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Ich schlage vor nachzudenken und zwar darüber ob heilige Bücher g“ttes 1:1 Worte sein können.
Ich schlage vor nachzudenken, in wie weit geschriebene Worte immer schon menschliche Interpretationen dessen sind und zwar was sie vom Ewigen erfahren haben und somit die heiligen Schriften eine 1:2 Interpretation entsprechen. Gemeint ist, dass man nicht Wort wörtlich die heiligen Bücher lesen und verstehen sollte und den Ewigen mit den heiligen Schriften gleich setzt und aber, wenn man so gleich setzt, die Gesamtheit des Ewigen verliert.

Wer eine der heiligen Schriften zum Fundament seines Glaubens macht, verliert das Fundament g“ttes, denn keine heilige Schrift fasst IHN und in keines der heiligen Schriften bevorzugt Er um darin wahrhaftig und ausschließlich zu sprechen.

Die heiligen Schriften können uns einen Anfang bieten und zwar G“tt zu finden und anfänglich zu verstehen. Wer aber eine der heiligen Schriften zu DEM Wort g“ttes erklärt hat den größten Teil von G“tt verloren und das ist die Unendlichkeit und Ewigkeit.

Shalom
Isaak
Lieber Isaak,
ich nehme Deine Vorschläge an und habe nachgedacht, ob das Wort Gottes 1:1 zu verstehen ist. Es gibt verschiedene Erzählarten in der Bibel, die alle auf jüdischer Tradition beruhen. Das bedeutet, das sich auch ein christlicher Bibelleser ein wenig an die Art und Weise, wie das jüdische Volk der Antike schrieb, gewöhnen muss. Hier kann man nicht immer 1:1 lesen. Da käme nur Unsinn heraus. Zum Beispiel im Jesaja: selbst die Zypressen und Zedern des Libanon machen sich über dich lustig. Das klingt nach Phantasiewelten, würde man diese Zitat wörtlich nehmen.

Anders das Gebot: du sollst nicht morden. Das ist eine klare Aussage, unzweideutig.

In meiner Kirche lehren wir immer wieder, dass die Heiligen Schriften durch den Geist Gottes gegeben wurden und auch nur durch diesen Geist verstanden werden können. dabei ist es gleichgültig, ob man einer Konfession angehört oder nicht. Man muss sie mit dem Geist Gottes lesen.

Nun, ich habe die jüdischen Schriften nicht gelesen und nur bruchstückhaft festgestellt, dass sie im Kapitel und Zeilenaufbau den AT gleichen. Also können da keine großen unterschiede sein. Der Talmud ist eher ein Buch rabbinischer Weisheitslehre, wenn ich mich nicht irre.

Urteile selber darüber.

Was nun mich betrifft, so nehme ich das AT als das Wort Gottes an, sofern es richtig übersetzt ist. Im Wesentlichen ist es so.

Und da wir ja über die Gnade Gottes schreiben wollen. Sind die Schriften nicht auch etwas, wo Gott uns seine Gnade schenkt?