Mein möglicher Konsens, welchen ich aber nicht für Christen vordenken und vorglauben kann und will:
Über die Erlöserfrage zu und mit Jesus Christus, möchte ich mich eher sehr sehr zurückhaltend austauschen. Wenn natürlich gewünscht, können wir auch darüber ein Jüdisch-Christlichen Thread öffnen. Von mir aus allein mache ich dies aber nicht.
Hier geht es und das noch einmal unterstrichen, nicht darum ob der jüdische, oder der christliche, oder ein dritter Glaube recht hat, sondern um die Frage des Alleinanspruches, des christlichen Glaubens und zwar das dieser als einzig richtige und wahre Glauben an und in G“tt zu sehen sei.
Man möge mir verzeihen, oder auch nicht, wenn ich daran Zweifel hege und diese offen mit Christen zu diskutieren wünsche.
Ich selbst sehe Jesus Christus sehr wohl als jemanden, mit welchen man sehr gut zum Glauben an den einzigen G“tt (und hier ist nur grammatisch der maskulin geschrieben und nicht gemeint) sich führen lassen kann und dies ebnend neben unseren jüdischen Glauben und anderen Religionen.
Was wäre an diesem parallelen Weg so unmöglich?
Ich meine, die Antworten, dass es einigen Christen unmöglich ist, habe ich gelesen und wahrgenommen. Und diese Richtung von Glaube und Aussage kann ja jeder gerne immer wieder wiederholen. Das stellt für mich kein Problem dar. Und von diesen so Glaubenden erwarte ich nicht, dass sie sich wegen mir ändern müssten.
Und wiederum andere anwesende Christen stimmen meinen Gedanken zu. Selbst das nehme ich wahr und erwarte ebenfalls nicht dass sie das wegen mir bekunden oder tun müssten, denn so oder anders herum, es ist jeweils der Glaube des Einzelnen, welcher frei sein und bleiben muss.
Dennoch, möchte ich eben nicht nur feststellen wer wo im Glauben steht. Sondern eben Nachdenken anregen und zwar fragender Weise, ob G“tt tatsächlich NUR über Jesus Christus erfahrbar sei. Und eben auch die welche das mit „Ja“ beantworten ebenfalls mit meinem Glauben konfrontieren, aber nicht überzeugen oder gar umstimmen. Eben genau so wie man uns Juden auch, mit dem christlichen Glauben konfrontiert, damit wir uns überlegen doch Christen zu werden. Das sollte doch in beiden Richtungen erlaubt sein.
Man darf doch selbstverständlich meinen Glauben, meine Meinungen und Vorgehweise ablehnen und diese auch als Provokant empfinden. Allein ich habe nicht die Absicht zu provozieren, nicht zu separatisieren und Uneinigkeit zu streuen. Wenn dies passiert, dann ist es wohl mit von mir ausgelöst worden, aber man darf, bei Betroffenheiten, vielleicht auch nie nur den Auslöser im Auge haben, sondern auch den Betroffenen betrachten und zwar weshalb er sich getroffen empfindet, obwohl nicht auf ihn gezielt wurde.
Ich mag die Christen, an und für sich, aber eben nicht ihren Absoluteranspruch auf G“tt. Da darf man schon einmal zu unterscheiden suchen, wenn man überhaupt gewillt ist mich verstehen zu wollen.
Ich würde mich so freuen, noch vor Weihnachten, irgend ein ausführlicheres Eingehen, auf mein vorgeschlagenes Thema, aus christlicher und anderer Richtung lesen zu können, an statt nur verletzte Verteidigungen lesen zu müssen, welche natürlich hier nicht ausgeblendet werden sollen.
Normal wüsste ich nicht, weshalb ich mich entschuldigen müsste, denn die vorgebrachten Vorwürfe, zu einer Provokation, kann ich nicht nachvollziehen. So ich aber sehr wohl lese, dass man sich verletzt und provoziert empfindet, entschuldige ich mich, dass ich Anstoß dazu zu sein scheine. Noch einmal, das sind nicht meine Absicht und kein Ziel von mir.
Welcher, hier mitlesende Christ, lehnt denn den Absoluterannspruch und zwar den des einzig wahren Glaubens der Christenheit ab? Wer ist, hier unter den Anwesenden und mitlesenden Christen Christ neben uns Juden?
Oder haben schon alle Absoluterannspruchchristen alle Christen aus dem christlichen Glauben vertrieben? Gibt es nur noch den einen Typ Christen, welcher allen Menschen nur g“ttes Nähe, allein und ausschließlich über Jesus Christus, zugestehen kann und will?
shalom
Isaak



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