Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen

Ja... auch da geh ich mit weil es generell auch meiner Ansicht enspricht.
Wobei ich, nebst dem "Wohl des aktuellen Lebens hier auf Erden [fuer einen selbst und allen anderen]", den spirituellen Aspekt von "in den Himmel kommen" da nicht ausser Acht lassen moechte.

Unter "in den Himmel kommen" gibt es ja viele Verstaendnisse. Meines wuerde ich als "spirituelles Verstaendnis" bezeichnen.
Ich verstehe darunter letztend Endes, dass die [eigene] Seele und Bewustsein in Einklang mit Gott [wieder] kommt... etwas was hier auf Erden, aber auch danach, das Ziel ja ist... imho.
Hallo net.krel,

stimmt. Wogegen ich mich wende, sind die Ansichten von Menschen, die meinen mit allen ihren Fehlern nach dem Tod bei Gott sein zu können. Das ist unmöglich. Erst der völlig heile Mensch kann die volle Gemeinschaft mit Gott haben. Aber, wer hier richtig lebt, wird es auch nach dem Tod besser haben, und dann geht es ja im nächsten Erdenleben weiter. Das Himmelreich ist natürlich spirituell. Sonst könnte es ja nicht auf die Erde kommen. Es ist die Erfüllung durch das Ewige. Und das bedeutet, Freiheit von allen äußeren Anhaftungen und Beeinflussungen.

Und in Gott... falls mit "tieferen Kraeften" nicht auch gleichzeitig Gott gemeint ist.
Der Mensch ist auf der Seinsebene mit Gott eins. Sonst könnte er das auch nicht werden. Man muss aus dem göttlichen Bewusstsein, leben, um alles Negative überwinden zu können. (Unter "Göttlichem Bewusstsein" verstehe ich: "Ich bin ewig, deshalb kann mir nichts Negatives geschehen, da ich nicht vernichtet werden kann.")

Eines meiner "Lieblingsthemen"... Gesundheit und Medizin.
Ich denke ich weis auf was Du hinaus moechtest und ich seh das Grundsaetzlich auch so.

Krankheit, als [auesserlicher] Ausdruck der Seele.

Allerdings lehne ich die klassische Schulmedizin, inkl. Medikamente, nicht per'se ab.
Ich halte es also fuer legitim, Medikamente zu benuetzen, fuer den Heilungsweg. Vorausgesetzt natuerlich wenn sie der Heilung nicht im Wege stehen oder ihr gar widersprechen... das ist ja grad die Kunst dies zu ermitteln als wirklich guter Arzt... ob, und falls ja, in welcher Dosis und Zeitraum Medikamente Notwendig sind und die [vor allem] inneren Ursachen aufzudecken und begreiflich zu machen damit diese geloest werden koennen.


Das seh ich in vielen Faellen auch so.
Ich sage auch nicht, dass man als Christ auf den Arzt und Medikamente verzichten soll. Sie sind solange nötig, solange es uns an Glauben und Durchblick über die eigentlichen Ursachen der Krankheiten fehlt. Aber man sollte eben anstreben, diesen Glauben und Durchblick zu erlangen - auch unter persönlichen Opfern - damit es eben weitergeht und der Glaubensverlust nicht noch größer wird.
Jetzt ist ja in dieser Hinsicht der Großteil derer, die sich Christen nennen, total ungläubig.

LG,
Digido