Die Gnade des Ewigen wurde Abraham durch das gesagte Wort Gottes zuteil. Und er wurde Vater vielen Nationen nicht weil er nur an die Existenz des einen Gottes glaubte, sondern weil er dem gesagten Wort Gottes glaubte, b.z.w. sich darauf verließ.
Dieser Glaube an das gesagte b.z.w. geschriebene Wort Gottes liegt allen drei abrahamitischen Religionen zugrunde.
Kein Jude kann mit der Gnade Gottes rechnen, wenn er sich nicht an das, durch Moses offenbarte Wort Gottes, hält.
Kein Christ kann mit der Gnade Gottes rechnen, wenn er sich nicht an das, durch Jesus offenbarte Wort Gottes, hält.
Kein Moslem kann mit der Gnade Gottes rechnen, wenn er sich nicht an das, durch Mohammed offenbarte Wort Gottes, hält.
Weder Juden noch Christen oder Moslems können mit der Nachsicht Gottes rechnen, die Gott den Nichtanhängern dieser drei abrahamitischen Religionen zukommen läßt.
Wem wenig gegeben worden ist, von dem wird auch wenig erwartet; wem viel gegeben worden ist, von dem wird auch viel erwartet.
Gott hat sich uns aber durch dieses Wort offenbart. Daher dürfen wir dieses Wort nicht getrennt von Gott, und Gott, getrennt von diesem Wort betrachten.Wenn wir das geschriebene Wort g“ttes zu G“tt erheben, dann geht die Gnade verloren, gegenüber denen die nicht an das selbe Wort glauben.
Allerdings, wenn wir die Auslegung dieses Wortes in der jeweiligen Religion zum Götzen erheben, dann verschließen wir uns für einen konstruktiven Dialog.
Und die Gnade, die Gott uns durch dieses Wort zukommen läßt, geht auch verloren für die, die das Wort gehört, aber nicht geglaubt haben.
Gott ist kein Hampelmänchen, das nach unseren Wünschen tanzt.




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