Danke @Provisorium... vor allem auch das mit Luther ist wichtig zu erwaehnen... dass er sich quasi fuer einen Dschihat entschieden hatte... anders kann ich das naemlich nicht bezeichnen wenn jemand im Namen Gottes zum Tod der (aus seiner Sicht) "Unglaeubigen" oder "Andersglaeubigen" aufrief... wie nah war er Gott wirklich? Und demnach: Wie nah waren/sind es seine Theologie(n)? Und wie Nah sind es heutige Kirchen bzw. Theolog(i)en, die sich nach Luther richten? Gar seinen Namen noch in ihren tragen...
All das muss hinterfragt werden...
Seine "Luther Bibel" faelschte er uebrigens auch an entscheidender Stelle...
zugunsten seiner "Rechtfertigungslehre" ... ("... Allein aus Glauben [an den Kreuztod]")...
das Wort "Allein" war ein Einschub von ihm um sein Dogma des "sola fide" biblische/paulinische Authoritaet zu verleihen
.... wurde dabei antuerlich erwischt und zur Rede gestellt... und dann redete er sich nach typischen Theologen-Neusprech auch noch raus...
"sola gratia" die gleiche Irrlehre... was nichts anderes ist als die "doppelte Praedestination"... Zitiere da grad mal Wiki weil das dort gut auf den Punkt gebracht ist was das naemlich Bedeutet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sola_fideEs ist dem Menschen nach lutherischer Auffassung nicht möglich, sich aus eigenen Stücken für den Glauben an Christus zu entscheiden, da der Glaube allein durch Gottes Gnade (sola gratia) zustande kommt bzw. durch das ihn erreichende Wort Gottes (solus Christus) überhaupt erst geweckt wird. Damit ist eine autonome Glaubensentscheidung, also ein Akt des freien Willens seitens des Menschen für Luther völlig undenkbar: In Bezug auf sein Gottesverhältnis und somit sein Heil ist der Mensch geknechtet.
Und sein "sola scriptura" ("allein die Schrift") ist auch nichts anderes als der Bibelfundamentalismus... nur halt ohne "rkk Zusatzlehren/Deutung"...
Das nur als kleine Ergaenzung noch... Reform ist eben Reform :-) ... und die macht auch vor Luther nicht halt :-)



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