Das ist in meinen Augen ein gleichzeitiger Vorgang... man koennte da genauso gut sagen: "Gott hilft uns sicherlich zu vergeben... aber das geht ja nur wenn man ueberhaupt vergebungsbereit ist. Sind wir es nicht... so kann Gott uns auch nicht dabei helfen ausser er zwingt uns seine Hilfe auf ."
Das klingt anmassend... was Gott "muss" oder nicht mass ich mir zumindest nicht an dabei festzulegen.
Da hat Stella uebrigens heut in der Southbox einen treffenden Psalm gepostet
"Unser Herr ist groß und von großer Kraft, und unbegreiflich ist, wie er regiert." (Psalm 147,5)
Erinnert mich auch jene Paulus Stelle... wo auch er einmal (an)erkennen musste dass die Wege Gottes "wunderbar" aber fuer uns auch "unergruendlich" sind (Roemerbrief 11, Lobpreisung)
Das bedeutet naemlich nichts anderes, als dass Gottes Wege mit uns Menschen so vielfaeltig sein koennen wie sie kein Mensch im Gesamten erfassen erst kann...
Deshalb kann es auch keinen Absolutheitsanspruch in den Religionen geben bzgl der Wege Gottes und des Menschens.
Das betrifft natuerlich auch die Christentume, welche da ja bekanntlich meist ein Problem haben diese Souveraenitaet Gottes anzuerkennen... dass diese tatsaechlich ueber ihren eigenen religioesen Horizont und Anspruechen weit hinausragt bzgl. "der Wege Gottes mit uns"...
Neeheee... nix hab ich zugegeben, da verdrehst Du nach bekannten Muster einmal mehr alles...
Davon spricht Jeremia (bzw. Gott durch Jeremia) jedoch nicht, sondern er sagte genau das Gegenteil ja gerade.
Auch spricht Jeremia im weiteren Verlauf davon nichts...
Seine Kritik am Opfer- und Tempelkult geht naemlich ganz anders weiter als Du es da grad falsch darstelltest, was auch nachzulesen ist im Buch Jeremia Kapitel 7 und 8 wie es weiter ging.
Denn in Jer 8,8 sagte er (Sinngemaes) dass die Schriftgelehrten und Priesterschaften im laufe der Zeit die wahren Gesetze Gottes zur Luege gemacht hatten mit ihren "Luegengriffeln" ( = Schriftfaelschung der Gesetzesbuecher)
Und sich dabei auch noch zu allem dachten, sie seien "Weise" ...
Dass sie die Wahrheit zur Luege machten. Und die Luege zur Wahrheit.
Diese verdrehen naemlich staendig die Dinge in dieser gegenteiligen und selbst-arroganten Art.
Auch immer nach gleichen Muster.
Das zieht sich bis zum heutigen Tag durch.
Auch daran erkennt man die falschen Priester... an "dieser Frucht"...




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