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  1. #11

    Standard

    Um das mal kurz aufzugreifen.
    Mit der Zerstörung des Temples und der vertreibung aus Eretz Jisrael wurde das Opfer abgeschafft, denn es war ein Ritus der Priester im Tempel. Für das Tieropfer ist nun das Gebet da.
    Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass sondern Gleichgültigkeit...

    Chassid auf Lebenszeit!
    Yitzchak Ben Yisrael

  2. #12
    Streichholz Gast

    Standard Was ich schon immer wissen wollte

    „Wie wird das gehandhabt?
    Gibt es noch Tieropfer? Ist das überhaupt noch erlaubt?
    Wie läuft das heutzutage?„


    Was ist mit dem Opfern – vielmehr was wird damit sein?

    Ich bin ziemlich überrascht, wie leicht es sich die meisten mit dieser Frage machen, obwohl sie vor allem das jüdische Volk angeht. In Jeremia 33 ist der Prophet beauftragt, zu verkünden:

    „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich das gnädige Wort erfüllen will, das ich zum Hause Israel und zum Hause Juda geredet habe. 15 In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen gerechten Sproß aufgehen lassen; der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande. 16Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird es nennen «Der HERR unsere Gerechtigkeit».

    17Denn so spricht der HERR: Es soll David niemals fehlen an einem, der auf dem Thron des Hauses Israel sitzt. 18Und den levitischen Priestern soll's NIEMALS fehlen an einem, der täglich vor meinem Angesicht Brandopfer darbringt und Speisopfer in Rauch aufgehen läßt und Opfer schlachtet.

    19 Und des HERRN Wort geschah zu Jeremia: 20 So spricht der HERR: Wenn mein Bund mit Tag und Nacht aufhörte, daß nicht mehr Tag und Nacht sind zu ihrer Zeit, 21so würde auch mein Bund aufhören mit meinem Knecht David, daß er keinen Sohn mehr hat zum König auf seinem Thron, und mit den Leviten, den Priestern, meinen Dienern. 22Wie man des Himmels Heer nicht zählen noch den Sand am Meer messen kann, so will ich mehren das Geschlecht Davids, meines Knechts, und die Leviten, die mir dienen.

    23 Und des HERRN Wort geschah zu Jeremia: 24 Hast du nicht gemerkt, was diese Leute reden: «Die beiden Geschlechter, die der HERR auserwählt hatte, hat er verworfen», und sie verachten mein Volk und lassen es nicht mehr ein Volk sein in ihren Augen. 25 So spricht der HERR: Wenn ich jemals meinen Bund nicht hielte mit Tag und Nacht noch die Ordnungen des Himmels und der Erde, 26 so wollte ich auch verwerfen das Geschlecht Jakobs und Davids, meines Knechts, daß ich nicht mehr aus ihrem Geschlecht Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich will ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen. (s.auch Jer.31,35-40)

    Was wohl gemeint sein kann mit "Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen und man wird es nennen «Der HERR unsere Gerechtigkeit». Eine verflossene Zeit etwa? Jerusalem und Juda haben die Wendung ihres Geschickes doch noch vor sich, vielmehr ganz Israel.
    In dieser Zeit muss auch in kürzester Zeit der 3. Tempel wieder errichtet werden.

    Warum in kürzester Zeit? Es ist schwer vorstellbar, dass nach der Errettung, die laut Sach. 12, Sach. 14 und Joel 4 G"TT SEINEM Volk ganz gewiss geben wird - und nach dem Gericht über die Nationen, das um die gleiche Zeit etwa stattfinden muss - der EWIGE unter SEINEM Volk wohnen könnte ohne das Heiligtum, den 3. Tempel! Wie aber könnte es so schnell gebaut werden?

    Jesaja 54,11-12 sagt, dass G“TT selber sich darum kümmern will:
    “Du Elende, über die alle Wetter gehen, die keinen Trost fand! Siehe, ICH will deine Mauern auf Edelsteine stellen und will deinen Grund mit Saphiren legen 12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erlesenen Steinen.“

    Fortsetzung folgt

  3. #13
    Streichholz Gast

    Standard

    Offenbarung 21 sagt das gleiche und führt es etwas weiter aus:

    1 "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß"


    In Matth, 5,17-18 weist Immanuel ganz entschieden darauf hin, dass eher Himmel und Erde vergehen, als dass nur der kleinste Buchstaben an der Torah und an den Propheten verändert werden dürfte.

    Nun möchte ich auf Hesekiel 44,9 und 15-16 anführen, wo zum einen auch Fremde (Nichtjuden) erwähnt sind, die nun auch zu Tempel dürfen und wo zum andern klar gesagt ist, dass der Opferdienst neu aufgenommen werden wird, weil der EWIGE es so gesagt hat.!

    Hesekiel 44,9. 15-16 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, ...
    ...15-16 Aber die levitischen Priester, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun.

    Was ist daran so unvorstellbar oder anstössig? Anstössig ist gewiss, dass unsere Lehre mächtig am Bröckeln ist - weil G"TTES Volk als SEIN Zeuge uns vor Augen gestellt wurde: Mit der Rückgabe des Landes, und mit allem, was seither so geschah...

    Kann es eine größere Ehre geben, als SEINEM Volk tatkräftig zu helfen - wenn auch dienend und nicht mehr herrschend?

    Selbstverständlich bin ich zu dieser Ansicht nicht von allein gekommen, sondern durch jüdische Hilfe. Ein entscheidender Wegweiser ist mir dabei das Buch „Hier ist IMMANUEL“ auf der Seite
    http://www.israel-shalom.net.

    Je heller es in und über Israel wird, umso dunkler wird es unter und über den Völkern sein, wie wir es eigentlich wahrnehmen könnten und wie u.a. in Jes. 60 auch versichert ist:

    Jes. 60, 1-3 „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“

    Abstand erstmal davon zu nehmen, dass wir Nichtjuden nicht mehr als die Wahrheitsbesitzer gelten können, scheint mir der erste Schritt dahin zu sein, wie wir unsere immer schwieriger werdende Zeit bestehen und auch vor jeglicher Betäubung mit G“TTes Hilfe bewahrt bleiben können.

    Zu Euch in diesem Thread anwesenden (echten) Juden möchte ich nur sagen: Verzeiht bitte, dass ich etwas draufgesetzt habe - denn ich weiß und bin überzeugt, dass jegliche Lehre nur dem jüdischen Volk gegeben ist. Andererseits: Ich habe auch nur von meiner jüdischen Unterweisung weitergegeben, für die ich sehr dankbar bin.
    Streichholz


 

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