach dann, wenn man diesen teils gewaltigen persoenlichen Schritt geschafft hat... anderen ein Licht (!) zu sein, all die Dinge im Klartext auszusprechen was und wie alles passierte und wie die inneren Strukturen sind...

    Anderen dann zu Helfen, die ebenfalls davon betroffen waren und sind. Anderen ein Wegweiser sein zu koennen...

    Uta Ranke-Heinemann nimmt kein einziges Blatt mehr vor dem Mund. Sie stellt die Dinge klar und deutlich den Leuten vor Augen. Es geht da auch nicht nur um rein theologische Dinge... es geht auch darum wie und warum schwere Verbrechen innerhalb dieser Macht-Elite passier(t)en und gedeckt wurden und das alles auch von hoechter vatikanischer Stelle aus...

    Ich bin gerade diesbzgl. ganz ihrer Meinung... Sie setzt sich disbzgl. sehr elementar und Grundsaetzlich, ohne jegliche Ruecksicht fuer deren kirchlichen Dogmen, fuer die Schwachen ein... waehrend entscheidende "Machttraeger" an hoechster Stelle dagegen Jahrlang Vertuschung betrieben... das ist nicht abstreitbar... man muss dazu "nur" die schleimerische und heuchlerische sich-fromm-anhoerenden und extrem "verklausulierte Sprache" dieser Macher beherrschen... dann liegt es klar auf der Hand...

    Diese "Macher" von denen die Rede ist sind Meister der Vertuschung, Schoenrednerei und Weichspuelerei... egal welches Thema... egal welche Schandtat... und ich meine hier auch wirklich das, was "Meister" im Negativen Sinn bedeutet.

    Die treten einem staendig im Schafspelz auf... und jeder meint "ach was ist das doch fuer ein Edler und Aufrichtiger und Glaeubiger und braver Mann Gottes"... aber innen Drinn liegen derweil soviel schwere Leichen im Keller dass wenn man sie sehen koennte mit direkten Auge sich jeder nur noch furechten wuerde...

    Theologisch als auch anderweitig... gleiches Muster jeweils! Woelfe im Schafspelz!

    Um diese geht es. (ich spreche nicht vom "Aufrichtgen"... der wird frueher oder spaeter eh all diesen Braten auch riechen... ) Diese also muessen entlarvt und ihre Vorgehensweisen ohne jegliche Ruecksicht "auf alles" aufgedeckt werden und genannte Personen wie zB Ranke-Heinemann oder Drewermann (und natuerlich noch viele andere) tun das... sei es theologisch... sei es spirituell... und andere Bereiche... weil sich dieses Muster durchzieht vom Prinzip her... in meinen Augen eben auch bis hin zu Paulus und der damaligen "Blinden Fuehrer"...

    Ich sage nicht (mehr) dass es ALLE Wuerdentraeger der rkk sind. Das war umstaendehalber von mir ein Fehler mal der sich da eingeschlichen hat... fuer andere war die Differenzierung schon immer offensichtlich aber fuer mich halt nicht... erst spaeter

    Aber ich sage dass es "die Woelfe im Schafspelz" gibt und das es Notwendig ist sie auffliegen zu lassen... Und dass sie sich "tarnen"... dass man sie auch nicht so ohne weiteres erkennt... man darf sich nicht auf ihre "Schoensprache" verlassen... man darf sich nicht auf ihr auesseres Auftreten verlassen... das ist perfekt "ge-styled"... darin sind sie eben Meister...

    Ich bin heute der Ansicht, falls man den Verdacht hat es mit diesem "angesprochen Klientel" persoenlich zu tun zu haben, dass man seine innerensensitiven Sinne schaerfen muss bzgl. der Erkennung dieser... es also nicht nur bei der "auesseren Beobachtung" oder der "verstandesmaessigen Analyse" belassen kann/darf.

    Sondern man muss es auch in gewisser Weise lernen, diese zu "erspueren" und zwar nicht auf "emotionaler" sondern auf spiritueller Ebene... weil dort haben sie diese Masken und Schafspelze nicht... man muss es also vorallem auch "dort" lernen hin sehen zu koennen...

    Letztendlich betrifft das natuerlich nicht nur die rkk und die dort eingenisteten "False-Macher" und Schafspelztraeger... sondern natuerlich auch andere Bereiche...

    Man muss es lernen sich nicht taeuschen zu lassen von den Ausserlichkeiten... von all den Masken die es da gibt... sei es in "Wort" oder "Schrift" oder "Lehre" oder Auftreten... das alles ist Manipulierbar und kann alles als "Versteck" dienen ...

    Man muss es lernen in das innere der Seele blicken zu koennen... sei es in die eigene oder in die anderen (was einher geht)... und das wiederum setzt unweigerlich voraus dass man seine eigene Seele rein haelt so gut es geht in dieser Welt... und aber auch von allen Wunden befreit weil auch das den Blick trueben kann... ansonsten braucht man unbedingt verlaessliche und vertrauenswuerdige Freunde die einem begleiten auf diesen Weg.

    Sorry Sunigol... :-) grad wieder mal etwas weiter gegangen als das Thema ist... aber das haengt alles miteinander zusammen find ich.

    Auch Jesus lehrte dies in meinen Augen zumindest ... dass, wenn man seine Gebote haelt, sich der Geist der Wahrheit in einem offenbart. (Johannesevangelium... kurz vor seinem Tod... Verheisung des heiligen Geistes)

    Was waren seine Gebote? Auf einen Nenner gebracht waren es Gebote die die Seele rein haelt... Naechstenliebe, Gottesliebe, auch Selbstliebe (non-egoistische natuerlich), Vergebung, Barmherzigkeit, Versoehnlichkeit... all diese (sehr guten) Dinge.

    Wenn man diese "haelt"... so Jesus... dann "offenbart sich der Geist der Wahrheit' ... der Troester... "sein Vater"... "Jesus selbst".... (ich haeng da nicht so sehr am Buchstaeben... rein spirituell gesehen stellen diese "Bezeichnungen" fuer mich auch Synonyme entweder dar oder sind "engstens Verwandt"...)

    Und somit auch die Unterscheidungsfaehigkeit was "aus Gott" ist und was nicht... Und auch die Faehigkeit wer einen "Schafspelz" nur zum Schein traegt darunter aber "der Wolf" ist oder wo "das Gute" authentisch ist... ich find das auch sehr einleuchtend was da Jesus dazu sagte... (oder wer es auch immer sagte... die Gueltigkeit ist fuer mich die gleiche)

    Und eins darf man dabei auch nicht vergessen: Wir selbst sollen sein wie die (Sinnbildlich)"Friedens Taube"... Unschuldig und Rein innerlich bleiben... aber muessen die Hinterlistigkeit und Heimtuecke und die Gefaehrlichkeit (Sinnbildlich: "die Schlange") dennoch klar durchschauen koennen... muessen das lernen... sonst faellt man darauf hinein...

    "Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben." (Mt 10,16)

    Das gilt, in meinen Augen zumindest, und fuer mich zumindest, heute nachwievor noch so wie damals zu Jesus Zeiten...
    Geändert von net.krel (21.08.2015 um 04:20 Uhr)

  9. #19

    Standard

    Ich weis nicht ob es Euch aufgefallen ist, aber der Thread hier lautet: Glauben und Wissen.

    Tip: Eröffnet einen Fred: Uta Ranke-Heinemann u.a. r. k. Theeologie Professoren

  10. #20

    Standard

    Menschliches Wissen ist immer an die Grenzen unseres Verstandes und der menschlichen Logik und Vorstellungskraft gebunden - und an der IQ ....

    Zur Erkenntnis des Göttlichen ist das nicht genug und es ist Selbstbetrug, wenn man sich das nicht eingestehen will.

    Wahre Erkenntnis fängt da an, wo der Mensch sich selbst in der Begrenztheit seines Verstands erkennt, versteht und sich einem Grösseren öffnet, das für seinen Verstand im Letzten unfassbar bleibt. Von dem er aber 'erfasst/ergriffen' werden kann.
    So wie Paulus schreibt:

    Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.

    1. Kor 13,
    9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.10Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
    11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
    12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
    13Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.


 

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