Ja. In meinen Augen verhaelt es sich so. Jesus kam nicht, um am Kreuz stellvertretend fuer die Suenden anderer zu sterben. Sondern um "den Weg" davon weg zu zeigen. Saat und Ernte Lehre zB. Aber auch auf die "Gnaedigkeit Gottes" dabei zu vertrauen als "Unterstuetzung" dabei. ("kopft an...es wird geoeffnet"). Aber gehen muss man den Weg selbst. Jesus trug "unser Kreuz" nicht stellvertretend. Im Gegenteil: Er sagte: "Ein jeder nehme sein Kreuz auf sich, und folge mir nach" (Evangelien)
Bezogen auf den Kontext des Gallater Briefes, verstehe ich Paulus aber auch so, dass er hier "das mosaische Gesetz" ansprach, bzw. die "gesetzliche falsche Art" wie es verstanden wurde von der gegnerischen Priesterschaft, wovon Jesus die Leute "befreite"... sofern man natuerlich "an ihn" glaubte.
Paulus verglich in seiner "theologisch poetischen" Reden den Kreuztod Jesus auch immer damit, dass man "sich mit Christus als gekreuzigt" betrachten solle. Auch da sprach er immer auf das "alte Verstaendnis" des "Gesetzes" und ueberhaupt die falschen Priesterlehren von damals an...und weniger die "Buchstaebliche Kreuzigung" von Jesus die "buchstaeblich" Suenden vergeben koenne.
Paulus muss man, imho, sehr smybolisch verstehen und man muss sich auch in seine persoenliche Lage rein versetzen koennen.
Grad Paulus... und seinen extremen Paradigmenwechsel den er hinter sich hatte... da ist einiges "altes, falsches, gestorben" bei ihn. All die falschen "Fundi" Ansichten.
in meinen Augen war fuer ihn deshalb auch der Kreuztod Jesus sehr zentral. (bei den anderen Aposteln spielte der Kreuztod da keine so zentrale Rolle... wird immer nur nebenbei erwaehnt).
Weil dieser symbolisierte fuer ihn auch etwas... was mit seinen eigenen persoenlichen "pharisaehischen Tod" zusasmmen hing.
Paulus wird in meinen Augen viel zu wenig als Mensch mit einem sehr extremen Leben gesehen... dafuer aber als eine Art "Brief-Gott-Wort" ... "absoluter Wahrheit"... und das dann auch noch meistens zu wenig symbolisch. Dafuer zu Buchstaeblich.




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