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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Weil du dir nicht bewußt bist, was "Gesalbter" bedeutet. In Israel waren es Hohepriester und Könige.
    Und Jesus ist beides. Priester nach der Ordnung Melchisedeks, der König von Salem (Frieden) und Priester des höchsten Gottes war.
    Als König mußte er sein Volk regieren und Kriege mit den Feinden führen.
    Und als Hohepriester mußte er zwischen Gott und den Menschen vermitteln. Wozu auch das Opfern für die Sünden des Volkes gehörte.
    Ich lass das mal einfach so stehen. Mein Verstaendnis von "Gesalbter Gottes" ist jemand der "von Gott aus kommt"... jemand der in engster Verbindung zu Gott steht. Und Jesus erhebte immerhin den Anspruch des "Eins-seins mit Gott"... was ich ihm auch in dem Sinne glaube... das war/ist Jesus in meinen Augen.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und schneiden sich damit ins eigene Fleisch. Denn wenn damit das Volk Israel gemeint ist, warum schließen sie dann den Messias aus? Sollte er nicht in allem vorangehen?
    Und für wen soll dieser Knecht Gottes sterben? Für sein Volk.
    Juedische Mitleser evntl. anwesend die darauf antworten moechten?
    Soweit ich weis wurde im Judentum(e) die Messiasfrage fallen gelassen bzw. ist nicht mehr relevant und andere warten noch darauf... diese zwei Antworten sind mir aus dem heutigen Judentum(e) bekannt.


    Das "Leiden Christi" bzw. "sein Kreuztod" bzw. "die [angebliche] stellvertretende Suendenvergebung bei 'Pro-Glauben' daran" ist nicht zentrale Aussage Jesus in den Evangelien...
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Es gibt viel mehr Stellen, mußt nur lesen.
    Und natürlich hat er nicht von Anfang an davon gesprochen. Ihn hätte ja keiner verstanden.
    Selbst zum Schluß verstanden ihn seine Jünger nicht. Warum sollte er dann von Anfang davon sprechen, was e keiner versteht?
    In der Grundschule wird auch nicht über höhere Matematik gesprochen. Alles zu seiner Zeit.
    Die [damaligen] Juden verstanden schon das Prinzip "des Blutopfers" zur "Reinwaschung der Suenden"... keine Sorge...
    Und wenn Jesus sich selbst so verstanden haette, und es zudem auch noch das "Zentrale" seiner Mission angeblichgewesen waere... dann haette er es auch zentral immer und immer wieder gelehrt und seine Gleichnisse waeren auch darauf hin abgestimmt gewesen.

    Es macht ja kein Sinn zB das Gleichnis vom "Weltgericht" zu predigen, wo die "guten Taten" als Entscheidungskriterium fuer den Eintritt in das "Ewige Leben" dargestellt wird... wenn es aber diese laut Kreuztodtheologie gerade eben nicht sind... sondern "allein der Glaube" unabhaengig "der Werke" ...

    Und so zieht sich das in den Gleichnissen auch komplett durch... das komplette Fehlen des Prinzips: "Eintritt in das Himmelreich einzig und allein durch den Glauben an stellvertrerendes Suendenopfer "... es gibt kein Einziges.


    Er lehrte - zentral - nicht das, was die paulinisch Abgeleitete Kreuztod Theologie lehrt.
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Plapperst den Juden nach?
    Ist noch nichtmal noetig. Siehe Erklaerung oben. Jesus lehrte es in keinen seiner Gleichnisse. Das reicht mir, theologisch, voellig aus.
    Und dass die Juden nicht daran glauben... also das ist mir mehr als Verstaendlich :-)
    Ausser "die meisten" Christen glaubt niemand daran... und die Dunkelziffer der "Lippen-Glaeubiger" ist imho auch noch recht hoch.

    Kommen diese alle nun in die Hoelle weil sie nicht daran [wirklich] glauben? Finden all diese "Unglaeubigen" (wie "ihr" sie nennt) keine Gnade bei Gott? Verwirft sie Gott am Tage ihres leiblichen Todes mit der Begruendung: "Kreuztod Glaubig gewesen? Nein? OK...dann auch keine Vergebung... Tschuess forever"... ist das Dein Gottesbild? Eines gnaedigen und barmherzigen Gott der Liebe?

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    28 Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.729 Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. (Joh. 1)
    14 Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
    15 damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
    16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh. 3)
    Deine Bibelzitierung ist Manipulativ. Ist mir schon oefters aufgefallen. Du reihst aus verschiedenen Kapiteln gar Buechern die Absaetze augenscheinlich so zusammen, dass es auf den ersten Blick aussieht, als gehoeren diese zusammmen. Hattest Du letzten mit Jesaja und Daniel gemacht. Und nun mit Joh Kaptiel 1 und 3.

    Zwar mit Quellangaben immerhin noch... aber a) leicht zu ueberlesen und b) so oder so, nennt sich das "aus dem Kontext reisen" gar "Bibel Bastel Bogen"...

    Bitte also im Kontext bleiben beim zitieren und sich nicht alles "Kreuz und Quer" so hin zu puzzeln frei nach belieben... weil da mach ich zumindest nicht mit.

    Soviel Bibeltreue muss sein...


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Zur Zeit Jesu haben deine Vorfahren ganz bestimmt noch Menschenopfer gebracht, um ihre Götter zu besänftigen.
    Und ohne das Evangelium würdest du immer noch das tun.
    Wieso schreibst Du eigentlich "deine Vorfahren" und nicht "unsere Vorfahren"?
    Zudem keiner von uns weis wer deine oder meine Vorfahren waren zu "AT Zeiten"... so weit reicht kein Stammbaum .

    Wobei ich dir ansonsten Zustimme in sofern, dass durch "das Evangelium" die Tieropferei immerhin aufgehoert hat. Da gibts absolut nix zu meckern.

    Antike Opfervorstellungen...
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Ohne [diese] das ganze Gerede über die Liebe, leeres Geschwätz ist
    Aha...

    Nee also wir haben eindeutig unterschiedliche Anichten bzgl. der Liebe Gottes.
    Man muss es dann so stehen lassen einfach.
    Geändert von net.krel (05.08.2015 um 17:04 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Ich lass das mal einfach so stehen. Mein Verstaendnis von "Gesalbter Gottes" ist jemand der "von Gott aus kommt"... jemand der in engster Verbindung zu Gott steht. Und Jesus erhebte immerhin den Anspruch des "Eins-seins mit Gott"... was ich ihm auch in dem Sinne glaube... das war/ist Jesus in meinen Augen.
    Nur kommt die Idee des Messias nicht von dir, sondern aus Israel.
    Folglich muß man genau untersuchen, wer in Israel damit gemeint war/ist.

    Soweit ich weis wurde im Judentum(e) die Messiasfrage fallen gelassen bzw. ist nicht mehr relevant und andere warten noch darauf... diese zwei Antworten sind mir aus dem heutigen Judentum(e) bekannt.
    Du hast die messianische Juden vergessen.

    Das "Leiden Christi" bzw. "sein Kreuztod" bzw. "die [angebliche] stellvertretende Suendenvergebung bei 'Pro-Glauben' daran" ist nicht zentrale Aussage Jesus in den Evangelien...
    23 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. (Mt. 23)

    28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken?
    29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. (Joh. 6)

    Die [damaligen] Juden verstanden schon das Prinzip "des Blutopfers" zur "Reinwaschung der Suenden"... keine Sorge...
    Aber nicht im Bezug auf den Messias ben David.

    Und wenn Jesus sich selbst so verstanden haette, und es zudem auch noch das "Zentrale" seiner Mission angeblichgewesen waere... dann haette er es auch zentral immer und immer wieder gelehrt und seine Gleichnisse waeren auch darauf hin abgestimmt gewesen.
    Alle seine Gleichnisse sprechen davon, daß nicht der Mensch sucht Gott, sondern Gott sucht den Menschen.
    Der Mensch ist passiv, Gott ist aktiv, um den Mensch zurück zu holen.
    Das sollte geglaubt werden. Darauf waren alle Gleichnisse abgestimmt. Auf den Glauben.

    Und dass die Juden nicht daran glauben... also das ist mir mehr als Verstaendlich :-)
    Ausser "die meisten" Christen glaubt niemand daran... und die Dunkelziffer der "Lippen-Glaeubiger" ist imho auch noch recht hoch.

    Kommen diese alle nun in die Hoelle weil sie nicht daran [wirklich] glauben? Finden all diese "Unglaeubigen" (wie "ihr" sie nennt) keine Gnade bei Gott? Verwirft sie Gott am Tage ihres leiblichen Todes mit der Begruendung: "Kreuztod Glaubig gewesen? Nein? OK...dann auch keine Vergebung... Tschuess forever"... ist das Dein Gottesbild? Eines gnaedigen und barmherzigen Gott der Liebe?
    55.Damals sprach Allah: "O Jesus, siehe, Ich will dich verscheiden lassen und will dich zu Mir erhöhen
    und will dich von den Ungläubigen befreien und will deine Anhänger über die Ungläubigen setzen bis zum
    Tag der Auferstehung. Alsdann werdet ihr zu Mir wiederkehren, und Ich will zwischen euch richten über das,
    worüber ihr uneins waret.
    56.Was aber die Ungläubigen anbelangt, so werde Ich sie schwer im Diesseits und im Jenseits bestrafen;
    und sie werden keine Helfer finden." (Koran 3)


    Deine Bibelzitierung ist Manipulativ. Ist mir schon oefters aufgefallen. Du reihst aus verschiedenen Kapiteln gar Buechern die Absaetze augenscheinlich so zusammen, dass es auf den ersten Blick aussieht, als gehoeren diese zusammmen. Hattest Du letzten mit Jesaja und Daniel gemacht. Und nun mit Joh Kaptiel 1 und 3.

    Zwar mit Quellangaben immerhin noch... aber a) leicht zu ueberlesen und b) so oder so, nennt sich das "aus dem Kontext reisen" gar "Bibel Bastel Bogen"...

    Bitte also im Kontext bleiben beim zitieren und sich nicht alles "Kreuz und Quer" so hin zu puzzeln frei nach belieben...

    Blödsinn. Wenn man ein Tema behandelt, dann muß man alles raussuchen, was von diesem Tema spricht. Nur dann kann man den richtigen Sinn verstehen.


    Wieso schreibst Du eigentlich "deine Vorfahren" und nicht "unsere Vorfahren"?
    Weil du das Evangelium negierst, nicht ich.

    Nee also wir haben eindeutig unterschiedliche Anichten bzgl. der Liebe Gottes.

    Nur Gott, der Liebe ist, weiß wirklich was Liebe ist.
    Geändert von ed (05.08.2015 um 20:40 Uhr)

  3. #3

    Standard

    Das "Leiden Christi" bzw. "sein Kreuztod" bzw. "die [angebliche] stellvertretende Suendenvergebung bei 'Pro-Glauben' daran" ist nicht zentrale Aussage Jesus in den Evangelien...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    23 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. (Mt. 23)

    28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken?
    29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. (Joh. 6)
    Und Du meinst nun dass Jesus mit "den Glauben" jenen "Glauben an [s?]ein stellvertrendes Suehneopfer am Kreuz" gemeint hat?

    Welchen er zudem in keinen seiner Gleichnisse erwaehnte hatte bzgl. "wie es sich mit dem Himmelreich verhaelt"...

    Und Du zuvor eh selbst eingestehen musstest dass Jesus davon eh kaum sprach weil ihn da, Deiner Ansicht nach zumindest, eh keiner verstanden haette nicht mal seine Juenger...

    Nun aber ploetzlich soll er ganz selbstverstaendlch mit "den Glauben" diesen "Kreuztodglauben" gemeint haben? Und das auch noch ausgerechnet vor den "Schriftgelehrten und Pharisäern" die ihn ja erst recht nie verstanden haben noch viel viel weniger als seine Juenger?

    Nee Du... Deine Argumentationslinie passt hinten und vorne nicht...

    Gerade die "Schriftgelehrten und Pharisäer" lehnten ja Jesus in jeglicher Hinsicht ab und betrachteten ihn auch nicht als "Gott Gesandten"... und geglaubt haben sie ihn eh kein Wort.

    Und er sagte ihnen hier quasi dass sie an ihn - den "Gott Gesandten"- besser taeten zu Glauben.

    Naemlich weil es "Werk Gottes" war ihn zu senden... und dieses "Werk Gottes" - die Sendung Jesu - kann ja natuerlich nur "wirken" wenn man auch glaubt was "die Sendung" alias Jesus sagt.

    Da ist kein einziges Wort von einem "stellvertretenden Suentodglauben an ihn" gefallen... diesen jenen "Glauben" liest Du nur durch die "Kreuztodheologische Brille" dort hinein... unsichtbar quasi... nicht vorhanden.



    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Messias ben David
    Dass Jesus leiblicher(!) Nachfahre Koenig Davids gewesen sein soll bezweifle ich. Spielt aber so oder so auch keine Rolle fuer mich, weil man "Gesalbte Gottes" eh nicht am Stammbaum erkennt und die leibliche Ahnenschaft keine Rolle dabei spielt... so was sind "eitle" Fragen... das mag damals einigen wichtig gewesen sein vieleicht...mir nicht.

    Und rein theologisch: Einen Stammbaum in den Evangelien dazu gibt es auch nicht der die leibliche Linie von Jesus zu David aufzeigt... :-)

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist passiv, Gott ist aktiv, um den Mensch zurück zu holen.
    Das sollte geglaubt werden.
    "Den Weg" muss man schon gehen. Nennt sich: Nachfolge. "Passiver Glaube" nuetzt da gar nix.
    Geändert von net.krel (06.08.2015 um 01:11 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Das "Leiden Christi" bzw. "sein Kreuztod" bzw. "die [angebliche] stellvertretende Suendenvergebung bei 'Pro-Glauben' daran" ist nicht zentrale Aussage Jesus in den Evangelien...
    7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
    9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10)

    Das ist mehr als nur ein Paar Regeln befolgen.

    Und Du meinst nun dass Jesus mit "den Glauben" jenen "Glauben an [s?]ein stellvertrendes Suehneopfer am Kreuz" gemeint hat?
    24 ... wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. (Joh. 8)

    Was hat der Glaube an ihn mit der Sündenvergebung zu tun?

    Welchen er zudem in keinen seiner Gleichnisse erwaehnte hatte bzgl. "wie es sich mit dem Himmelreich verhaelt"...

    Und Du zuvor eh selbst eingestehen musstest dass Jesus davon eh kaum sprach weil ihn da, Deiner Ansicht nach zumindest, eh keiner verstanden haette nicht mal seine Juenger...

    Nun aber ploetzlich soll er ganz selbstverstaendlch mit "den Glauben" diesen "Kreuztodglauben" gemeint haben? Und das auch noch ausgerechnet vor den "Schriftgelehrten und Pharisäern" die ihn ja erst recht nie verstanden haben noch viel viel weniger als seine Juenger?
    In den Gleichnissen zeigt er das Prinzip.
    Nicht die verlorene Drachme bemüht sich gefunden zu werden, sondern die Hausfrau bemüht sich die Drachme zu finden.
    Nicht das verlorene Schaf sucht den Weg zurück zum Hirten, sondern der Hirte sucht das Schaf. Usw., usf.
    Damit hat er ihre Aufmerksamkeit wecken wollen. Was immer er tun wird, wird zu ihrer Rettung sein.
    Erst muß die Aufmerksamkeit geweckt werden, dann kann man mit der Hauptbotschaft kommen.

    Da ist kein einziges Wort von einem "stellvertretenden Suentodglauben an ihn" gefallen... diesen jenen "Glauben" liest Du nur durch die "Kreuztodheologische Brille" dort hinein... unsichtbar quasi... nicht vorhanden.
    Wie ich schon sagte, die Hauptbotschaft kam später. Erst für die Jünger:

    13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
    14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. (Joh. 15)

    Und dann auch für alle:

    15 Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! (Mk. 16)

    Und rein theologisch: Einen Stammbaum in den Evangelien dazu gibt es auch nicht der die leibliche Linie von Jesus zu David aufzeigt...
    Beide, in Mattäus (für Josef) und in Lukas (für Maria), verlaufen durch David.

    "Den Weg" muss man schon gehen. Nennt sich: Nachfolge. "Passiver Glaube" nuetzt da gar nix.
    Aber erst muß man auf den Weg gestellt werden. Und zwar durch die Wiedergeburt.

    13 Mose aber sagte zum Volk: Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet. (Ex. 14)

    Darum heißt es auch:

    40 ... Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation! (Apg. 2)
    20 ... Lasst euch mit Gott versöhnen! (2Kor. 5)

    Nicht wir tun etwas, sondern jemand tut etwas für uns und mit uns. Wodurch wir gerettet werden.
    Das ist Gnade.




    P.S. Und da du so vom Buddhismus angetan bist, solltest du eigentlich wissen, daß Buddha von einem anderen Buddha erzählt hat, der im Westen (von Indien) wirkt.
    Der sich vorgenommen hat das glückliche Land zu erschaffen. Und dazu alle Eigenschaften des glücklichen Landes in einem zusammengefaßt, und sich selbst aufgeopfert hat.
    Und alle, die an ihn glauben und seinen Namen rezitieren werden im glücklichen Land wiedergeboren. Die er dann alle zur Erleuchtung führt.

    Israel liegt im Westen von Indien. Und Jesus hat sich vorgenommen das Reich Gottes aufzubauen. Dazu hat er alle Gebote Gottes in einem zusammengefaßt und sich aufgeopfert.
    Und alle, die an ihn glauben und seinen Namen anrufen, werden sofort als Bürger des Reiches Gottes, als Kinder Gottes, wiedergeboren. Die er dann alle zur Vollendung führt.
    Geändert von ed (06.08.2015 um 08:05 Uhr)

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Nicht wir tun etwas, sondern jemand tut etwas für uns und mit uns. Wodurch wir gerettet werden.
    Das ist Gnade.
    Hallo ed,
    da ist schon viel gestritten worden, und das wird auch weiter so bleiben. Wichtig ist, dass man die Notwendigkeit einer völligen Persönlichkeitsumwandlung einsieht und diese auch will. Dann muss man vertrauen, dass das auch möglich ist. So eröffnen sich Wege und Einsichten, die das praktisch bewerkstelligen. Und natürlich weiß man, dass die Kraft dazu nicht aus der alten Persönlichkeit (die ja überwunden werden soll) kommt und kommen kann, sondern eben nur aus dem neuen grundlegendem Bewusstsein des Ewigen.
    Welche Veränderungen haben sich in Deiner Seele bisher ergeben?

    LG,
    Digido

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Wichtig ist, dass man die Notwendigkeit einer völligen Persönlichkeitsumwandlung einsieht und diese auch will. Dann muss man vertrauen, dass das auch möglich ist. So eröffnen sich Wege und Einsichten, die das praktisch bewerkstelligen. Und natürlich weiß man, dass die Kraft dazu nicht aus der alten Persönlichkeit (die ja überwunden werden soll) kommt und kommen kann, sondern eben nur aus dem neuen grundlegendem Bewusstsein des Ewigen.
    Es geschieht durch die Erkenntnis.

    31 Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger.
    32 Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
    34 ... Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.
    36 Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei. (Joh. 8)
    6 ... Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
    7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. ... (Joh. 14)
    3 Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. (Joh. 17)

    Alle Erkenntnis Gottes ausserhalb von Israel gleicht einem Kindergarten.
    Alle Erkenntnis Gottes in Israel vor Jesus gleicht einer Grundschule.
    In Jesus fängt die Erkenntnis Gottes an, die zum Erwachsensein führt.

    Welche Veränderungen haben sich in Deiner Seele bisher ergeben?
    Als ich in meinen jungen Jahren die Bibel aus der Sicht eines gebildeten und klugen Menschen gelesen habe, fand ich da nur wenig erbauliches. Fabeln, Geschichten über Krieg und Mord, usw. Ein unverständliches und langweiliges Buch.
    Erst als ich, nach einem Schicksalsschlag, die Position des gebildeten und klugen Menschen verlassen hatte, und mich ganz kleinlich und vertraulich an die Bibel ranmachte um Gott kennen zu lernen, wurde Jesus mit einmal für mich zu einer lebendigen Person, eine neue Welt öffnete sich mir, und ich wurde ein anderer Mensch, ohne mich angestrengt zu haben.
    Meine Kollegen konnten nicht verstehen, was mit mir geschehen war.
    Und ich war von Jesus begeistert. Und zwar gerade von seinem Kreuzestod. Was für ein Mesch! Er hat meine Schuld auf sich genommen und ist für mich gestorben, damit ich frei bin! Und ein Kind Gottes sein kann!
    Das ist die Botschaft, die jeden Menschen verändert.
    Wer dieser Botschaft nicht glaubt, bleibt eine alte Persönlichkeit.

    Seit dem ist die Bibel mein Leben. Was da für Schätze verborgen sind! Man muß nur suchen.
    Und so habe ich auch meine Kinder erzogen.

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Alle Erkenntnis Gottes ausserhalb von Israel gleicht einem Kindergarten.
    Alle Erkenntnis Gottes in Israel vor Jesus gleicht einer Grundschule.
    In Jesus fängt die Erkenntnis Gottes an, die zum Erwachsensein führt.
    Hallo ed,
    das klingt recht hübsch. Aber ist es auch wahr? Buddhas Erkenntnis oder die der Upanishaden und Bhagavadgita, sind doch von einer solchen Klarheit und Tiefe, wie man sie nur uns Christen wünschen könnte, die doch in Anspruch nehmen mehr zu haben.
    Wenn Christen wirklich mehr hätten, würden sie nicht diese Religionen verteufeln, sondern sagen: Das, was ihr wisst, wissen wir auch, und noch darüber hinaus. Die Praxis, die ihr ausübt - nämlich die Loslösung - üben auch wir aus.


    Als ich in meinen jungen Jahren die Bibel aus der Sicht eines gebildeten und klugen Menschen gelesen habe, fand ich da nur wenig erbauliches. Fabeln, Geschichten über Krieg und Mord, usw. Ein unverständliches und langweiliges Buch.
    Erst als ich, nach einem Schicksalsschlag, die Position des gebildeten und klugen Menschen verlassen hatte, und mich ganz kleinlich und vertraulich an die Bibel ranmachte um Gott kennen zu lernen, wurde Jesus mit einmal für mich zu einer lebendigen Person, eine neue Welt öffnete sich mir, und ich wurde ein anderer Mensch, ohne mich angestrengt zu haben.
    Meine Kollegen konnten nicht verstehen, was mit mir geschehen war.
    Und ich war von Jesus begeistert. Und zwar gerade von seinem Kreuzestod. Was für ein Mesch! Er hat meine Schuld auf sich genommen und ist für mich gestorben, damit ich frei bin! Und ein Kind Gottes sein kann!
    Das ist die Botschaft, die jeden Menschen verändert.
    Wer dieser Botschaft nicht glaubt, bleibt eine alte Persönlichkeit.

    Seit dem ist die Bibel mein Leben. Was da für Schätze verborgen sind! Man muß nur suchen.
    Und so habe ich auch meine Kinder erzogen.
    Ja, das kenne ich so auch aus meinem eigenem Leben. Aber die Sündenvergebung ist nur der geringste Teil des christlichen Glaubens. Wirklicher christlicher Glaube lässt erkennen, dass wir göttlicher Natur sind und somit alle Widrigkeiten dieser Welt mit Freude überwinden können. So wird unsere Seele heil und stark.

    LG,
    Digido

  8. #8

    Standard

    es lebe das Funditum :-)

    Das "Leiden Christi" bzw. "sein Kreuztod" bzw. "die [angebliche] stellvertretende Suendenvergebung bei 'Pro-Glauben' daran" ist nicht zentrale Aussage Jesus in den Evangelien...
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
    9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10)
    Ich kann hier nichts von einem Glaubens-Heilsnotwendigen stellvertretendes Suehneofer lesen.

    Ich lese das so: (Vorweg: Jesus war Gott Gesandter um die Falsch-Lehren der schwarzen Priesterkaste die nur ins Verderben aber nicht "ins Leben" fuehrten zu berichtigen). Wer damals "das Wort Jesus" sprich seine Lehren "annahm" anstatt das "verdorbene Brot" der Priester-Elite... der hatte sich fuer den guten Hirten entschieden und wird aufgrund dessen "selig werden" dadurch... vorausgesetzt natuerlich er befolgt auch "das Wort" Jesu.

    Das alles hat aber nichts mit einer stellvertretenden Suendenvergebung am Kreuz zu tun.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    24 ... wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. (Joh. 8)
    Das sehe ich bezogen auf die damalige Situation ganz genauso.
    Wer dieser [damaligen] schwarzen Priesterschaft folgte... dessen vergitfteten Lehren hoeher einschaetzte als die diesen entgegengesetzten Lehren von Jesus dem Gesalbten... ja... der starb sicherlich in seinen Suenden. Das seh ich auch so.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Was hat der Glaube an ihn mit der Sündenvergebung zu tun?
    Man musste Jesus natuerlich schon glauben wie es sich mit der Suendenvergebung verhaelt.

    zB wie er es im "Gleichnis vom Schalksknecht" [Mt 18,23-35] ja gut beschrieb: "Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit [...] "

    Sprich: Der Weg zum Himmelreich ist bereitet denen, die "ihrem Bruder Vergeben". Wer dazu nicht willig ist... "[...] Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt."

    Wenn wir von Gott, im Gebet, um Vergebung bitten, so geschieht dies, wenn auch wir unseren Schuldigern vergeben. Sonst nicht (Prinzip von: Saat und Ernte). Siehe eben Mt 18,23-35 "Gleichnis vom Schalksknecht" wie es sich da mit dem Himmelreich verhaelt.

    Das Konzept eines stellvertretendes Blutsopfer das fuer unsere Suenden starb an das lediglich "geglaubt werden muesse" und eine andere Moeglichkeit der suendenvergebung gaebe es ansonste nicht... das lehrte er dort nicht. Fehlt komplett. Einfach: Nichts. Und es gibt auch kein einziges Gleichnis oder auch direkte Rede Jesus wo dies so gesagt wird. Nirgends in den ganzen Evangelien.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    In den Gleichnissen zeigt er das Prinzip.
    Nein. Genau das Gegenteil ist wahr. Und das laesst sich auch nachlesen sogar diesmal :-)
    Es gibt kein einziges Gleichnis in den Evangelien welches das Prinzip eines *exklusiven heilsnotwenidgen* stellvertretendes Blutsopfer zur Suendenvergebung auch nur ansatzweise darstellt.

    K E I N S ...

    Zeig mir eins. Wo??? Zitiere es mit Quellangabe.

    ...

    Einen Stammbaum in den Evangelien dazu gibt es auch nicht der die leibliche Linie von Jesus zu David aufzeigt...
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Beide, in Mattäus (für Josef) und in Lukas (für Maria), verlaufen durch David.
    Lukas stellte nicht den Stammbaum Mariens dar. Und theologisch ist Josefs Stammbaum bzgl. der leiblichen Linie irrelevant.


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    P.S. Und da du so vom Buddhismus angetan bist, solltest du eigentlich wissen, daß Buddha von einem anderen Buddha erzählt hat, der im Westen (von Indien) wirkt.
    Der sich vorgenommen hat das glückliche Land zu erschaffen. Und dazu alle Eigenschaften des glücklichen Landes in einem zusammengefaßt, und sich selbst aufgeopfert hat.
    Und alle, die an ihn glauben und seinen Namen rezitieren werden im glücklichen Land wiedergeboren. Die er dann alle zur Erleuchtung führt.

    Israel liegt im Westen von Indien. Und Jesus hat sich vorgenommen das Reich Gottes aufzubauen. Dazu hat er alle Gebote Gottes in einem zusammengefaßt und sich aufgeopfert.
    Und alle, die an ihn glauben und seinen Namen anrufen, werden sofort als Bürger des Reiches Gottes, als Kinder Gottes, wiedergeboren. Die er dann alle zur Vollendung führt.
    Demnach erkennst Du also Buddha als [asiatischen] "gueltigen Prophet" an der das Kommen Christi voraussagte? Weil sowas koennte ja wohl wirklich nur ein "Special-Mensch Gottes" voraussagen, wann und wo "sein Sohn" auf Erden kommt... richtig?

    :-)
    Geändert von net.krel (06.08.2015 um 09:26 Uhr)

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Demnach erkennst Du also Buddha als [asiatischen] "gueltigen Prophet" an der das Kommen Christi voraussagte? Weil sowas koennte ja wohl wirklich nur ein "Special-Mensch Gottes" voraussagen, wann und wo "sein Sohn" auf Erden kommt... richtig?

    :-)
    Natürlich. Aber wer fährt schon einen Trabi, wenn er einen Mercedes fahren kann?
    Und ganz töricht ist zu behaupten, ein Trabi ist besser als ein Mercedes. Was du hier tust.

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Natürlich. Aber wer fährt schon einen Trabi, wenn er einen Mercedes fahren kann?
    Und ganz töricht ist zu behaupten, ein Trabi ist besser als ein Mercedes. Was du hier tust.
    Die typischen Merkmale des Funditums: Es wird dort die eigene Anschauung als die Ultimative betrachtet... quasi Gottgleich betrachten sie ihre Interpretationen, Auslegungen und Ansichten... diese, so in ihren Augen, seien das, was Gott sagt. Sie sehen die Dinge klar und deutlich ohne Faerbung... alle anderen liegen weit, sehr sehr weit unter diesen ihren Anschauungen...

    So wuerd ich die Sache grad mal einschaetzen...


 

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    Letzter Beitrag: 15.04.2008, 21:28

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