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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Alle Erkenntnis Gottes ausserhalb von Israel gleicht einem Kindergarten.
    Alle Erkenntnis Gottes in Israel vor Jesus gleicht einer Grundschule.
    In Jesus fängt die Erkenntnis Gottes an, die zum Erwachsensein führt.
    Hallo ed,
    das klingt recht hübsch. Aber ist es auch wahr? Buddhas Erkenntnis oder die der Upanishaden und Bhagavadgita, sind doch von einer solchen Klarheit und Tiefe, wie man sie nur uns Christen wünschen könnte, die doch in Anspruch nehmen mehr zu haben.
    Wenn Christen wirklich mehr hätten, würden sie nicht diese Religionen verteufeln, sondern sagen: Das, was ihr wisst, wissen wir auch, und noch darüber hinaus. Die Praxis, die ihr ausübt - nämlich die Loslösung - üben auch wir aus.


    Als ich in meinen jungen Jahren die Bibel aus der Sicht eines gebildeten und klugen Menschen gelesen habe, fand ich da nur wenig erbauliches. Fabeln, Geschichten über Krieg und Mord, usw. Ein unverständliches und langweiliges Buch.
    Erst als ich, nach einem Schicksalsschlag, die Position des gebildeten und klugen Menschen verlassen hatte, und mich ganz kleinlich und vertraulich an die Bibel ranmachte um Gott kennen zu lernen, wurde Jesus mit einmal für mich zu einer lebendigen Person, eine neue Welt öffnete sich mir, und ich wurde ein anderer Mensch, ohne mich angestrengt zu haben.
    Meine Kollegen konnten nicht verstehen, was mit mir geschehen war.
    Und ich war von Jesus begeistert. Und zwar gerade von seinem Kreuzestod. Was für ein Mesch! Er hat meine Schuld auf sich genommen und ist für mich gestorben, damit ich frei bin! Und ein Kind Gottes sein kann!
    Das ist die Botschaft, die jeden Menschen verändert.
    Wer dieser Botschaft nicht glaubt, bleibt eine alte Persönlichkeit.

    Seit dem ist die Bibel mein Leben. Was da für Schätze verborgen sind! Man muß nur suchen.
    Und so habe ich auch meine Kinder erzogen.
    Ja, das kenne ich so auch aus meinem eigenem Leben. Aber die Sündenvergebung ist nur der geringste Teil des christlichen Glaubens. Wirklicher christlicher Glaube lässt erkennen, dass wir göttlicher Natur sind und somit alle Widrigkeiten dieser Welt mit Freude überwinden können. So wird unsere Seele heil und stark.

    LG,
    Digido

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    das klingt recht hübsch. Aber ist es auch wahr? Buddhas Erkenntnis oder die der Upanishaden und Bhagavadgita, sind doch von einer solchen Klarheit und Tiefe, wie man sie nur uns Christen wünschen könnte, die doch in Anspruch nehmen mehr zu haben.
    Wenn Christen wirklich mehr hätten, würden sie nicht diese Religionen verteufeln, sondern sagen: Das, was ihr wisst, wissen wir auch, und noch darüber hinaus. Die Praxis, die ihr ausübt - nämlich die Loslösung - üben auch wir aus.
    Christen haben mehr, nur sehen sie es meistens nicht, und nutzen es nicht. Weil in den großen Kirchen die geistige Nahrung fehlt. Ist ja alles zu Ritualen herabgesruft. Man muß nicht lesen, man muß nicht viel denken.

    Es heißt aber:

    8 Über dieses Gesetzbuch sollst du immer reden und Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, genau so zu handeln, wie darin geschrieben steht. Dann wirst du auf deinem Weg Glück und Erfolg haben. (Jos. 1)

    1 Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
    2 der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
    3 wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
    4 wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
    5 dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
    6 Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
    7 Für die Redlichen hält er Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist er ein Schild.
    8 Er hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.
    9 Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist, Redlichkeit und jedes gute Verhalten;
    10 denn Weisheit zieht ein in dein Herz, Erkenntnis beglückt deine Seele.
    11 Besonnenheit wacht über dir und Einsicht behütet dich.
    12 Sie bewahrt dich vor dem Weg des Bösen, vor Leuten, die Verkehrtes reden,
    13 die den rechten Weg verlassen, um auf dunklen Pfaden zu gehen,
    14 die sich freuen am bösen Tun und jubeln über die Verkehrtheit des Schlechten,
    15 deren Pfade krumm verlaufen und deren Straßen in die Irre führen.(Spr. 2)

    1 Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,
    2 sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.
    3 Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.(Ps. 1)

    2 Verlangt, gleichsam als neugeborene Kinder, nach der unverfälschten, geistigen Milch, damit ihr durch sie heranwachst und das Heil erlangt. (1Pet. 2)

    15 denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst.
    16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit;3
    17 so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.(2Tim. 3)

    Weil das vernachlässigt wird, ist die Lage so wie sie ist.

    Ja, das kenne ich so auch aus meinem eigenem Leben. Aber die Sündenvergebung ist nur der geringste Teil des christlichen Glaubens. Wirklicher christlicher Glaube lässt erkennen, dass wir göttlicher Natur sind und somit alle Widrigkeiten dieser Welt mit Freude überwinden können. So wird unsere Seele heil und stark.
    Und davon habe ich hier hier schon öfter geschrieben.
    In Christus sind wir keine Sünder mehr, wir sind mit ihm als Sünder gestorben. Aus und vorbei.
    Jetzt sind wir eine neue Schöpfung, Gerechte und Heilige, Kinder Gottes. Die zu Göttern heranwachsen sollen.
    Was nur in der Einheit, in der Gemeinschaft stattfinden kann.

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Christen haben mehr, nur sehen sie es meistens nicht, und nutzen es nicht. Weil in den großen Kirchen die geistige Nahrung fehlt. Ist ja alles zu Ritualen herabgesruft. Man muß nicht lesen, man muß nicht viel denken.
    Da gebe ich Dir recht!

    Und davon habe ich hier hier schon öfter geschrieben.
    In Christus sind wir keine Sünder mehr, wir sind mit ihm als Sünder gestorben. Aus und vorbei.
    Jetzt sind wir eine neue Schöpfung, Gerechte und Heilige, Kinder Gottes. Die zu Göttern heranwachsen sollen.
    Was nur in der Einheit, in der Gemeinschaft stattfinden kann.
    Wenn Du ein Gott bist, kannst Du das auch allein. Da brauchst Du keine Gemeinschaft.

    LG,
    Digido
    Geändert von Digido (06.08.2015 um 13:21 Uhr)

  4. #4

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    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Wenn Du ein Gott bist, kannst Du das auch allein. Da brauchst Du keine Gemeinschaft.
    Falsch. Denn keiner ist Gott für sich selbst.
    Die neue Schöpfung ist die Gemeinschaft der Heiligen, die einen Leib darstellt.

    14 Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.
    15 Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden

    16 und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. (Eph. 2)

    15 In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! (Kol. 3)

    4 Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten,
    5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. (Röm. 12)

    Diesen kollektiven Leib sollte man als eine reale Einheit betrachten, und nicht als einen Verein enzelner Individuen.
    Es ist etwas Neues, was diese Welt nicht verstehen kann.
    Wir stellen miteinander und mit Christus einen Mensch dar.
    Und wenn von Christus gesagt wird, daß er Gott ist, dann sind wir, als Glieder seines Leibes, auch Götter.
    Unsere Göttlichkeit hängt von unserer zugehörigkeit zu diesem kollektiven Leib ab.
    Getrennt von ihm sind wir keine Götter.

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Falsch. Denn keiner ist Gott für sich selbst.
    Die neue Schöpfung ist die Gemeinschaft der Heiligen, die einen Leib darstellt.
    Gott zu sein, bedeutet ganz in sich selbst gegründet sein, und nichts außer seiner selbst zu bedürfen. Sonst wird der Begriff "Gott" sinnlos. Wenn aber alle ihre Gottheit erkennen, dann bedürfen sie zwar einander nicht, aber sie haben innige Gemeinschaft, da sie alle auf der gleichen Welle schwingen.

    LG,
    Digido

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Gott zu sein, bedeutet ganz in sich selbst gegründet sein, und nichts außer seiner selbst zu bedürfen. Sonst wird der Begriff "Gott" sinnlos. Wenn aber alle ihre Gottheit erkennen, dann bedürfen sie zwar einander nicht, aber sie haben innige Gemeinschaft, da sie alle auf der gleichen Welle schwingen.
    Woher hast du diese "Erkenntnis"? Ganz bestimmt nicht aus der Bibel, in der es wörtlich übersetzt heißt:

    Am Anfang schuf Götter Himmel und Erde. ...
    Und Götter sprach: "Laßt uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich."
    Und Götter schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde (der) Götter schuf er ihn, männlich uns weiblich schuf er sie.

    Hier sehen wir eine Göttergemeinschaft, die als eine Einheit funktioniert.
    Gott ist Liebe. Und Liebe kann nur in der Gemeinschaft stattfinden.
    Daher kann man auch sagen: Gott ist (eine) Gemeinschaft.
    Und jedes Mitglied dieser Gemeinschaft ist Gott. Da es sich nicht ausserhalb der Gemeinschaft denkt.

    Eine besondere Untersuchung über den grundsätzlichen Unterschied zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft stammt von dem deutschen Soziologen Ferdinand Tönnies in Gemeinschaft und Gesellschaft von 1887 (viele Auflagen). Tönnies entwickelte darin den Ansatz, dass „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ beide den Gegenstand der (von ihm damit in Deutschland begründeten) „Soziologie“ ausmachten. Beide sind ihm Formen sozialer Bejahung, wobei der Wille, sich als einen Teil eines Kollektivs zu sehen (sich selbst notfalls als Mittel, das Kollektiv als Zweck – der Wesenwille), „Gemeinschaften“ ausmache – indes der Wille, sich eines Kollektivs als eines Mittels zum eigenen Nutzen zu bedienen (der Kürwille), „Gesellschaften“ konstituiere. In der Reinen Soziologie der Begriffe schlössen also die Begriffe „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ einander aus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft


    Darum lehrte Jesus: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst ... und werde bewußt Teil des Kollektivs. Lebe für es und notfals sterbe für es. Was er auch selbst vorgelebt hat.
    Dann ist man Gott, wenn man nicht sich selbst lebt.

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Aber die Sündenvergebung ist nur der geringste Teil des christlichen Glaubens. Wirklicher christlicher Glaube lässt erkennen, dass wir göttlicher Natur sind und somit alle Widrigkeiten dieser Welt mit Freude überwinden können. So wird unsere Seele heil und stark.
    Hier, denke ich, ist der Kern des unterschiedlichen Verständnisses.
    Für Christen (oder auch abfälliger: 'Mainstream-Christen') ist das nicht der geringste Teil, sondern die Grundlage überhaupt.
    Sündenvergebung ist ist die Voraussetzung dafür, aus der 'Sklaverei' der Sünde heraus zu kommen und überhaupt frei zu werden, ein gottgemässes Leben zu führen.
    Wer das weglässt, verlässt den Boden christlicher Lehre und fügt ein paar gute Sprüche Jesu als 'Lebensweisheiten' in eine andere Lehre ein.

    Das kann man natürlich trotzdem so machen, wenn man das so will.
    Aber dann sollte man sich eben auch dessen bewusst sein, was man hier tut. Und das nicht als das 'wahre Christentum' ausgeben ;-).
    Geändert von Padma (06.08.2015 um 12:01 Uhr)

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Wirklicher christlicher Glaube lässt erkennen, dass wir göttlicher Natur sind und somit alle Widrigkeiten dieser Welt mit Freude überwinden können. So wird unsere Seele heil und stark.
    "mit Freude alle Widrigkeiten dieser Welt ueberwinden"... ich wuerd mich schon zufrieden geben "alle Widrigkeiten dieser Welt" "einfach nur ueberwinden" zu koennen :-)

    Aber Prinzipiell: Ja.

    Wobei das schon noch ein gutes Stueck Weg bedeutet... Man muss letztendlich "die Welt" in gewisser Weise loslassen koennen ohne sie aber zu ignorieren dabei.

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    "mit Freude alle Widrigkeiten dieser Welt ueberwinden"... ich wuerd mich schon zufrieden geben "alle Widrigkeiten dieser Welt" "einfach nur ueberwinden" zu koennen :-)

    Aber Prinzipiell: Ja.

    Wobei das schon noch ein gutes Stueck Weg bedeutet... Man muss letztendlich "die Welt" in gewisser Weise loslassen koennen ohne sie aber zu ignorieren dabei.
    Das glaube ich Dir gern. Hat sich bei mir auch erst später immer mehr so ergeben. Wobei es natürlich auch immer wieder Rückschläge gibt, wo man eben nicht diese Lebensfreude hat, die mutig auf die Probleme zugeht oder alles freudig annimmt.

    LG,
    Digido


 

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